Santiago de Murcia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Santiago de Murcia (* 25. Juli 1673 in Madrid; † 25. April 1739 ebenda)[1] war ein spanischer Gitarrist, Komponist und Musiktheoretiker.

Murcia war ab 1693 Schüler von Francisco Guerau im Chor der königlichen Kapelle in Madrid. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war er Gitarrenlehrer der Maria Luisa Gabriella von Savoyen, der jungen Frau von König Philipp V.

Er unternahm Reisen durch Frankreich und die Spanischen Niederlande. Durch die Entdeckung dreier Werke in Mexiko und Chile entstand die Meinung, Murcia bereiste oder übersiedelte in die neue Welt. Sehr wahrscheinlich gab es aber nur Handelsbeziehungen.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1714: Resumen de acompañar la parte con la guitarra
  • 1722: Cifras selectas de guitarra
  • um 1730: Codice Saldivar no. 4
  • 1732: Passacalles y obras

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Alejandro Vera: Santiago de Murcia (1673–1739): new contributions on his life and work. In: Early Music. Volume 36, Issue 4, 1. November 2008, S. 597–608, doi:10.1093/em/can127 (englisch).