Sara Noxx

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Sara Noxx (bürgerlicher Name Britt Rommel, * 1971 in Luckenwalde[1][2]) ist eine deutsche Musikerin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie ist eine der Preisträgerinnen des 1997er Zillo-Bandcontests. Bereits das Debütalbum Noxxious und die Single Society füllten und füllen bis heute die Tanzflächen der Alternative-Clubs. Auch das Nachfolgealbum Paradoxx (1998) ist geprägt von elektronischen Klängen, melancholischen Beats und Texten voller Endzeit-Romantik. Stupid eroberte in Belgien die Sales-Charts im Sturm – durch den Einstieg von 0 auf 2 schenkte man nun auch international der deutschen Electro-Pop-Künstlerin Beachtung.

Nach einer dreijährigen musikalischen Pause wurde 2001 Exxtasy veröffentlicht. Noxx überzeugte hier erstmals durch besondere Vielfalt in stimmlicher Klangfarbe. Songs wie Winter Again und Last Desire wurden zu Klassikern. 2003 veröffentlichte Sara Noxx ihr Instrumentalalbum Nonvoxx. Im Herbst erschienen das Album Equinoxx und die Single Colder & Colder, welche wiederum einige Wochen an der Spitze sämtlicher europäischer Alternativcharts zu finden waren. Im Frühjahr 2004 wurde Saras erster Gedichtband Lyrixx veröffentlicht. Im März 2007 veröffentlichte sie zusammen mit Sven Wolffs unter dem Projektnamen „Essexx“ das Album Bridges, welches eine Brücke von 80er-Dark-Wave zu modernem ElectroPop schlägt.

Eine weitere Zusammenarbeit stellt die 2008 veröffentlichte Maxi CD Earth Song dar, die in Zusammenarbeit mit der deutschen Alternative-Band Project Pitchfork entstand und Remixe von Künstlern wie Tanzwut, Subway to Sally, Cat Rapes Dog und Joachim Witt enthielt. Darüber hinaus gab es noch eine limitierte Edition mit weiteren Remixen.

Zum 19. Wave-Gotik-Treffen im Mai 2010 wurde eine Cover-Version von „Where the Wild Roses Grow“ mit Mark Benecke veröffentlicht, die von bekannten Elektro-Bands wie Feindflug, Kontrast, SITD und weiteren remixed wurde. Zum 20. Wave-Gotik-Treffen 2016 erschien eine -- erneut mit Mark Benecke aufgenommene -- Coverversion von Falcos Jeanny, die im April 2016 Platz 1 der Deutschen Alternativ-Charts erreichte.[3]

Musikstil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Musik von Sara Noxx ist geprägt von elektronischer Instrumentierung gepaart mit melodischem Sprechgesang. Die Songs sind zumeist im klassischen Schema aufgebaut. Der frühere Stil von Sara Noxx war eng angelehnt an die britische Künstlerin Anne Clark, mit der Noxx oft wegen ihrer sehr ähnlichen Stimme verglichen wurde.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben

  • 1997: Noxxious
  • 1998: Paradoxx
  • 2001: Exxtasy
  • 2003: Nonvoxx (Instrumental)
  • 2003: Equinoxx
  • 2007: Bridges (ESSEXX)
  • 2008: XX-Ray (Best Of)
  • 2009: Intoxxication
  • 2011: Where The Wild Roses Grow (mit Mark Benecke) - EP
  • 2014: Weg zurück (mit Goethes Erben) - EP
  • 2015: Entre Quatre Yeuxx (Standard & Limited Edition)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bürgerlicher Name aus der Danksagung im Buch von Lydia Benecke: Sadisten: Tödliche Liebe - Geschichten aus dem wahren Leben. Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth), Aufl. 2015
  2. Geburtsjahr und -ort aus: Mark Benecke, Zusatzmaterial zum Buch Seziert: Das Leben von Otto Prokop. ISBN 978-3-360-02166-3, 2013, u.a. S. 5
  3. DAC: Deutsche Alternativ-Charts, Woche 16. www.deutsche-alternative-charts.de, 25. April 2016, abgerufen am 25. April 2016 (deutsch).