Santal (Volk)

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Die Santal (auch: Santhal, Saonta, Saonthal, Saunta[1]) sind eine Volksgruppe in Indien und Bangladesch. Sie sind eine der größten Ethnien der Adivasi, der indischen Urbevölkerung.

Gehöft
Santal Lifestyle-19, SriramPur, DinajPur (c) Biplob Rahman.jpg

Siedlungsgeografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptsiedlungsgebiete sind die indischen Bundesstaaten Westbengalen, Bihar und Odisha sowie in Terai in Nepal und im nordöstlichen Bangladesch.[1] Üblicher Weise wohnen Santals in Dörfern mit 400 bis 1000 Einwohnern, in größeren Industriestädten leben sie in eigenen Vierteln. Dort wo gemischt gewohnt wird – vor allem in kleineren Städten – leben sie auch in der Nachbarschaft von Angehörigen niederer Kasten, nie jedoch mit Unberührbaren zusammen.[1]

Die Angaben zur Größe der Volksgruppe variieren stark.[Anm. 1] Sie könnte etwa 7 Mio. Angehörige haben.[Anm. 2]

Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesellschaft der Santal ist patrilinear und strikt endogam organisiert. Sie ist in 12 Clans („Paris“) unterteilt, die wiederum aus 164 Sub-Clans bestehen. Unterhalb dieser Ebene ergibt sich die gesellschaftliche Ordnung aus den Kriterien älter/jünger sowie rein/unrein. Prestigeunterschiede zwischen den Clans bestehen, spielen aber im Alltag keine große Rolle. Die Gesellschaft ist weitestgehend egalitär organisiert. Obwohl die Abstammung ein wichtiges gesellschaftliches Kriterium ist, reicht die konkrete Erinnerung an die Vorfahren nur drei oder vier Generationen zurück, um weiter zurückreichend im mythischen Bereich aufzugehen.[2]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Formen des Zusammenlebens der Ehegatten gibt es unterschiedliche Modelle. Der Standard ist, dass der Mann einen Brautpreis an die Herkunftsfamilie der Frau zahlt und diese dann bei ihm wohnt. Für mittellose Männer ist es aber auch möglich, am Wohnort der Braut den Brautpreis abzuarbeiten und dann im Dorf der Familie der Frau zu leben. Unverheiratete Mütter können heiraten, Witwen dürfen erneut heiraten, Leviratsehe, Polygamie und Scheidung durch gemeinsames Übereinkommen sind möglich.[2] Üblich ist, dass die Söhne zusammen mit ihrer Frau im Haushalt des Vaters leben, aber auch separate „Kleinfamilien“ sind möglich. Das Erbe unterliegt komplizierten Regeln, die die männlichen Erben gegenüber den weiblichen bevorteilen. [2]

Die Kindererziehung liegt in der Verantwortung der Großeltern. Jungen durchlaufen im Alter von acht bis zehn Jahren einen Initiationsritus, bei dem ein Onkel mütterlicherseits die Unterarme mit fünf Narben versieht. Mädchen unterlaufen nach der ersten Menstruation eine Initiations-Zeremonie. Moderne Schulbildung ist wegen des Lehrermangels in ländlichen Gebieten ein Problem.[3]

Wirtschaftlicher Wohlstand wird dadurch demonstriert, das die Familie sich Hausangestellte oder Feldarbeiter leisten kann.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im politischen Bereich wird die gesellschaftliche Ordnung von der Autorität der Häuptlinge und Priester überlagert.[4] Diese sind im Dorf Teil eines „Ältestenrats“, der neben ihnen noch aus dem Assistenten des Priesters, dem für die Moral der Jugend Zuständigen und dem Boten des Dorfes besteht. Diesen steht die Dorfversammlung gegenüber, die keine hierarchische Struktur kennt. Hier werden Streitigkeiten innerhalb der Dorfgemeinschaft beigelegt. Häufigste Streitfälle handeln um sexuelle Übergriffe, Land, Schulden, den Bösen Blick, Eifersucht und Hexerei. Letztere Anschuldigung wird oft erhoben. Die Hexe wird durch Magie identifiziert und wurde traditionell zum Tod verurteilt. Gleiches galt für Inzest und den Bruch des Endogamie-Gebots. Alle anderen Verstöße gegen die Ordnung wurden in der Regel mit Kompensationszahlungen ausgeglichen.[3]

Im Verbund von etwa 12 Dörfern gibt es einen „Oberhäuptling“ (Pargana). Dessen Zuständigkeit ist die formale Streitschlichtung in einem Gericht und die Organisation dorfübergreifender Jagden. Oft finden solche großen Jagdereignisse und die Gerichtssitzungen zu einem gemeinsamen Termin statt.[3]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schema der Tastatur mit Zeichen in Ol Chiki

Santali ist die meistgesprochene Sprache der Munda-Untergruppe der austroasiatischen Sprachfamilie. 1925 entwickelte Raghunath Murmu ein eigenes, den phonetischen Besonderheiten des Santali gerecht werdendes Alphabet (Ol Chiki). Seine Verbreitung ist durch die niedrige Alphabetisierungsquote unter der Santal-Bevölkerung (unter 28 %) beschränkt.

Hauptartikel: Santali

Wohnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das traditionelle Santal-Haus wird aus Lehm errichtet und kann an den Außenwänden mit aufgemalten Dekors – oft floralen Mustern – verziert sein. Es hat eine Veranda, von der aus sich der äußere Raum eines Hauses erschließt. Ein Haus hat immer mindestens zwei Räume. Der hintere Raum dient der Aufbewahrung des Getreides, über das dort die Ahnen wachen, denen dort auch Opfer dargebracht werden. Auf der Trennlinie zwischen beiden Räumen steht der zentrale Pfosten, dem beim Errichten des Gebäudes Opfer dargebracht werden und der ebenfalls rituell wichtig ist.[5]

Darstellende Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tanzgruppe
Dhodro banam – Streichinstrumente
Trommler mit tumdak

Tanz spielt eine große Rolle in der Kultur der Santal. Oft wird der Tanz mit zwei Trommeln, Tamak‘ und Tumdak’ begleitet.

Chadar Badar ist ein öffentliches Puppenspiel.[6] Die 10 bis 15 cm großen Marionetten werden von einem Puppenspieler bewegt, die Handlung von ihm erzählt und von Musikern begleitet. Um diese Kunst zu erhalten, wurde in Kankurgachi ein nationales Puppenmuseum eingerichtet.[7] Erzähler genießen einen erhöhten sozialen Status.[3] Die mündliche Tradition ist umfangreich.[8]

Bildende Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Holzarbeiten und Schnitzereien, ebenso wie Schmiedearbeiten gehörten zur bildenden Kunst, sich heute aber angesichts preiswerter industrieller Massenproduktion im Rückzug befinden. Auch die kunstvolle äußere Bemalung der Wohnhäuser zählt hierzu.[4]

Gebräuche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jagd im Wald ist eine wichtige, auch in religiöse Riten eingebettete, kollektive Angelegenheit des Dorfes, an der sich alle Männer beteiligen. Die erfolgreiche Jagd ist auch ein Sieg über die bösen Geister des Waldes. Pfeil und Bogen sind nicht nur dabei wichtig, sondern spielen bei zahlreichen – auch religiösen – Handlungen eine wichtige Rolle.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thakurdschi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Religion der Santal verehrt als oberste Gottheit Thakurdschi. Diese ist zwar für das ganze Universum zuständig, wird aber sehr abstrakt gedacht.[9]

Bonga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zentral für die Glaubensvorstellung ist eine Versammlung oberster Geister, Bonga, von denen es 150 gibt[3] und jeder für unterschiedliche Aspekte des Lebens und der Welt zuständig ist. Zugleich werden Verstorbene Bonga.[8] Bongas sind in der Regel freundlich gesinnt. Das gilt allerdings nicht für die Bongas des Waldes, zu denen auch die Geister derjenigen gehören, die eines unnatürlichen Todes gestorben sind. Sie sind den Menschen feindlich gesinnt.[3]

An die Bonga werden Gebete und Opfer adressiert, um Böses abzuwenden. Bei Opfern werden Tiere dargebracht, in der Regel Vögel. Das geschieht durch Priester (Lodschhas, Naeke), männliche Personen, die auch in Medizin, Weissagung und Zauberei bewandert sind. Gemeinsam mit ihrer Frau repräsentieren sie das mythische Ursprungspaar, von dem die Santal ihre Abstammung ableiten. Hauptaufgabe des Priesters ist es, die Opferzeremonien bei den jährlich vom ganzen Dorf begangenen Festen im heiligen Hain zu leiten.[8] Die Feste beziehen sich zum Teil auf den landwirtschaftlichen Zyklus, andere auf andere auf wichtige Ereignisse im Leben, wie Geburt, Heirat und Beerdigung. Geister haben unterschiedlich weit reichende Wirkungskreise: den individuellen Haushalt, das Dorf, die Ebene des Sub-Clans oder den Bereich der Vorfahren. Wichtigster Geist ist Maran Buru (Großer Berg), der bei jedem Opfer angerufen wird. Er hat den Santal Sex und Reisbier gebracht. Seine Frau ist Jaher Era (Herrin des heiligen Hains). Böse Geister können Krankheiten verursachen, die Dorfgrenze bewohnen, in den Bergen, im Wasser, in Tigern und im Wald auftreten.

Riten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ereignisse im Leben, wie Geburt, Heirat und Beerdigung werden durch religiöse Riten begleitet. Dieser heilige Hain (Jaher) am Rand der Siedlung ist charakteristisch für ein Santal-Dorf. Dort wohnen die Bonga.[3] Religiöse Praktiken der Santal haben im Laufe der Zeit Elemente aus dem Hinduismus übernommen.[8]

Krankheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Odschha ist ein Heiler, dessen Praktiken sich zwischen magischen Handlungen (Opferung des eigenen Blutes an die Bonga) und profundem pharmazeutischen Wissen um die Heilkraft von etwa 300 Pflanzen bewegen.[8]

Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Seele wird – vorausgesetzt die korrekten Rituale wurden durchgeführt – nach drei Generationen zum Bonga. Diese Rituale bestehen unter anderem in folgendem Ablauf[8]:

  • Die Leiche wird verbrannt.
  • Der Hauptleidtragende (in der Regel der älteste Sohn des oder der Verstorbenen) sammelt die verbliebenen Knochen ein.
  • Diese werden einige Zeit unter den Dachsparren des Hauses, mit Blumen bedeckt, aufbewahrt und so lange von weiblichen Leidtragenden rituell mit Milch, Reisbier und heiligem Wasser versorgt.
  • Der Hauptleidtragende ist von dem Verstorbenen besessen und verkörpert ihn während eines Gesprächs mit dem Priester, das dazu dient, ihn mit der jenseitigen Welt vertraut zu machen.
  • Ein Jahr später werden die Knochen gewaschen und eine Ziege geopfert, dadurch wird der Verstorbene zu einem namentlich bekannten Vorfahren.
  • Einen Monat später wird ein Ritual durchgeführt, das ihn von seinem Namen befreit. Er wird ein namenloser Vorfahr und geht in die Unterwelt ein. Er ist nun auch Teil der Vorfahren, die im hinteren Raum des Hauses verehrt werden und denen dort Reisbier geopfert wird.
  • In einem weiteren Schritt wird der Verstorbene zum Bonga. Darüber, wie das geschieht, wird nie gesprochen.

Religiöse Minderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als religiöse Minderheiten existieren bei den Santals Hindi und etwa 300.000 Christen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwanderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Santal mit Pfeil und Bogen (1923)

Das älteste Siedlungsgebiet der Santal, das erschlossen werden kann, wird aufgrund von Sprache und kultureller Besonderheiten im nördlichen Kambodscha rekonstruiert. Noch vor der arischen Einwanderung nach Indien kamen sie über Bengalen und Assam in den Subkontinent. In der eigenen mythischen Überlieferung gründeten sie hier ein Königreich. Die Überreste von Befestigungsanlagen auf Hügeln werden dieser Periode zugeordnet.[1]

Ursprünglich waren die Santal eine Jäger und Sammler-Kultur. Das spiegelt sich heute noch darin, dass ein umfangreiches Wissen zu Heilpflanzen tradiert wird und traditionell mehr als 80 verschiedene Arten von Fallen zur Jagd bekannt sind.[1] Nach einer Phase, in der Landwirtschaft durch Brandrodung betrieben wurde, steht heute der Anbau von Reis in Nasskultur im Mittelpunkt ihrer Landwirtschaft. Ursprünglich befand sich der Boden im Besitz von Familienverbänden. Erst mit dem britischen Kolonialregime wurde individuelles Eigentum an Boden eingeführt.[4]

Kolonialzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In vorkolonialer Zeit standen die Santals außerhalb der traditionellen Staaten. Als die britische Kolonialmacht in der Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend die von den Santal besiedelten Gebiete für ihr Kolonialreich vereinnahmte, Pachtzins und Steuern für die Produkte des Waldes verlangte, kam es 1856 bis 1858 zum Santal-Aufstand, nahezu zeitgleich mit dem Sepoy-Aufstand. Beide wurden niedergeschlagen. Seit Inkrafttreten der Verfassung Britisch-Indiens aus dem Jahr 1935 (Government of India Act 1935) sind die Santal als geschützte Minorität rechtlich gesondert erfasst.

Indische Union[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Verfassung von 1949 (Artikel 342) sind die Santal als einer der Scheduled Tribes eingestuft. Dies soll dazu dienen, eine spezifische Förderung zu ermöglichen. Aufgrund der in vielen Teilen unbefriedigenden sozialen Situation sympathisieren Teile der Santals mit den Naxaliten[10] und dem Jharkhand tribalist movement, wobei es punktuell auch zur Zusammenarbeit mit mundari-sprachigen Aktivisten kommt.[1]

Bangladesch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Bangladesch gab es in der Vergangenheit wiederholt Berichte über ethnische Gewalt von Bengalen gegen die kleine Minderheit von Santals im Land. Am 6. November 2016 brachen Gewalttätigkeiten gegen eine Santal-Gemeinschaft in einem Dorf in der Upazila Gobindaganj (Distrikt Gaibandha) aus. Dabei kamen mehrere Angehörige der Santals ums Leben und ihr Dorf wurde vollständig niedergebrannt.[11]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der überwiegende Teil der Santal ist in der Landwirtschaft tätig, wobei ein erheblicher Teil Subsistenzwirtschaft betreibt. In der Landwirtschaft sind – ebenso wie beim Herstellen der für den täglichen Gebrauch erforderlichen Gegenstände – die Aufgaben geschlechtsspezifisch verteilt. Seit Jahrzehnten zieht aber auch ein Teil der Bevölkerung als Wanderarbeiter, saisonal oder dauerhaft, in die industriellen Zentren des Landes.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • W. G. Archer: The Hill of Flutes: Life, Love, and Poetry in Tribal India: A Portrait of the Santals. University of Pittsburgh Press 1974.
  • Paul Olaf Bodding: A Santal Dictionary. 5 Bde. Oslo 1933–36.
  • Paul Olaf Bodding: Materials for a Santali Grammar. Bd. 1. Dumka 1922.
  • Paul Olaf Bodding: Santal Folk Tales. Cambridge, Mass., Harvard University Press, 1925.
  • Paul Olaf Bodding: Santal Riddles and Witchcraft among the Santals. Oslo 1940.
  • Paul Olaf Bodding: Studies in Santal Medicine and Connected Folklore 3 Bde. 1925–40.
  • Paul Olaf Bodding: Traditions and institutions of Santals. New Delhi.
  • Byomkes Chakrabarti: A Comparative Study of Santali and Bengali. Calcutta 1994
  • Indu Roy Chaudhury: Folk Tales of the Santals = Folk Tales of India 13. New Delhi 1973.
  • W. J. Culshaw: Tribal Heritage; a Study of the Santals. London 1949.
  • Sarwat S. Elahi: Santal. In: Paul Hockings (Hrsg.): Encyclopedia of World Cultures 3: South Asia. New York 1992. ISBN 0-81611-808-6, S. 252–256.
  • Timotheas Hembrom: The Santals: Anthropological-Theological Reflections on Santali & Biblical Creation Traditions. Calcutta, 1996.
  • Cecil Henry u. Paul Olaf Bodding: Folklore of the Santal Parganas. London 1909.
  • Martin Orans,: The Santal; a Tribe in Search of a Great Tradition. University of Chicago 1965.
  • Onkar Prasad: Santal Music: A Study in Pattern and Process of Cultural Persistence = Tribal Studies of India 115. New Delhi 1985.
  • J. Troisi: A Classified and Annotated Bibliography. New Delhi 1976.
  • J. Troisi: Tribal Religion: Religious Beliefs and Practices among the Santals. New Delhi 2000.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Santal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Es finden sich in der Literatur Angaben zwischen 2 Mio. und 20 Mio.
  2. Die Volkszählung von 1971 – die aber z. B. die Wanderarbeiter in Assam nicht erfasste – kam auf 3,6 Mio Angehörige. Eine darauf basierende Schätzung für ca. 1990 ging von mehr als 4 Mio. Angehörigen aus (Elahi, S. 252).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Elahi, S. 252.
  2. a b c Elahi, S. 253 f.
  3. a b c d e f g Elahi, S. 254.
  4. a b c d Elahi, S. 253.
  5. Elahi, S. 252 f.
  6. Sampa Ghosh, Utpal Kumar Banerjee. Indian Puppets. Abhinav Publications 2006. ISBN 9788170174356, S. 494.
  7. M. Ganguly: Tug at heartstrings of tribal heritage – Obscure Santhal puppetry Chadar Badar gets new lease of life. In: The Telegraph v. 7. Januar 2011.
  8. a b c d e f Elahi, S. 255.
  9. Tribal Religions. Abgerufen am 12. Juni 2016.
  10. Edward Duyker: Tribal Guerrillas: The Santals of West Bengal and the Naxalite Movement. New Delhi, 1987, S. 201 ff. ISBN 0-19-561938-2
  11. Nure Alam Durjoy, Mohammed Tazul Islam: Santal people’s fate remains unchanged. Dhaka Tribune, 11. November 2016, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).