Santa Baby (Film)

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Filmdaten
Deutscher TitelSanta Baby
OriginaltitelSanta Baby
ProduktionslandUSA, Kanada
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2006
Länge89 Minuten
AltersfreigabeFSK 0[1]
Stab
RegieRon Underwood
DrehbuchGarrett Frawley,
Brian Turner
ProduktionTom Cox
Craig McNeil
Murray Ord
Jordy Randall
MusikMisha Segal
KameraDerick Underschultz
SchnittDon Brochu
Besetzung

Santa Baby ist eine US-amerikanisch-kanadische Weihnachts-Filmkomödie aus dem Jahr 2006. Regie führte Ron Underwood, das Drehbuch verfassten Garrett Frawley und Brian Turner. Der Fernsehfilm hatte am 10. Dezember 2006 bei ABC Family als Teil der jährlichen „25 Days of Christmas“ Premiere. Hauptdarsteller sind Jenny McCarthy, Ivan Sergei und George Wendt.

Im Dezember 2009 wurde die Fortsetzung Santa Baby 2 (Originaltitel Santa Baby 2: Christmas Maybe) veröffentlicht.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mary Class ist eine Karrierefrau mit eigener Marketingfirma und die Tochter vom Weihnachtsmann. Als ihr Vater kurz vor Weihnachten einen Herzinfarkt erleidet, reist sie umgehend zum Nordpol, um ihn zu besuchen. Ihre Assistentin Donna begleitet sie und ist höchst verwundert, als sie sich am Ende der Reise in der Zentrale des Weihnachstmanns wiederfindet, die das ganze Gegenteil zu sein scheint, von den klaren Strukturen, die sie von der Firma ihrer Chefin gewohnt ist.

Marys Eltern sind sehr froh, ihre Tochter nach vier Jahren wiederzusehen und Santa Claus ist fest davon überzeugt, bis zum Weihnachtsfest wieder fit zu sein. Mary und ihre Mutter sehen das anders und möchten, dass er sich die nötige Ruhe gönnt. Mary genießt die Auszeit von ihrer Firma und ist fest entschlossen, ihren Vater dieses Weihnachten zu vertreten. Zunächst erst einmal will sie die chaotische Arbeitsweise der Elfen neu strukturieren. Oberwichtel Gary soll ihr jeden Tag einen Produktionsbericht liefern und mit den Elfen organisiert sie Meetings und versucht ihnen die moderne Marktforschung beizubringen. Doch die Elfen „ticken“ einfach anders verstehen nicht, was Mary eigentlich von ihnen will. Sie bleiben so verspielt und kindisch, wie sie sie von früher kennt. Zudem vertrödeln sie ihrer Meinung nach viel zu viel Zeit für Nebensächlichkeiten. Selbst als Mary sich darin übt durch den Kamin zu schlüpfen, sehen sie das nur als ein Spiel. Anstatt kontinuierlich zu arbeiten, machen sie laufend Plätzchenpausen und kommen nicht damit klar, dass ihre gewohnte Handarbeit von Maschinen gemacht werden soll.

Die toughe Geschäftsfrau muss einsehen, dass sie an der eher gemütlichen Unternehmenskultur am Nordpol zu scheitern droht. So bleibt etwas Streit mit ihrem Vater nicht aus und selbst die Rentiere wollen nicht für sie fliegen. Einzig ihr Jugendfreund Luke Jessup baut sie etwas auf und sie ist kurz davor sich wieder in ihn zu verlieben. Doch plötzlich taucht Freund Grant Foley bei ihren Eltern auf, der keine Ahnung davon hatte, wer Mary eigentlich ist. Als er das herausfindet, will er aus dem ganzen Weihnachtsdorf eine Geschäftsidee machen und die Idylle vermarkten. Darüber streiten sie sich und als Grant „seine“ Mary auch noch in den Armen von Luke findet, reist er kurzerhand ab, ist aber fest entschlossen, seine neue Marketingidee seinen Geschäftspartnern vorzulegen.

Obwohl Marys Neuerungen komplett versagen und es unsicher ist, ob bis Weihnachten ausreichend Spielzeug hergestellt ist, bestärkt sie ihr Vater nicht aufzugeben und an sich und Weihnachten zu glauben. Mit Lukes Hilfe reist sie Grant mit dem Rentierschlitten nach und hindert Grant daran, seinen Plan umzusetzen. Damit hat sie die Weihnachtsstadt vor einer Vermarktung gerettet und geht nun optimistisch daran den Menschen ihre Geschenke zu bringen, die sie beim Weihnachtsmann per Wunschzettel bestellt haben.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dreharbeiten zu Santa Baby erfolgten in Calgary in Kanada.[2]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einschaltquote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erreichte bei der Erstausstrahlung 10. Dezember 2006 auf ABC Family über 4,7 Millionen Zuschauer.[3]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kritiken waren überwiegend positiv. Die Los Angeles Times nannte Santa Baby einen „chamanten Film“, Mike Hughes von Gannett News Service sagte, dass er „ziemlich clever“ sei und die New York Post gab drei Sterne und nannte es „einen ziemlich schönen Film“.[4]

Der Filmdienst beschreibt den Film als „humorvolle, gut gespielte turbulente Komödie, in der letztlich die Tradition und das Herz über Effizienzdenken triumphieren“ würde.[5]

Bei weihnachtsfilme.de befand: „Wie viele der Weihnachtsfilme rund um die Arbeit des Weihnachtsmannes am Nordpol kommt der Streifen typisch amerikanisch und kitschig daher; die Story und die vielen winterlichen Szenerien lassen aber trotzdem besinnliche Stimmung aufkommen.“[6]

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler Rolle Synchronsprecher[7]
Jenny McCarthy Mary Class Gundi Eberhard
Ivan Sergei Luke Jessup Oliver Feld
George Wendt Weihnachtsmann Hans Teuscher
Richard Side Gary, der Elf Michael Pan
Jessica Parker Kennedy Lucy, die Elfin Yvonne Greitzke
Lynne Griffin Mrs. Claus Rita Engelmann
Tobias Mehler Tom Satterfield Alexander Doering

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Santa Baby. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, September 2015 (PDF; Prüf­nummer: 154 624 V).
  2. Drehorte bei Internet Movie Database, abgerufen am 11. März 2018.
  3. Kimberly Nordyke: "Santa," „Polar“ top cable ratings. In: Reuters.com. 13. Dezember 2006. Abgerufen am 24. Dezember 2017.
  4. Adam Buckman: Santa's Kid: Wendt and McCarthy Dole Out Some Christmas Cheer. In: NewYorkPost.com. 9. Dezember 2006. Archiviert vom Original am 17. Oktober 2007. Abgerufen am 24. Dezember 2017.
  5. Santa Baby – Kurzkritik. In: Filmdienst.de. Abgerufen am 24. Dezember 2017.
  6. Filmkritik bei weihnachtsfilme.de, abgerufen am 11. März 2018.
  7. Santa Baby. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 11. März 2018.