Santa Severina

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Santa Severina
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Santa Severina (Italien)
Santa Severina
Staat Italien
Region Kalabrien
Provinz Crotone (KR)
Koordinaten 39° 9′ N, 16° 55′ OKoordinaten: 39° 9′ 0″ N, 16° 55′ 0″ O
Höhe 350 m s.l.m.
Fläche 51 km²
Einwohner 2.107 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 41 Einw./km²
Postleitzahl 88832
Vorwahl 0962
ISTAT-Nummer 101022
Volksbezeichnung Santaseverinesi
Schutzpatron Santa Anastasìa
Website Santa Severina
Blick auf Santa Severina
Blick auf Santa Severina

Santa Severina ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Crotone in Kalabrien mit 2107 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) und ist Mitglied der Vereinigung I borghi più belli d’Italia[2] (Die schönsten Orte Italiens).

Lage und Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Santa Severina liegt 30 km nordwestlich von Crotone am rechten Ufer des Flusses Neto. Die Nachbargemeinden sind Belvedere di Spinello, Caccuri, Castelsilano, Rocca di Neto, Roccabernarda, San Mauro Marchesato und Scandale.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort erhielt den heutigen Namen im 9. Jahrhundert. 840 wurde die Stadt von den Sarazenen besetzt und 866 von Nikephoros Phokas wieder befreit. 1074 wurde die Stadt von dem Normannen Robert Guiscard erobert. Das griechische Viertel Grecia wurde durch ein Erdbeben am 20. Februar 1783 zerstört und nicht wieder aufgebaut.

Panoramabild von Santa Severina

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kastell

Sehenswert ist der historische Ortskern, der einer der besterhaltensten der Region ist.

Der Dom Santa Anastasia wurde von 1274 bis 1295 erbaut. Das mittlere Portal ist noch original erhalten, die beiden anderen wurden 1705 erneuert. Vom Dom gelangt man in das byzantinische Baptisterium aus dem 8. Jahrhundert, das 1927 restauriert wurde. Dem runden Grundriss wurden später vier Anbauten hinzugefügt.

Die ältesten Teile der normannischen Burg stammen aus dem 11. Jahrhundert. Auf die Normannen folgten als Bauherren die französischen Anjou und die spanischen Aragonier. Im 16. Jahrhundert wurde das Schloss vom Grafen Andrea Carafa in seinen heutigen Zustand gebracht.

Am Ortseingang befindet sich die Kirche Santa Flilomena aus dem 11. Jahrhundert.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. I borghi più belli d’Italia (offizielle Webseite), abgerufen am 15. Mai 2017 (italienisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Santa Severina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien