Saragossa Band

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Saragossa Band
Die Saragossa Band im Konzert (2002)
Die Saragossa Band im Konzert (2002)
Allgemeine Informationen
Herkunft München, Deutschland
Genre(s) Pop
Gründung 1977
Website www.saragossaband.de
Aktuelle Besetzung
Harry Karrer
Esther Gebhard
E-Bass, Begleitgesang
Thomas Härtel (seit 2004)
Keyboard, Begleitgesang
Andy Bielan
Gitarre, E-Bass, Gesang
Norbert Rudek (seit 1993)
Evert van der Wal
Ehemalige Mitglieder
Keyboard
Helmut Schiffner (1977–1981)
Gitarre
Alfred Rudek † (1977–2003)
Georg Klanthe (1977–1993)
Schlagzeug
Heinrich Wiesgickl † (1977–1992)
Schlagzeug
Alex Diame (1977–1979)
Schlagzeug
Thomas Brandner (1977–1980)
Schlagzeug
Pit Troja (1980–1982)
Schlagzeug
Peter Brüstle (1992–1995)
Gesang
Angela Watkins (1982–1992)
Gesang
Gislene Silva da Sossa (1992–1995)
E-Bass
Wolfgang Gleixner (1993–2004)
Gesang
Jutta Niedhardt (1995–2004)
Gesang
Gudrun Overhoff-Poppinga (2004–2014)
Gitarre, Gesang
Markus Escher (2004–2014)

Die Saragossa Band ist eine deutsche Pop-Band aus München und war von Ende der 1970er bis etwa Mitte der 1980er Jahre eine der erfolgreichsten und meistbeschäftigten professionellen Party-Bands Deutschlands. Sie tritt heute noch auf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saragossa Band im Konzert

Die Musik der Saragossa Band vermischt Pop mit Elementen aus Calypso und Samba und traf in ihren ersten Jahren den Nerv der Zeit. 1984 spielten sie eine Südsee-Tour.[1] Bis heute hat sie immer noch zahlreiche Auftritte und spielt vor allem in Ländern wie Rumänien, Ungarn und Österreich, auch auf großen Festivals. Hin und wieder ist die Gruppe auch im Fernsehen zu sehen.

Bekannt wurde die Gruppe ab 1977, als sie das Lied Big Bamboo herausbrachte, das im karibischen Papiamentu-Dialekt gesungen wird. Rasta Man und Zabadak folgten, zwei Songs mit relativ wenig Text, die es in die Top Ten der deutschen Charts schafften. Die nachfolgenden Titel Ginger Red, Agadou, Aiko Aiko erreichten keine Top-10-Platzierungen mehr, jedoch ist Agadou der Titel mit der größten Langzeitwirkung und bis heute der meistgespielte Song der Gruppe. Der Titel ist vor allem in Strandbars und Diskotheken beliebt. In den letzten Jahren entstanden mehrere Coverversionen dieses Titels (u. a. Hot Banditoz, DD Company, La Boom, Black Lace oder Proty Disco Kids), welche der Version der Saragossa Band, die selbst die Coverversion einer Club-Med-Hymne aus dem Jahr 1970 ist, nicht den Rang ablaufen. Gründungsmitglied und Songwriter Alfred Rudek starb am 20. Juli 2018 mit 63 Jahren.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2][3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT
1982 Za Za Zabadak DE3
Gold
Gold

(13 Wo.)DE
AT11
(6 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 1981
1983 Das neue große Za Za Zabadak DE14
(8 Wo.)DE
AT20
(2 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 1982
1987 Das super Za-Za-Zabadak DE20
(7 Wo.)DE
Kompilation
Erstveröffentlichung: 1982

Weitere Alben

  • 1979: Saragossa Band
  • 1980: Matchless
  • 1982: Das totale Za Za Zabadak
  • 1983: Have a Good Time
  • 1984: The Greatest Hits
  • 1991: Party with Saragossa Band
  • 1993: The Party Mix
  • 1993: Coconut Groove
  • 1997: Big Bamboo
  • 2002: Welcome to the Party
  • 2002: Party Box (3 CDs)
  • 2007: Cool Night

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1981: Agadou
  • 1986: Die Superparty – Dance with the Saragossa Band
  • 1995: The Best of Saragossa Band
  • 1995: Happy Party
  • 2001: It’s Party Time
  • 2005: World of …
  • 2007: Happy Birthday! (30 Jahre) (3 CDs)
  • 2007: Best of the Saragossa Band (2 CDs)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2][3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT
1977 Big Bamboo (Ay Ay Ay)
Saragossa
DE40
(7 Wo.)DE
1979 Rasta Man
Saragossa
DE9
(21 Wo.)DE
AT2
(16 Wo.)AT
Zabadak
Za Za Zabadak
DE6
(30 Wo.)DE
AT8
(12 Wo.)AT
1980 Ginger Red
Matchless
DE28
(20 Wo.)DE
Pas pleurer (Please No More Crying)
Matchless
DE43
(14 Wo.)DE
AT19
(4 Wo.)AT
1981 Agadou
Za Za Zabadak
DE14
(22 Wo.)DE
AT5
(14 Wo.)AT
Aiko Aiko
Za Za Zabadak
DE37
(11 Wo.)DE
AT15
(2 Wo.)AT
1982 Dance with the Saragossa Band
Za Za Zabadak
DE23
(6 Wo.)DE
Mañana
DE58
(6 Wo.)DE
2004 Rastaman
AT16
(9 Wo.)AT
DJ The Wave feat. Saragossa Band

Weitere Singles

  • 1977: Disco Boogie Boogie
  • 1978: Malaika
  • 1983: Wigwam
  • 1983: I Know, I Know
  • 1984: Buona sera (I Take My Chance Tonight)
  • 1984: Moonlight and Dancing
  • 1985: That’s What We Like
  • 1990: Saragossa Band Medley
  • 1992: Rain & Sun
  • 1993: Coconut Medley
  • 1993: Rasta Man (Remake ’93)
  • 1997: Der Zabadak Hit Mix
  • 1999: Rumours (El venao)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Band in der Südsee bei spiegel.de
  2. a b Chartquellen: Singles Alben
  3. a b Gold-/Platin-Datenbank DE

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]