Santa Fe Institute
Das Santa Fe Institute (SFI) ist ein privates gemeinnütziges Forschungs- und Lehrinstitut in Santa Fe, New Mexico.
Es wurde 1984 gegründet, um in interdisziplinärer Grundlagenforschung eine Theorie komplexer adaptiver Systeme in Physik, Biologie, Technik und Sozialwissenschaften zu erarbeiten. Die Gründungsmitglieder waren George Cowan, David Pines, Stirling Colgate, der Nobelpreisträger Murray Gell-Mann, Nicholas Metropolis, Herbert L. Anderson, Peter Carruthers und Richard Slansky, bis auf Pines und Gell-Mann alle Wissenschaftler des Los Alamos National Laboratory.
Das Institut sieht sein ursprüngliches Ziel als erreicht an, da die Theorie komplexer Systeme inzwischen ein etablierter Forschungsgegenstand ist, dem sich weltweit eine Anzahl wissenschaftlicher Institute widmen. Als gegenwärtige Arbeitsthemen nennt das Institut Kognitive Neurowissenschaft, Computersimulation in Physik und Biowissenschaften, ökonomische und soziale Wechselwirkungen, evolutionäre Dynamik, Netzwerkdynamik und Robustheit.
Einige Wissenschaftler, die mit dem Santa Fe Institute zusammenarbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- W. Brian Arthur
- Per Bak
- Samuel Bowles
- David Campbell
- John L. Casti
- James Crutchfield
- J. Doyne Farmer
- Murray Gell-Mann
- Herbert Gintis
- Brian Goodwin
- John H. Holland
- Stuart Kauffman
- Christopher Langton
- Robert May
- Peter Schuster
- Peter F. Stadler
- Stefan Thurner
Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Komplexes System
- Systemdenken
- Institute for Scientific Interchange in Turin.
- Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme in Dresden.
- Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg.
- Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen.
Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Roger Lewin, Die Komplexitäts-Theorie, Hoffmann & Campe, 1993.