Sara Fazilat

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Sara Fazilat (* 23. Februar 1987 in Teheran) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ihrer Geburt in Teheran wuchs Sara Fazilat in Bremen auf. Ihre Muttersprachen sind Deutsch und Persisch. Sie lernte in ihrer Kindheit und Jugend Standardtanz und Gitarrespielen. Ab der 7. Klasse besuchte Sara Fazilat das bilinguale Hermann-Böse-Gymnasium, an dem sie Kurse im Fach Darstellendes Spiel belegte und ihre Leidenschaft für den Schauspielberuf entdeckte.

Nach dem Abitur machte Fazilat ein Praktikum am Theater Bremen und nahm dort Schauspieltraining bei Gabriele Möller-Lukasz. 2008 ging Sara Fazilat nach London und besuchte dort die Guildhall School of Music and Drama und die Royal Academy of Dramatic Art. Einige Castinganfragen bewogen Sara Fazilat, 2011 zurück nach Deutschland, nun in die Haupt- und Filmstadt Berlin, zu ziehen. In den ersten Jahren stand sie zunächst für verschiedene Filme für die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin vor der Kamera und war 2012 in Die Relativitätstheorie der Liebe von Otto Alexander Jahrreiss neben Katja Riemann und Olli Dittrich auf der Kinoleinwand zu sehen.

Neben Episodenhauptrollen im Tatort oder bei der RTL-Serie Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei bekam Fazilat 2014 die durchgehende Hauptrolle in der ARD-Reihe Einfach Rosa an der Seite von Alexandra Neldel. Der Kinofilm Puppe, für den Fazilat unter der Regie von Sebastian Kutzli und mit Corinna Harfouch drehte, erhielt das Filmprädikat „wertvoll“.

2021 übernahm sie die Produktion und die Hauptrolle in dem Drama Nico, bei dem sie auch am Drehbuch mitschrieb. Der Film wurde 2021 in den Spielfilm-Wettbewerb des 42. Filmfestivals Max Ophüls Preis eingeladen, während Fazilat in der Kategorie Bester Schauspielnachwuchs ausgezeichnet wurde.[1]

Sara Fazilat lebt in Berlin.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmfestival Max Ophüls Preis 2021: Bester Schauspielnachwuchs für Nico

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Preisträger·innen 2021. In: ffmop.de (abgerufen am 24. Januar 2021).