Sarah Miles

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Sarah Miles (* 31. Dezember 1941 in Ingatestone, Essex) ist eine britische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Sarah Miles begann bereits im Alter von 15 Jahren ein Schauspielstudium an der Royal Academy of Dramatic Art in London. Ihr Filmdebüt gab sie 1962 in Spiel mit dem Schicksal unter der Regie von Peter Glenville an der Seite von Laurence Olivier und Simone Signoret. Für ihre darstellerische Leistung erhielt sie 1963 eine Nominierung für den British Film Academy Award in der Kategorie "Vielversprechendste Newcomerin in einer Hauptrolle", den Preis erhielt Tom Courtenay. Die Theaterschauspielerin nahm in den folgenden Jahren nur ausgewählte Filmrollen an. 1964 erhielt sie für das von Harold Pinter verfilmte Theaterstück Der Diener von Joseph Losey eine weitere Nominierung für den britischen Filmpreis. 1971 war sie für ihre Verkörperung von Ryans Tochter in David Leans gleichnamigem Melodram für einen Oscar nominiert. 1973 spielte sie die Titelrolle in Botschaft für Lady Franklin; der Film gewann im selben Jahr den Hauptpreis der Internationalen Filmfestspiele von Cannes. In dem 1978 erschienenen Kriminalfilm Tote schlafen besser, einem Remake von Tote schlafen fest, spielte sie wie schon in Ryans Tochter die weibliche Hauptrolle erneut an der Seite von Robert Mitchum.

Sarah Miles war zweimal mit dem britischen Dramatiker und Drehbuchautor Robert Bolt verheiratet, von 1967 bis 1975 und von 1988 bis zu dessen Tode 1995.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1962: Spiel mit dem Schicksal (Term of Trial) - Regie: Peter Glenville
  • 1963: Der Diener (The Servant) - Regie: Joseph Losey
  • 1963: Frühstück in der Todeszelle (The Ceremony) - Regie: Laurence Harvey
  • 1965: Hier war ich glücklich (I Was Happy Here) - Regie: Desmond Davis
  • 1965: Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten oder wie ich in 25 Stunden und 11 Minuten von London nach Paris flog (Those Magnificent Men in Their Flying Machines or How I Flew from London to Paris in 25 Hours 11) - Regie: Ken Annakin
  • 1966: Blow Up - Ekstaze '67 (Blowup) - Regie: Michelangelo Antonioni
  • 1970: Ryans Tochter (Ryan’s Daughter) - Regie: David Lean
  • 1972: Die große Liebe der Lady Caroline (Lady Caroline Lamb) - Regie: Robert Bolt
  • 1973: Botschaft für Lady Franklin (The Hireling) - Regie: Alan Bridges
  • 1973: Der Mann, der die Katzen tanzen ließ (The Man Who Loved Cat Dancing) - Regie: Richard C. Sarafian
  • 1974: Die Großen Erwartungen (Great Expectations) - Regie: Joseph Hardy
  • 1975: Bride to Be (Pepita Jiménez - Promessa sposa) - Regie: Rafael Moreno Alba
  • 1976: Der Weg allen Fleisches - Jonathans Rache (The Sailor Who Fell from Grace with the Sea) - Regie: Lewis John Carlino
  • 1976: Dynasty (TV) - Regie: Lee Philips
  • 1978: Tote schlafen besser (The Big Sleep) - Regie: Michael Winner
  • 1981: Die schwarze Mamba (Venom) - Regie: Piers Haggard
  • 1981: Priest of Love - Regie: Christopher Miles
  • 1983: Staying Alive (Staying Alive) - Regie: Sylvester Stallone
  • 1984: Agatha Christie's Tödlicher Irrtum (Ordeal by Innocence) - Regie: Desmond Davies
  • 1985: Steaming (Steaming) - Regie: Joseph Losey
  • 1986: Harem - Rebell der Wüste (Harem - The Loss of Innocence) (TV) - Regie: William Hale
  • 1987: Queenie (Queenie) - Regie: Larry Peerce
  • 1987: Hoffnung und Ruhm - Der Krieg der Kinder (Hope and Glory) - Regie: John Boorman
  • 1988: Die letzten Tage in Kenya (White Mischief) - Regie: Michael Radford
  • 1990: Ein Phantom in Monte Carlo (A Ghost in Monte Carlo) - Regie: John Hough
  • 1992: Der Klang der Stille (The Silent Touch - Dotkniecie reki) - Regie: Krzysztof Zanussi
  • 1994: Dandelion Dead (TV) - Regie: Mike Hodges
  • 2001: Jurij (Jurij) - Regie: Stefano Gabrini
  • 2001: Days of Grace (The Days of Rage: Cefalonia) - Regie: Claver Salizzato
  • 2003: The Accidental Detective - Regie: Vanna Paoli
  • 2004: Das Eulenhaus (Agatha Christie: Poirot - The Hollow) - Regie: Simon Langton

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sarah Miles – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien