Santa Maria in Aracoeli

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Santa Maria in Aracoeli[1]

Santa Maria in Aracoeli.JPG

Konfession: römisch-katholisch
Patronat: Hl. Maria
Weihejahr: 1268
Rang: Basilica minor
Orden: Franziskaner (OFM)
Kardinaldiakon: Salvatore De Giorgi
Pfarrgemeinde: San Marco Evangelista
al Campidoglio
Anschrift: Scala dell'Arce Capitolina 12
00186 Roma

Koordinaten: 41° 53′ 38″ N, 12° 29′ 0″ O

Santa Maria in Aracoeli (lat. Basilica Sanctae Mariae de Ara coeli in Capitolio) ist eine Basilika in Rom.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche liegt im X. römischen Rione Campitelli auf dem Kapitolshügel zwischen dem Monumento a Vittorio Emanuele II auf der Nordseite, dem Palazzo Nuovo auf der Südseite und den zur Kirche gehörigen Klostergebäuden im Osten. Sie ist über die steile, charakteristische Scalinata di Aracoeli direkt von der Piazza d’Aracoeli sowie vom Kapitolsplatz über eine weitere Treppe zum südlichen Seiteneingang erreichbar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in der Antike war der westliche Gipfel des Kapitolhügels eine wichtige Stelle Roms. Hier befand sich die Arx, die Fluchtburg und das Auguraculum. Ab 345 v. Chr. wurde hier der Tempel der Juno Moneta anlässlich eines Sieges der Römer über die Aurunker erbaut. Im Verlauf des 3. Jahrhunderts v. Chr. entstand daneben die Münzstätte.[2]

Nach der Antike entstand im Junotempel wahrscheinlich zwischen dem 6.[3] und dem 8. Jahrhundert[4] ein Kloster griechischer Mönche mit einer ersten Kirche. Im 10. Jahrhundert zogen Benediktiner in das Kloster ein. Sie errichteten im 12. Jahrhundert eine Kirche, die in etwa das heutige Querschiff einnahm und mit der Hauptfassade zum heutigen Kapitolsplatz wies. Nachdem das Kloster 1249 durch Papst Innozenz IV. den Franziskanern übergeben wurde, begannen diese ab 1251 mit dem Bau der heutigen dreischiffigen Basilika. Diese Kirche wurde 1268 geweiht, obwohl die Arbeiten am Querschiff durch Arnolfo di Cambio, finanziert durch die Familie Savelli, sich bis 1300 hinzogen. Die Fassade zum Kapitolsplatz, damals noch der Haupteingang, ist heute noch mit ihren Wappen verziert. Im 15. und 16. Jahrhundert wurden schließlich die Seitenkapellen angebaut. Mit dem Bau des Palazzo Nuovo ab 1571 wurde der Seiteneingang an die heutige Stelle verlegt.[4] Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche barockisiert.

Im Mittelalter war die Kirche auch der Raum, in dem Versammlungen der Bevölkerung und des Rates der Stadt stattfanden. 1571 feierte hier Marcantonio Colonna seinen Triumph nach dem Sieg in der Seeschlacht von Lepanto. Nach der französischen Besetzung 1799 war die Kirche bis 1815 profanisiert. Das Kloster wurde in eine Kaserne umgewandelt. 1886 bis 1888 wurden für den Bau des Monumento Vittorio Emanuele II. ein großer Teil des Klosters, die Sakristei und der Glockenturm abgerissen.[4] Heute gehört die Kirche zum Besitz des Fonds Religiöser Bauwerke des Innenministeriums.

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vision des Augustus und der tiburtinischen Sibylle in: Schedelsche Weltchronik, 1493

Laut der Mirabilia Urbis Romae soll die tiburtinische Sibylle Kaiser Augustus im Traum die Muttergottes mit dem Kind über einem Altar gezeigt haben. Daraufhin soll der Kaiser den sogenannten „Himmelsaltar“ an der Stelle errichtet haben, an der heute die Kirche steht.[5] Eine Szene mit Augustus und der Sibylle ist an der Seite des Hochaltars dargestellt.

Treppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die steile Treppe, die mit 125 Marmorstufen von der Piazza d’Aracoeli zur Westfassade der Kirche führt, wurde 1348 von Lorenzo di Simone Andreozzi mit Spenden der römischen Bevölkerung erbaut. Der Anlass für den Bau war der Dank für die Errettung von der Pest.[6] Der Volkstribun Cola di Rienzo hielt von hier aus seine Reden an das römische Volk. Zwischen der Aracoeli-Treppe und der Cordonata-Treppe, die zum Kapitol führt, wurde ihm im 19. Jahrhundert sein Denkmal errichtet.

Fassade[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche zeigt heute eine schlichte, unverputzte Ziegelfassade, die ursprünglich mit einem Mosaik, später mit Fresken geschmückt war. Von beiden sind nur spärliche Reste erhalten. Über den zwei äußeren Portalen sind gotische Rosettenfenster erhalten, während die mittlere Rosette durch Papst Urban VIII. durch ein farbiges Fenster mit seinem Wappen ersetzt wurde. Am 27. Dezember 1412 wurde in der Fassade die erste öffentliche Uhr Roms installiert, die 1806 an den Turm des Senatorenpalastes versetzt wurde.[7]

Innenraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 22 Säulen im Inneren der Kirche wurden verschiedenen antiken Monumenten entnommen. Auf der dritten Säule der linken Reihe ist sogar die Herkunft vermerkt. Sie soll aus dem kaiserlichen Schlafzimmer (a cubiculo Augustorum) stammen, wo nach manchen Legenden der Kaiser seine Vision erhalten hatte. Der Fußboden der Kirche ist eine Kosmatenarbeit und stammt noch aus dem 13. Jahrhundert. In ihn sind zahlreiche Grabplatten vor allem aus dem 14. und 15. Jahrhundert eingelassen.

Decke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die prachtvolle Decke erinnert an die Seeschlacht von Lepanto 1571. Sie wurde im Auftrag von Papst Pius V. 1572 bis 1578 von Flaminio Bolangier gefertigt und von Cesare Trapassi bemalt. Sie trägt die Wappen von Pius V. und Gregor XIII., unter dem sie fertiggestellt wurde. Erbeutete Waffen der Türken sind in die Decke eingearbeitet.[8]

Die Kapellen und Apsiden der Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundriss der Kirche
  1. Kapelle des hl. Francesco Solano, auch Capella Serlupi, nach der Familie die sie einrichten ließ, oder Kapelle der Unbefleckten Empfängnis genannt.
    Sie wurde 1550 bis 1551 im Auftrag von Marchese Gregorio Serlupi erbaut und ist dem heiligen Franziskaner Francesco Solano geweiht, der in Südamerika missionierte. Das Altarbild (17. Jahrhundert) stammt von Marcio Ganassini, Schüler des Cavaliere d'Arpino. Die Fresken an den Wänden und im Gewölbe wurden sofort nach der Erbauung bis etwa 1555 von Francesco Pichi ausgeführt und stellen die Unbefleckte Empfängnis Mariens dar.[9]
  2. Kapelle der Krippe
    In dieser Kapelle wird seit 1883 jedes Jahr im Advent ab dem 8. Dezember eine berühmte Weihnachtskrippe mit Holzfiguren des 18. und 19. Jahrhundert aufgestellt.
  3. Kapelle des hl. Antonius von Padua
    Die Kapelle wurde im Auftrag der Familie Paluzzi-Albertoni 1572 von Giacomo della Porta umgebaut. Sie ist dem heiligen Antonius von Padua geweiht. Über dem Altar befindet sich ein Fresko des Heiligen zwischen zwei Stiftern von Benozzo Gozzoli (zwischen 1454 und 1458).[10]
  4. Kapelle der heiligen Anna
    In der Kapelle der hl. Anna befindet sich das Altarbild von Francesco Trevisani.[10]
  5. Kapelle des hl. Paulus
    Die Kapelle wurde 1584 bis 1586 im Auftrag von Vittoria della Tolfa errichtet. Sie wurde von Cristoforo Roncalli, genannt Pomarancio ausgemalt. Das Altarbild stammt von Girolamo Muziano. An der linken Wand befindet sich das Grabmal von Filippo della Valle.[10]
  6. Kapelle der Auferstehung
    Die Kapelle wurde 1582 bis 1584 wie die vorhergehende von Vittoria della Tolfa beauftragt, die hier auch zusammen mit ihrem Ehemann Camillo Orsini begraben ist. Ihre Büsten schuf Martino Longhi der Ältere. Das Altarbild stammt von Girolamo Muziano.[11]
  7. Kapelle des hl Erzengels Michael
    Die Kapelle des hl. Erzengel Michael oder Capella Maffei wurde 1660 bis 1672 von Carlo Rainaldi errichtet. Die Dekoration stammt von Giovan Battista Boncori.
  8. Kapelle der hl. Margareta von Cortona
    Die Kapelle wurde hl. Margareta von Cortona im Jahr ihrer Heiligsprechung 1729 geweiht. Die Gemälde (1729–1732), die Szenen des Lebens der hl. Margareta zeigen, stammen von Marco Benefial.[11]
  9. Kapelle der Madonna von Loreto
    Die Kapelle, die nach ihren Auftraggebern auch Capella Colonna genannt wird, wurde 1613 von Onorio Longhi neu gestaltet. Das Altarbild mit der Muttergottes von Loreto wurde von Marcello Ganassini im 17. Jahrhundert gemalt.[11]
  10. Kapelle der hl. Helena
    Diese Kapelle nimmt den linken Querschiffarm ein. In ihr steht eine freistehende, achteckige Ädikula, die über dem Himmelsaltar des Augustus steht. Bei diesem handelt es sich jedoch eher um einen Altar des 12. Jahrhunderts. In einer Porphyrwanne in der Ädikula befinden sich die Reliquien der hl. Helena ruhen.[5]
    An der Stirnwand befindet sich das Grabmal von Kardinal Matteo d’Acquasparta von Giovanni di Cosma.[12] Am östlichen Vierungspfeiler befindet sich die Ruhestätte der letzten bosnischen Königin Katarina Kosača-Kotromanić.
  11. Kapelle des Jesuskindes
    Neben der linken Apsis erreicht man durch einen kurzen Gang die Kapelle in der das berühmte Santo Bambino (Jesuskind) steht. Die ca. 50 cm hohe Holzfigur soll der Überlieferung zufolge im 15. Jahrhundert von einem Franziskaner aus dem Holz eines Olivenbaums des Gartens Getsemani gefertigt worden sein. Das Bildnis des Santo Bambino gilt als Gnadenbild. Nach dem Diebstahl des ursprünglichen Bildnisses 1994 wurde es durch eine Kopie ersetzt.[13] Dabei spendeten auch die Insassen des Gefängnisses in Rom für die neue Figur.[14]. Das wundertätige Kind spielt auch eine zentrale Rolle in dem Roman Die Wunder des Antichrist von Selma Lagerlöf.
    An der Seite der Kapelle befindet sich eine Statue des heiligen Sebastian aus deutscher Schule aus dem 15. Jahrhundert. Die Kapelle wurde ab 1886 neu errichtet, nachdem die ursprüngliche Kapelle des Santo Bambino für den Bau des Monumento Vittorio Emanuele II. abgerissen wurde.
  12. Kapelle des heiligen Gregor in der linken Apsis
    Das Altarbild wurde 1771 von Vincenzo Milione gemalt. Unter dem Altar ist der hl. Johannes von Triora bestattet, der Missionar in China war.[12]
  13. Chor
    Am barocken Hochaltar befindet sich eine byzantinische Madonna des 12. Jahrhunderts.[15] Sie ersetzt seit 1565 die Madonna von Foligno von Raffael, nachdem diese in das Kloster Sant'Anna in Foligno gebracht wurde. Sie befindet sich heute in der Vatikanischen Pinakothek. An der linken Wand befindet sich das Grabmal für Giovanni Battista Savelli aus der Schule von Andrea Bregno. Die weitere Ausstattung des Chors geht auf Nicolò Martinelli zurück.[12]
  14. Kapelle des allerheiligsten Sakraments, in der rechten Apsis'
    Die Sakramentskapelle wurde 1675 von Antonio Gherardi ausgeschmückt. Die Gemälde stammen von Giuseppe Ghezzi.
  15. Kapelle der hl. Rosa von Viterbo
    Die Kapelle ist der heiligen Rosa von Viterbo geweiht und iist nur durch die Sakramentskapelle zugänglich. Sie birgt ein Mosaik aus dem 13. Jahrhundert, das die Muttergottes mit dem Kind zeigt.
  16. Kapelle des hl. Franziskus
    Die Kapelle, die dem Ordensgründer der Franziskaner, Franziskus von Assisi, geweiht ist, wird auch als Capella Savelli bezeichnet, da sie die Grablege dieser Familie beinhaltet. Das heutige Aussehen verdankt sie dem Umbau den Benedikt XIII. 1727 in Auftrag gab. Sie bildet den rechten Abschluss des Querschiffes. Das Altarbild von Francesco Trevisani stellt die Ekstase des hl. Franziskus dar. Von Trevisiani stammen auch die zwei Bilder an den Seiten. Links das Grab von Luca Savelli und seiner Frau Giovanna Aldobrandeschi, den Eltern Papst Honorius’ IV., das allerdings stark restauriert ist und wohl aus der Werkstatt Arnolfo di Cambios stammt. Dafür wurde ein antiker Sarkophag mit Girlanden tragenden Genien verwendet.[16] Gegenüber befindet sich das Grabmal für Papst Honorius IV.
  17. Kapelle des hl. Paschalis
    Die Kapelle mit ursprünglich gotischen Formen ist dem heiligen Paschalis Baylon geweiht. Die Stuckdekoration geht auf Francesco Cavallini zurück. Die Gemälde an den Seiten stammen von Daniel Seiter.[17]
  18. Seiteneingang
    Dieser Eingang wurde 1564 geöffnet. Auf der linken Seite das Grabmal für Francesco di Zanobi Bracci (1528–1544), genannt Cecchino, dem Ziehsohn eines engen Freundes Michelangelos, Luigi del Riccio. Ob das Grabmal auf einen Entwurf Michelangelos zurückgeht ist nicht gesichert. Es wurde von Francesco Amadori ausgeführt. Auf der rechten Seite das Grab für Kardinal Pietro Manzi, von Andrea Sansovino 1504 erstellt.[17]
  19. Kapelle des hl. Didakus
    Die Kapelle des heiligen Didakus stammt aus dem 13. Jahrhundert, wurde aber im 16. Jahrhundert neu freskiert. Die Darstellungen aus dem Leben des Didakus stammen von Avanzino Nucci, Giovanni de'Vecchi und Vespasiano Strada. Vor der Kapelle befindet sich das Grabmal für den Kriegsherren Michele Antonio di Saluzzo (1495–1528), ein Werk des toskanischen Bildhauers Giovanni Antonio Dosio.[18]
  20. Kapelle des hl. Petrus von Alcantara
    Die Kapelle ist dem heiligen Petrus von Alcantara, einem spanischen Ordensreformator der Franziskaner geweiht. Sie wurde 1675 von Giovan Battista Contini umgebaut. Auf dem Altar steht eine Skulpturengruppe, die Ekstaste des hl. Petrus von Alcantara des Berninischülers Michel Maille.[18]
  21. Kapelle des hl. Matthäus
    Ursprünglich befand sich an dieser Stelle der Seiteneingang. Dieser wurde 1564 bis 1565 von Giacomo del Duca für die Familie Mattei in eine Kapelle umgebaut. Girolamo Muziano malte die Darstellungen aus dem Leben des Evangelisten Matthäus.[18]
  22. Kapelle des heiligen Kreuzes
    Die Kapelle aus dem 14. Jahrhundert zeigt noch einen Kosmatenboden. Das Kruzifix stammt aus dem 17. Jahrhundert von Fra Vincenzo da Bassiano. An der rechten Wand befindet sich ein Gemälde der Verklärung des Herrn von Girolamo Siciolante da Sermoneta (1573).[19]
  23. Kapelle des hl. Hieronymus, auch als Capella Delfini benannt, da sie von dieser Familie ausgebaut wurde.
    Hier befinden sich die Grabmäler von Mario Delfini (1584) und Gentile Delfini (1559). Das Altarbild von Giovanni de'Vecchi zeigt den hl. Hieronymus (ca. 1572). Auch die Fresken der Kapelle stammte ursprünglich von de'Vecchi. Sie wurden jedoch wegen ihres schlechten Zustands 1875 von Ludovico Seitz übermalt.[19]
  24. Kapelle der Pietà
    Die Kapelle ist nach ihrem Altarbild (ca. 1570), einer Pietà von Marco Pino, benannt. An den Wänden Fresken von Cristoforo Roncalli, genannt Pomarancio, die die Passion Christi behandeln. An den Seiten die Grabmäler von Paolo Mattei (1590), dem Auftraggeber der Kapelle, und seiner Frau Tuzia Colonna. Davor befindet sich die Grabplatte für Pietro della Valle.[19]
  25. Kapelle des hl. Bernhardin von Siena, auch Bufalini-Kapelle (Cappella Bufalini) genannt, da sie von Niccolò Bufalini in Auftrag gegeben wurde.
    Wände und Gewölbe wurden von Pinturicchio um das Jahr 1485 mit Fresken im umbrischen Stil ausgemalt, die das Leben und den Tod des Heiligen Bernhardin von Siena darstellen. Sie zählen zum bedeutendsten Teil des Werks des Malers. Die Fresken wurden im 19. Jahrhundert von Vincenzo Camuccini restauriert.[15] Eines der Fresken stellt Christus zwischen Engeln und darunter den Heiligen Bernhard und weiter die hll. Ludwig von Toulouse und Antonius von Padua dar.

Weitere Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der fünften Säule rechts steht der Altar für Jakobus von der Mark (26), einem Schüler des Bernhardin von Siena. In den Seitenschiffen stehen Stauten dreier Päpste. Das Denkmal für Gregor XIII. (31) wurde von Pietro Paolo Olivieri geschaffen und 1876 auf Veranlassung von Bürgermeister Pietro Venturi aus dem Konservatorenpalast hier her versetzt.[19]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffnungszeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche ist im Sommer von 9 bis 18:30 Uhr und im Winterhalbjahr von 9:30 bis 17:30 Uhr für den Besuch geöffnet. Jeden Morgen um 8 und sonntags zusätzlich um 12 Uhr wird eine Heilige Messe gefeiert.[20]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Buchowiecki: Handbuch der Kirchen Roms. Der römische Sakralbau in Geschichte und Kunst von der altchristlichen Zeit bis zur Gegenwart, 2. Bd., Wien 1967.
  • Marco Bussagli (Hrsg.): Rom – Kunst & Architektur. Könemann, Köln 1999. ISBN 3-8290-2258-1.
  • Daria Colonna, Paolo Galeotti (Hrsg.): Roma Sacra, 15. Itinerario. Elio de Rosa Editore, Pozzuoli 1999.
  • Stefan Grundmann (Hrsg.): Architekturführer Rom. Menges, Stuttgart/London 1997, ISBN 3-930698-59-5.
  • Frank Kolb: Rom, die Geschichte der Stadt in der Antike, C. H. Beck, München 1995, ISBN 3-406-39666-6.
  • Richard Krautheimer, Rom. Schicksal einer Stadt 312 - 1308, 3. Aufl.C. H. Beck, München 2004, ISBN 3-406-30575-X.
  • Brigitte Kuhn-Forte: Handbuch der Kirchen Roms. Begründet von Walter Buchowiecki. 4. Bd., Verlag Brüder Hollinek, Wien 1997, ISBN 3-85119-266-4.
  • Manfred Wundram (Hrsg.): Reclams Kunstführer, Italien. Band V. Rom und Latium. Reclam, Stuttgart 1981, ISBN 3-15-008679-5.
  • Claudio Rendina: Le Chiese di Roma. Newton & Compton, Rom 2007, ISBN 978-88-541-0931-5.
  • Herbert Rosendorfer: Kirchenführer Rom. 3. Aufl. Edition Leipzig, Leipzig 2005, ISBN 3-361-00485-3.

Literatur der Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründungslegende der Kirche zum Himmelsaltar und ein wundertätiges Christusbild, das sich in der Kirche befindet, spielen eine zentrale Rolle in dem Roman Die Wunder des Antichrist von Selma Lagerlöf.

Literatur zur Rezeption der Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomas Blisniewski: Kaiser Augustus und die Sibylle von Tibur. Ein Bildmotiv des Meisters der Verherrlichung Mariae im Wallraf-Richartz-Museum – Fondation Corboud. In: Kölner Museums-Bulletin. Berichte und Forschungen aus den Museen der Stadt Köln (3) 2005, S. 13-26

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Santa Maria in Aracoeli – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

siehe auch:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diözese Rom
  2. Frank Kolb: Rom, die Geschichte der Stadt in der Antike, S. 143
  3. Wundram (Hrsg.): Reclams Kunstführer, S. 212
  4. a b c Daria Colonna: Roma Sacra, S. 38
  5. a b Rosendorfer: Kirchenführer Rom, S. 150
  6. Claudio Rendina: Le Chiese di Roma, S. 232
  7. Claudio Rendina: Le Chiese di Roma, S. 229
  8. Daria Colonna: Roma Sacra, S. 40
  9. Daria Colonna: Roma Sacra, S. 48
  10. a b c Daria Colonna: Roma Sacra, S. 47
  11. a b c Daria Colonna: Roma Sacra, S. 46
  12. a b c Daria Colonna: Roma Sacra, S. 45
  13. Claudius Ziehr: Das Christkind von Aracoeli. In: stadtbesichtigungen.de. Abgerufen am 10. November 2015.
  14. R. Borngässer: Diebe sammelten für "Bambino Gesu". Welt-Online, 21. August 1996 aufgerufen Juni 2011
  15. a b Wundram (Hrsg.): Reclams Kunstführer, S. 213
  16. Richard Krautheimer: Rom. Schicksal einer Stadt 312–1308, S. 237
  17. a b Daria Colonna: Roma Sacra, S. 43
  18. a b c Daria Colonna: Roma Sacra, S. 42
  19. a b c d Daria Colonna: Roma Sacra, S. 41
  20. Tourismusportal Rom