Sara Bareilles

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Sara Bareilles (2015)

Sara Beth Bareilles [ˈsæɹə bəˈɹɛlɪs] (* 7. Dezember 1979 in Eureka, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Singer-Songwriterin, Pianistin und Schauspielerin. Ihr Durchbruch in den USA gelang ihr 2007 mit der Single Love Song.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sara Bareilles wuchs in Eureka auf und schloss die dortige Senior High School im Juli 1998 ab. Danach studierte sie an der University of California, Los Angeles, wo sie einer A-cappella-Gruppe angehörte. Nachdem sie 2002 ihr Kommunikationswissenschaft-Studium abgeschlossen hatte, trat sie in Clubs und Bars auf und veröffentlichte 2003 zwei Demo-Alben, die vornehmlich Live-Tracks enthielten.

Ihr erstes Studioalbum Careful Confessions veröffentlichte Bareilles im Januar 2004, im April 2005 unterschrieb sie einen Vertrag mit Epic Records. Bareilles tourte mit Marc Broussard, Aqualung und Mika sowie Paolo Nutini und Maroon 5. Im Juli 2007 veröffentlichte Sara Bareilles ihr zweites Studioalbum Little Voice, das die Top 10 der US-Albumcharts erreichte. Mit der Singleauskopplung Love Song gelang der Musikerin der weltweite Durchbruch. Love Song wurde bei den Grammy Awards 2008 in den Kategorien Song Of The Year und Best Female Pop Vocal Performance nominiert.[1]

Ihr drittes Studioalbum Kaleidoscope Heart wurde am 7. September 2010 veröffentlicht. Die Single King of Anything wurde bei den Grammy Awards 2010 in der Kategorie Best Female Pop Vocal Performance nominiert.[1] Das Album erschien am 11. Februar 2011 in Deutschland.

Bareilles viertes Studioalbum The Blessed Unrest erschien am 16. Juli 2013 und brachte der Künstlerin die vierte Grammy-Nominierung in der Kategorie Album of The Year bei den Grammy Awards 2013.[2]

Im Oktober 2015 veröffentlichte Bareilles ihr Buch Sounds Like Me - My Life (so far) in a Song. Im selben Monat feierte das Musical Waitress, dessen Lieder und Texte von Bareilles geschrieben wurden, im New Yorker American Repertory Theater (A.R.T.) Premiere.[3] Am Broadway lief es im Brooks Atkinson Theatre vom 24. April 2016 bis zum 5. Januar 2020 mit 33 Previews und 1.544 regulären Aufführungen. Außerdem lief es erfolgreich am Londoner West End vom 8. Februar 2019 bis zum 14. März 2020. Bareilles übernahm selbst in beiden Produktionen die Rolle der Jenna für jeweils ein paar Monate.

2018 übernahm Bareilles im NBC Live-Musical Jesus Christ Superstar – Live in Concert die Rolle der Maria Magdalena. Seit dem Jahr 2021 ist sie in der Fernsehserie Girls5eva in der Hauptrolle der Dawn Solano zu sehen.

Bareilles ist seit dem Jahr 2016 mit dem Schauspieler Joe Tippett liiert, den sie bei einer Musical-Produktion kennengelernt hatte.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[5]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
2004 Careful Confessions
Erstveröffentlichung: 20. Januar 2004
2007 Little Voice DE52
(6 Wo.)DE
AT46
(6 Wo.)AT
CH34
(14 Wo.)CH
UK9
Silber
Silber

(5 Wo.)UK
US7
Platin
Platin

(55 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 3. Juli 2007
2010 Kaleidoscope Heart CH97
(1 Wo.)CH
US1
Gold
Gold

(27 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. September 2010
2013 The Blessed Unrest CH55
(1 Wo.)CH
US2
Gold
Gold

(50 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 16. Juli 2013
2015 What’s Inside: Songs from Waitress US10
(6 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 6. November 2015
2019 Amidst the Chaos UK82
(1 Wo.)UK
US6
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 5. April 2019
2020 More Love: Songs from Little Voice Season One
Erstveröffentlichung: 5. September 2020

Livealben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[5]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
2011 iTunes Live from SoHo US107
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 8. Februar 2011
2013 Brave Enough: Live at the Variety Playhouse US66
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 22. Oktober 2013

Weitere Livealben

  • 2003: The First One
  • 2003: The Summer Sessions
  • 2008: Between the Lines: Sara Bareilles Live at the Fillmore

Extended Plays[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[5]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
2012 Once Upon Another Time US8
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 22. Mai 2012

Weitere EPs

  • 2007: Live Session EP
  • 2008: Sara Bareilles: Unplugged on VH1
  • 2009: Live from the Gravity Tour
  • 2010: Kaleidoscope EP

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[5]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
2007 Love Song
Little Voice
DE13
(14 Wo.)DE
AT18
(16 Wo.)AT
CH16
(24 Wo.)CH
UK4
Platin
Platin

(19 Wo.)UK
US4
Gold (Mastertone) + Vierfachplatin
Gold (Mastertone) + Vierfachplatin
×4
Gold (Mastertone) + Vierfachplatin

(41 Wo.)US
2010 King of Anything
Kaleidoscope Heart
US32
Platin
Platin

(22 Wo.)US
2013 Brave
The Blessed Unrest
CH67
(1 Wo.)CH
UK48
Silber
Silber

(5 Wo.)UK
US23
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(42 Wo.)US
2014 I Choose You
The Blessed Unrest
US81
Gold
Gold

(5 Wo.)US

Weitere Singles

  • 2003: Fairytale
  • 2007: City
  • 2008: The River
  • 2008: Bottle It Up (US: GoldGold)
  • 2009: Gravity
  • 2011: Uncharted
  • 2011: Gonna Get over You
  • 2011: Love Is Christmas
  • 2012: Stay
  • 2015: She Used to Be Mine
  • 2018: Armor
  • 2019: Shiny

Gastbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[6]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
2009 Come Home
Dreaming Out Loud
US80
(1 Wo.)US
OneRepublic feat. Sara Bareilles

Weitere Gastbeiträge

  • 2018: Do It for Love (P-Holla feat. Sara Bareilles)
  • 2008: Winter Song (Ingrid Michaelson feat. Sara Bareilles)

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: Girl Play
  • 2013: Community (Fernsehserie, 1 Episode)
  • seit 2021: Girls5eva (Fernsehserie)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sara Bareilles – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Exclusive GRAMMY.com Interview With Sara Bareilles. grammy.com. 24. Juli 2013. Abgerufen am 20. Januar 2016.
  2. Grammy Awards 2014: Full Nominations List. Billboard.com. 12. Juni 2013. Abgerufen am 20. Januar 2016.
  3. Jeremy D. Goodwin: American Repertory Theater’s ‘Waitress’ is bound for Broadway. Boston Globe. 13. August 2015. Abgerufen am 20. Januar 2016.
  4. Dave Quinn: Sugar, Butter, Flour, Love! Sara Bareilles Dating Waitress Costar Joe Tippett. In: people.com vom 14. Juni 2017.
  5. a b c d Chartquellen: DE AT CH UK US
  6. billboard.com: Chartdaten für Come Home von OneRepublic
  7. Sara Bareilles in der Grammy-Datenbank, abgerufen am 31. Januar 2020