Sargstedt

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Sargstedt
Wappen von Sargstedt
Koordinaten: 51° 56′ 21″ N, 10° 59′ 13″ O
Höhe: 178 m
Fläche: 11,88 km²
Einwohner: 723 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 38822
Vorwahl: 039425
Sargstedt (Sachsen-Anhalt)
Sargstedt

Lage von Sargstedt in Sachsen-Anhalt

Sargstedt, Luftaufnahme (2015)
Sargstedt, Luftaufnahme (2015)

Sargstedt ist ein Ortsteil der Stadt Halberstadt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im nördlichen Harzvorland, nordwestlich von Halberstadt, an der Südseite des Huys.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sargstedt gehörte bis 1648 zum Bistum Halberstadt und gelangte dann an das Fürstentum Halberstadt. Der Ort unterstand direkt dem Majoreiamt Halberstadt und gelangte 1815 an den Regierungsbezirk Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen.

Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Sargstedt zusammen mit den Gemeinden Athenstedt, Langenstein, Aspenstedt und Schachdorf Ströbeck in die Stadt Halberstadt eingemeindet.[1]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Rot mit einer entwurzelten Kastanie in verwechselten Farben.“

Sargstedt gestaltete sich anlässlich der 900-Jahr-Feier im Jahre 1984 ein Wappen, das mit seinem opulenten Beiwerk jedoch nicht genehmigungsfähig war. Auf der Grundlage der im Schild enthaltenen Symbolik einer entwurzelten Kastanie in verwechselten Tinkturen gestaltete der Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch 1997 das Gemeindewappen. Die Kastanie symbolisiert einen einst im Dorfzentrum stehenden mächtigen Baum; die Farben beziehen sich auf das Bistum Halberstadt.

Die Farben der Gemeinde sind: Rot-Weiß.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sargstedter Warteturm
Kirche St. Stephanus

Im Ort befinden sich 15 im örtlichen Denkmalverzeichnis eingetragene Baudenkmale.

  • Kirche St. Stephanus
  • Huysburg
  • Daneilshöhle
  • Sargstedter Warte (auch Warteturm genannt) ca. 1 km nordwestlich von Sargstedt am Südrand des Huy. Der frühere Wartturm aus dem 15. Jahrhundert verfiel im Laufe der Zeit bis ca. 1800 zur Ruine. 1894 wurde er zum Aussichtsturm umgebaut.[3] 2009 wurde der heute 11,06 m hohe Turm saniert, 2013 erhielt er ein Dach. Über insgesamt 33 Stufen erreicht man die Aussichtsplattform.[4][5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010
  2. Jörg Mantzsch: Das Wappen der Gemeinde Sargstedt, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren, Hinterlegt bei Regierungspräsidium Magdeburg 1997
  3. Inschrift über dem Eingang
  4. Sargstedter Warte (Memento des Originals vom 26. Mai 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sargstedter-warteturm.de auf der Webseite des Fördervereins Sargstedter Warteturm e.V.
  5. Angaben zur Turmhöhe nach Auskunft des Fördervereins: Steinbau bis Mauerkrone 7,66 m, Holzaufbau mit Dach 3,4 m

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sargstedt – Sammlung von Bildern