Santa Claus Is Coming to Town

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Santa Claus Is Coming to Town oder Santa Claus Is Comin’ to Town (Der Weihnachtsmann kommt heute in die Stadt u.a.) ist ein Weihnachtslied und wurde 1932 von John Frederick Coots zu einem Text von Haven Gillespie geschrieben. Santa Claus ist das englische Wort für den Weihnachtsmann. Dessen Ankunft steht in dem Lied bevor und eine (vermutlich jüngere) Person wird im Kehrvers zu besserem Betragen ermahnt.

Coots und Gillespie hatten zunächst Schwierigkeiten, einen Verleger für das Lied zu finden. Die früheste Aufnahme des Songs hat Harry Reser mit seiner Band am 24. Oktober 1934 mit dem Sänger Tom Stacks eingespielt (Decca 264A). Nach der Präsentation des Songs im November 1934 durch Eddie Cantor in seiner Radioshow wurden am nächsten Tag 100.000 mal die Noten verkauft.[1] Bis Weihnachten 1934 verkauften sie sich weitere 400.000 mal; sie erreichte damit den Spitzenplatz in den entsprechenden Charts.

Weitere Versionen[Bearbeiten]

Am 26. September 1935 nahm Tommy Dorsey mit seinem Orchester eine weitere Version auf.[2] Kurz darauf spielten auch die California Ramblers den Song ein, 1942 folgte Woody Herman.[3] Bing Crosby nahm den Song 1943 mit den Andrews Sisters auf. Ihre Version verkaufte sich mehr als eine Million mal.[4]Es folgten, insbesondere in den USA, zahlreiche weitere Arrangements und Einspielungen des Liedes, darunter von Mariah Carey & Walter Afanasieff und Bruce Springsteen. Ramsey Lewis, Bill Evans, ja sogar Paul Bley haben Jazz-Versionen dieses Weihnachtsliedes eingespielt.[5] Tom Lord listet alleine aus dem Bereich des Jazz 208 Coverversionen auf;[3] insofern ist der Song auch zu einem (jahreszeitlichen) Jazzstandard geworden.[6]1970 coverten die The Jackson Five ebenfalls diesen Song.

Weblinks[Bearbeiten]

Videos[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. John Garden The Christmas Carol Dance Book Earthly Delights, 2002
  2. Tommy Dorsey 1928-1935 bei Allmusic (englisch)
  3. a b Tom Lord The Jazz Discography (online, 14. November 2013)
  4. Harry Nimmo The Andrews Sisters: A Biography and Career Record McFarland, 2004, S. 419
  5. Scott Yanow Jazz on Record: The First Sixty Years Backbeat Books 2003, S. 374, 441, 573
  6. Eintrag auf jazzstandards.com