Santa Marina

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Santa Marina
Wappen
Santa Marina (Italien)
Santa Marina
Staat Italien
Region Kampanien
Provinz Salerno (SA)
Koordinaten 40° 6′ N, 15° 33′ OKoordinaten: 40° 6′ 0″ N, 15° 33′ 0″ O
Höhe 415 m s.l.m.
Fläche 28 km²
Einwohner 3.243 (31. Dez. 2019)[1]
Postleitzahl 84050, 84040
Vorwahl 0973
ISTAT-Nummer 065127
Schutzpatron Santa Marina
Website Santa Marina
Blick auf den Ort

Santa Marina ist eine italienische Gemeinde mit 3243 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Provinz Salerno in der Region Kampanien. Der Ort ist Teil der Comunità Montana del Bussento.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachbargemeinden sind Ispani, Morigerati, San Giovanni a Piro, Torre Orsaia, Tortorella und Vibonati. Die Ortsteile sind Lupinata, Poria und Policastro Bussentino. Letzterer Ortsteil ist Mitglied der Costiera Cilentana und Namensgeber der Meeresbucht, des Golf von Policastro.

Policastro Bussentino, die „Vielbefestigte“ geht auf eine unbekannte antike Siedlung zurück, die nach der Eroberung durch den Normannen Robert Guiskard im 11. Jahrhundert völlig überbaut und neu befestigt wurde. Teile der normannischen Ringmauer, die das kleine historische Zentrum umgibt, sind noch erhalten; auf dem Hügel über der Stadt finden sich Ruinen eines Kastells aus dem Jahre 1397. Policastro war von 592 bis 1986 Bischofssitz. Die Kathedrale (Cattedrale Santa Maria Assunta), die 1079 eingeweiht wurde, gehört zu den wichtigsten Baudenkmälern des Cilento. Sie wurde anstelle eines antiken Tempels, beziehungsweise eines byzantinischen Vorgängerbaus errichtet – aus dieser Zeit sind noch Teile der Krypta erhalten. Im Langhaus sind Umbauten späterer Epochen zu sehen, z. B. ein Grabmal aus dem 15. Jahrhundert. Aus der frühen Neuzeit ist der Majolika-Boden mit eingelassenen Sarkophagen von Bischöfen vollständig erhalten. Die farbig bemalte Holzdecke stammt aus dem Jahre 1655.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Santa Marina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas Haller: Cilento, Michael Müller Verlag, Erlangen 2009, S. 186–189, ISBN 978-3-89953-500-6.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.