Sara Däbritz

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Sara Däbritz

Sara Däbritz (2013)

Informationen über die Spielerin
Voller Name Sara Ilonka Däbritz
Geburtstag 15. Februar 1995
Geburtsort AmbergDeutschland
Größe 171 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend

0000–2010
2010–2012
2012
SpVgg Ebermannsdorf
JFG Vilstal
SpVgg Weiden 2010
SC Freiburg
Vereine als Aktive
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2012–2015
2015–
SC Freiburg
FC Bayern München
69 0(7)
37 0(9)
Nationalmannschaft2
2010
2010–2012
2012–2013
2014
2013–
Deutschland U-15
Deutschland U-17
Deutschland U-19
Deutschland U-20
Deutschland
2 0(1)
18 (12)
7 0(2)
6 0(5)
40 0(8)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 26. März 2017

2 Stand: 7. März 2017

Sara Ilonka Däbritz (* 15. Februar 1995 in Amberg) ist eine deutsche Fußballspielerin. Sie steht beim Bundesligisten FC Bayern München unter Vertrag.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Däbritz im Trikot des
FC Bayern München (2016)

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Däbritz begann ihre Karriere bei der SpVgg Ebermannsdorf. Im Alter von 13 Jahren wechselte sie zur JFG Vilstal, bei der sie drei Jahre blieb und anschließend zur SpVgg Weiden 2010 ging. Nach einem Jahr wechselte sie zur Winterpause 2011/2012 zum SC Freiburg, für den sie, noch für die B-Juniorinnen spielberechtigt, am 26. Februar 2012 (13. Spieltag) bei der 0:3-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München ihr Bundesligadebüt gab und am 25. März (16. Spieltag) beim 3:0-Sieg im Heimspiel gegen Lokomotive Leipzig mit dem Treffer zum 1:0 in der 23. Minute ihr erstes Tor erzielte.

Zur Saison 2015/16 verpflichtete sie der FC Bayern München.[1][2] Bei ihrem Bundesligadebüt für den FC Bayern am 28. August 2015 (1. Spieltag) beim 3:1-Sieg im Heimspiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam erzielte sie zwei Treffer. 2016 gewann sie mit dem FC Bayern ihre erste deutsche Meisterschaft. Am 22. Februar 2017 verlängerte sie ihren Vertrag beim FC Bayern München bis 30. Juni 2019.[3]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Däbritz war am 7. April 2010 erstmals für eine Nachwuchsauswahl des DFB aktiv, als sie im Test-Länderspiel der U-15-Nationalmannschaft in Kerkrade gegen die Auswahl der Niederlande zum Einsatz kam. Ihr einziges Länderspieltor für diese Auswahlmannschaft erzielte sie in ihrem zweiten und letzten Länderspiel, am 24. Juni 2010 in Porsgrunn/Skien, beim 2:0-Sieg gegen die Auswahl Norwegens mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 in der 16. Minute.

Am 14. Dezember 2010 gab sie in Rishon le Zion ihr Debüt für die U-17-Nationalmannschaft beim 4:1-Sieg gegen die U-19-Auswahlmannschaft Israels, gegen die sie auch ihr erstes Tor zwei Tage später in Kfar Saba mit dem Treffer zum 5:0-Endstand in der 67. Minute erzielte. 2011 erreichte sie mit der Mannschaft bei der Europameisterschaft den dritten Platz. 2012 gelang ihr, nun als Spielführerin, abermals die Qualifikation für die Europameisterschaft. Dabei konnte sie mit ihrer Mannschaft den Titel durch einen Sieg im Finale gegen Frankreich durch Elfmeterschießen gewinnen. Däbritz verschoss dabei zwar den ersten Elfmeter, Torhüterin Merle Frohms konnte aber zwei Elfmeter der Französinnen abwehren.[4] Im September 2012 wurde sie von Trainerin Anouschka Bernhard ins deutsche Aufgebot für die U-17-Weltmeisterschaft in Aserbaidschan berufen. Sie bestritt alle sechs Turnierspiele einschließlich des mit 0:1 gegen die Auswahl Ghanas im Spiel um Platz 3 verlorenen und erzielte drei Tore.

Sara Däbritz
im Interview während der WM 2015

Für die U-19.Nationalmannschaft bestritt Däbritz sieben Länderspiele und erzielte ihr erstes Tor bei ihrem Debüt für diese Auswahlmannschaft am 21. November 2012 in Växjö beim 4:0-Sieg gegen die gastgebenden Schwedinnen mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 in der 13. Minute.

Ihr A-Länderspieldebüt gab sie am 29. Juni 2013 in der Münchener Allianz Arena beim 4:2-Sieg im Test-Länderspiel gegen die Auswahl Japans mit Einwechslung für Nadine Keßler in der 78. Minute. Für die vom 10. bis 28. Juli 2013 in Schweden ausgetragene Europameisterschaft wurde sie von Bundestrainerin Silvia Neid in den Kader nachberufen[5] und kam im 3. Gruppenspiel, bei der 0:1-Niederlage gegen die Auswahl Norwegens, mit Einwechslung für Lena Lotzen in der 80. Minute zu ihrem ersten Turnierspiel.

Mit der U-20-Nationalmannschaft nahm Däbritz auch an der vom 5. bis 24. August 2014 in Kanada ausgetragenen U-20-Weltmeisterschaft teil, bestritt alle sechs Turnierspiele, in der ihr fünf Tore – davon drei im dritten Gruppenspiel gegen die Auswahl Brasiliens – gelangen, und wurde mit dem 1:0-Sieg n.V. im Finale gegen die Auswahl Nigerias Weltmeisterin.

Am 24. Mai 2015 wurde sie von Bundestrainerin Silvia Neid in den endgültigen Kader für die Weltmeisterschaft 2015 in Kanada berufen.[6] Ihr erstes A-Länderspieltor erzielte sie am 7. Juni 2015 beim 10:0-Sieg gegen die Auswahl der Elfenbeinküste mit dem Treffer zum 8:0 in der 75. Minute.

2016 wurde Däbritz für das Olympische Fußballturnier der Frauen in Brasilien in den Kader der Nationalmannschaft aufgenommen.[7] Im ersten Spiel gegen Simbabwe erzielte sie das 1:0 per Kopf.[8] Im zweiten Gruppenspiel gegen Australien traf sie zum Zwischenstand von 1:2.[9] Im Halbfinale gegen Kanada schoss sie das Tor zum 2:0-Endstand.[10] Bei dem 2:1-Sieg im Finale gegen Schweden gewann sie die Goldmedaille.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sara Däbritz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung auf der Homepage des FC Bayern München
  2. Mitteilung auf dfb.de
  3. Lewandowski und Däbritz verlängern bis 2019
  4. Pressemitteilung auf uefa.com
  5. Pressemitteilung auf bfv.de.
  6. dfb.de: „Neid beruft endgültigen Kader für die WM in Kanada“, 24. Mai 2015.
  7. Olympisches Fußballturnier der Frauen – Deutschland, Spieler: FIFA.com, abgerufen am 16. August 2016.
  8. 6:1! Däbritz eröffnet den Torreigen: kicker.de, abgerufen am 16. August 2016.
  9. Polkinghornes Eigentor rettet glücklichen Zähler: kicker.de, abgerufen am 16. August 2016.
  10. Olympisches Fußballturnier der Frauen, Kanada – Deutschland: FIFA.de, abgerufen am 16. August 2016.
  11. Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes vom 1. November 2016: Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes: Bundespräsident Gauck zeichnet am 1. 11. 2016 die deutschen Medaillengewinnerinnen und -gewinner der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2016 ... mit dem Silbernen Lorbeerblatt aus: ...
Vorgängerin Amt Nachfolgerin
Melanie Leupolz Fritz-Walter-Medaille der Juniorinnen in Gold
2014
Pauline Bremer