Sarah Meier

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Sarah Meier Eiskunstlauf
Sarah Meier 2010
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 4. Mai 1984
Geburtsort BülachSchweiz
Größe 164 cm
Karriere
Disziplin Einzellauf Damen
Verein Bülacher Eislaufclub
Trainer Eva Fehr, Mark Pepperday
Choreograf Salome Brunner, Tatiana Druchinina
Status zurückgetreten
Karriereende 2011
Medaillenspiegel
EM-Medaillen 1 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
EuropameisterschaftVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
0Silber0 Warschau 2007 Damen
0Silber0 Zagreb 2008 Damen
0Gold0 Bern 2011 Damen
Junioren-WeltmeisterschaftVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
0Bronze0 Oberstdorf 2000 Damen
Persönliche Bestleistungen
 Gesamtpunkte 171.88 Weltmeisterschaft 2008
 Kür 113.00 Europameisterschaft 2008
 Kurzprogramm 60.87 Europameisterschaft 2006
Platzierungen im Eiskunstlauf Grand Prix
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Grand-Prix-Finale - - 1
 Grand-Prix-Wettbewerbe 1 1 -
letzte Änderung: 29. Januar 2011

Sarah Meier (* 4. Mai 1984 in Bülach, Kanton Zürich) ist eine ehemalige Schweizer Eiskunstläuferin. Sie ist die Europameisterin 2011

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sarah Meier begann das Eislaufen als Vierjährige beim Bülacher Eislaufclub und wurde unter anderem von ihrer Tante Eva Fehr trainiert. 2000 wurde sie im frühen Alter von 15 Jahren erstmals Schweizer Meisterin im Einzellauf; bis 2010 errang sie sieben weitere nationale Titel.

2006 überraschte Sarah Meier mit Spitzenplätzen bei internationalen Wettbewerben: Bei den Olympischen Winterspielen in Turin wurde sie Achte, bei der Europameisterschaft in Lyon wurde sie Vierte und bei der Weltmeisterschaft in Calgary Sechste. Dabei verbesserte sie ihre persönliche Kür-Bestleistung von zuvor 106,29 auf 109,96 Punkte.

Am 27. Januar 2007 gewann Sarah Meier mit dem zweiten Platz ihre erste Medaille bei einer Europameisterschaft und holte damit nach 30 Jahren wieder eine Medaille für die Schweiz bei den Damen. Am 29. Januar 2011 wurde sie in Bern vor heimischem Publikum Europameisterin. Bereits vor der Europameisterschaft 2011 hatte die Läuferin ihren Rücktritt vom Wettkampfsport erklärt,[1] den Rücktritt hat sie nach dem Sieg im Schweizer Fernsehen bestätigt.[2]

Sarah Meier wohnt seit Sommer 2010 in Zürich. Im Dezember 2011 wurde sie zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewählt.

Nach ihrem Rücktritt vom Amateursport wirkte Meier in Eisshows wie Art on Ice mit, bis sie 2015 bekanntgab, auch das Showlaufen größtenteils beenden zu wollen, um sich ihrer Ausbildung und Karriere im Journalismus widmen zu können.[3] Seit April 2015 ist sie ständige Mitarbeiterin der Eiskunstlaufzeitschrift pirouette.[4]

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wettbewerb/Saison 1997/98 1998/99 1999/00 2000/01 2001/02 2002/03 2003/04 2004/05 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11
Olympische Winterspiele 13 8 15
Weltmeisterschaften 12 19 13 14 6 7 6 9 KP 26
Juniorenweltmeisterschaften 10 3
Europameisterschaften 16 5 13 10 10 4 2 2 5 1
Schweizer Meisterschaften 1 J 2 1 1 1 1 1 1 1 1
Grand-Prix-Finale 3
NHK Trophy 7 7 2
Cup of China 6
Cup of Russia 1 6
Trophée Eric Bompard 5 4
Skate Canada 5 5 WD
Skate America 4
Finlandia Trophy 3
Nebelhorn Trophy 2 WD

J = Junioren; KP = Platzierung nach Kurzprogramm; WD = zurückgezogen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sarah Meier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sarah Meier tritt nach der Heim-EM zurück. In: Tages-Anzeiger. 19. November 2010. Abgerufen am 30. Januar 2011.
  2. Interview mit Sarah Meier.@1@2Vorlage:Toter Link/www.srf.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: SF Sport aktuell. 29. Januar 2011. Abgerufen am 30. Januar 2011
  3. Albert René Kolb: Art on Ice 2015. Sarah Meier sagt »Adieu«. In: pirouette. Jahrgang 48, Nr. 3, 2015, S. 30.
  4. Impressum/Redaktionsmitteilung. In pirouette. Jahrgang 48, Nr. 4, 2015, S. 3 und 4.