Sascha Lobo

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Sascha Lobo auf der Frankfurter Buchmesse 2019

Sascha Lobo (* 11. Mai 1975 in West-Berlin)[1] ist ein deutscher Blogger, Buchautor, Journalist und Werbetexter.[2] Thematisch befassen sich Lobos Texte meist mit dem Internet, vermischter Realität und digitalen Technologien und behandeln deren Auswirkungen auf die gesellschaftliche Entwicklung.[3] Der Januar 2014 kann als Zeitpunkt für eine Zäsur einer bis dahin grundsätzlich aufgeschlossenen Haltung Sascha Lobos zum Internet gelten, als er die Globale Überwachungs- und Spionageaffäre rund um die NSA zum Anlass nimmt, festzustellen: „Das Internet ist kaputt!“[4]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sascha Lobo ist der Sohn einer deutschen Mutter und eines argentinischen Vaters. Seine Mutter arbeitete als Archäologin und Kunsthistorikerin.[5] Er ist in Berlin-Wilmersdorf aufgewachsen und erlangte 1994 das Abitur am dortigen Friedrich-Ebert-Gymnasium.[6] Ab 1995 studierte er zunächst Publizistik an der Freien Universität Berlin und anschließend Biotechnologie an der Technischen Universität Berlin. Ein 1998 begonnenes Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin schloss er 2013 mit dem Diplom ab.[7]

Mitte 2000 gründete Lobo eine auf New Economy spezialisierte Werbeagentur, die Ende 2001 Insolvenz anmelden musste.[8][9] In der Folgezeit war Lobo bei einer Berliner Werbeagentur als Kreativdirektor im Bereich Internet angestellt, entwickelte freiberuflich Werbekampagnen und schrieb als freier Mitarbeiter für die Zeitschrift Blond.[9] Als Werbetexter arbeitete er über die Jahre nach eigener Darstellung „für ein Drittel der DAX-Unternehmen“.[10]

Im Jahr 2005 begründete Lobo das unter anderem mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete[2] Blog Riesenmaschine mit und war als leitender Redakteur bei dem „virtuosen Kuriositätenreservoir rund um neue Erfindungen“[11] tätig. Gemeinsam mit Holm Friebe veröffentlichte Lobo 2006 das Buch Wir nennen es Arbeit – die digitale Bohème oder: intelligentes Leben jenseits der Festanstellung. Begleitet wurde die Veröffentlichung in dem von Lobo geschriebenen Blog wirnennenesarbeit.de. In der Zentralen Intelligenz Agentur ist Lobo als Inoffizieller Mitarbeiter, eine Parodie auf IM, tätig.

2007 gründete Lobo zusammen mit Johnny Haeusler den zunächst als Adical firmierenden Blogvermarkter Adnation, dessen Werbekundenakquise er in den ersten beiden Jahren verantwortete. 2011 wurde das Unternehmen von Mokono übernommen.[12] Er war Kolumnist der Zeitschrift Tomorrow[13] und schrieb für den 01blog der Cebit.[14] Als Koautor veröffentlichte Sascha Lobo zusammen mit Kathrin Passig 2008 das Buch Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin. Unter prokrastination.com wurde auch hierzu gebloggt. Anfang 2009 startete Lobo sein privates Blog saschalobo.com, dessen Inhalte zum größten Teil unter einer Creative-Commons-Lizenz für nichtkommerzielle Zwecke freigegeben sind.[15]

Vortrag von Sascha Lobo auf der re:publica 2013: „Überraschungsvortrag II“

Lobo war von 2007 bis 2009 Mitglied des Online-Beirats der SPD[16] und von 2008 bis 2010 Mitglied der Initiative D21.[17] Seit 2017 ist er Mitglied des Digitalrats der niedersächsischen Landesregierung.[18]

Von Februar 2009 bis August 2010 war Sascha Lobo gemeinsam mit Mario Sixtus in der Glosse Sixtus vs. Lobo in der Computersendung neues auf 3sat zu sehen.[19] 2009 war er Protagonist des Dokumentarfilms Der Loboist auf Arte.[20] Für ZDFneo drehte er 2017 den Dokumentarfilm Manipuliert[21] und 2019 den Dokumentarfilm Radikalisiert.[22]

Ab Juli 2009 machte Sascha Lobo Werbung für den Telekommunikationsanbieter Vodafone.[23] Die Markenkampagne wurde in der Blogosphäre äußerst negativ aufgenommen.[24] Besonders die Beteiligung Lobos und der ebenfalls als Bloggerin tätigen Autorin Ute Hamelmann wurde die Vereinnahmung des Web 2.0 durch den Telekommunikationskonzern vorgeworfen und scharf kritisiert.[25]

Am 18. Mai 2010 war Lobo „Chefredakteur für einen Tag“ der in Koblenz erscheinenden Rhein-Zeitung. Im Sommer 2010 meldete sich Lobo als Experte zur Thematik der in Deutschland anstehenden Aktivierung von Google Street View zu Wort. Er verfasste hierbei einen nach eigenen Worten juristisch nicht gefestigten Widerspruch zum Widerspruch, mit dem Hauseigentümer oder Bewohner dafür sorgen könnten, dass die von Lobo als öffentliche Sache betrachtete Fassade eines Bauwerks im Google-Dienst erscheinen würde, selbst wenn Dritte dies nicht wünschen.[26]

2010 erschien sein Roman Strohfeuer über die New Economy. Das Buch wurde von Florian Ilies und Wolfgang Herrndorf[27] als unterhaltsam bezeichnet, von Uwe Ebbinghaus in der FAZ jedoch als wenig überraschend kritisiert.[28]

Seit Januar 2011 schreibt er für Spiegel Online die Kolumne S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine.[29] Im Februar 2011 setzte er sich dort etwa für „eine vernünftige Beleidigungskultur“ im Medium Internet ein und forderte eine „Entkriminalisierung der Herabwürdigung im Netz“ vor allem derjenigen Unternehmen, die mit dem „Kampfruf Schmähkritik“ versuchen würden, „Kritiker mundtot zu machen“.[30] Ebenfalls 2011 wurde er in der Kategorie Visionen in der Kommunikation mit dem Signs Award ausgezeichnet.[31] Seit 2012 ist er Mitglied der Jury des Deutschen Reporterpreises.[32]

Zusammen mit Christoph Kappes gründete er 2014 die E-Book-Plattform Sobooks.[33] 2018 wurde Sobooks wegen "unternehmerischer Fehlentscheidungen" eingestellt.[34] 2014 prägte Lobo im Zusammenhang mit den Pegida-Demonstranten den Begriff des „Latenznazi“.[35]

Lobo gehört zu den Initiatoren der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union, die Ende November 2016 veröffentlicht wurde.

Stellung und Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lobo gilt deutschen Massenmedien als „Klassensprecher für das Web 2.0“.[36][37][38] Neben Mercedes Bunz, Stefan Niggemeier, Kathrin Passig und Mario Sixtus zählte Lobo bis zur breiteren Etablierung der Piratenpartei lange Zeit als einer der wenigen so genannten „Internetexperten“ und füllte damit eine Lücke: Die Digital Natives, die „vermeintlich Verblödeten, Verrohten, Dummgesurften sind mehrheitlich noch nicht in einem Alter, in dem sie gesellschaftliche Führungspositionen besetzen könnten. Deshalb wird gern und viel über ihre Köpfe hinweg geredet.“[37]

„Lobo bloggt, redet, erklärt, twittert und kolumnet auf praktisch jeder Internetseite“,[39] zudem ist er häufig Gast in Talkshows und als Interviewpartner in TV-Nachrichtensendungen zu sehen. Diese Omnipräsenz führte dazu, dass Lobo auch „leidenschaftlich gehasst“ wird: „Beneidet von seiner unmittelbaren Konkurrenz, den anderen Bloggern, verachtet von den analogen Medien, weil er ihnen die Deutungshoheit für einen wesentlichen Weltausschnitt entwunden hat, und verleugnet vom großen Publikum, das nicht gerne Teil einer Massenbewegung ist.“[39] So wird Lobo nicht selten auch mehr als „Klassenclown“ denn „Klassensprecher“ dargestellt.[38]

Verstärkt wird diese kritische Einschätzung durch Lobos auffälliges Auftreten. Er trägt laut Eigenaussage aus Marketinggründen seit 2006 einen roten Irokesenschnitt in Kontrast zu Anzug und Hemd, um einen höheren Wiedererkennungswert zu erzielen. In kaum einem Text über Lobo als Person fehlt ein Querverweis auf dessen Frisur, häufig in Kombination mit dem ihm zugeschriebenen Zitat, er sei „Inhaber einer gutgehenden Frisur“.[38] Nicht selten wird auf Lobos Erscheinungsbild abwertend reagiert; bis heute gilt einem nicht unerheblichen Teil der deutschen Gesellschaft das Internet als „unernst, rebellisch, halbseiden, noch nicht ganz erwachsen, ein bisschen aggressiv.“ Hierzu passe Lobo: „Wenn ein deutscher Fernsehmacher das Internet ins Studio holen will, lädt er einen Irokesenschnitt ein.“[37]

Vom Berliner Stadtmagazin Tip wurde Lobo 2010 auf den 7. Platz der „100 peinlichsten Berliner“ gewählt.[40]

In seinen häufig humorvollen Vorträgen und Schriften greift Lobo selbstironisch über ihn verbreitete Klischees auf und versucht diese so zu relativieren.[39][41]

In der Talkshow Maybritt Illner unter dem Titel „Worte, Wut, Widerspruch – Hass verbieten, Meinung aushalten?“ im November 2019 sprach sich Lobo für eine Regulierung bestimmter Meinungen aus („Ich glaube, dass wir eine bestimmte Form von Regulierung der Meinung brauchen“). Daraufhin unterstellte ihm die FAZ, Meinungen verbieten zu wollen, „und zwar jede, die nicht in seiner Definition des ‚demokratischen Spektrums‘ passt.“[42] Lobo warf der FAZ auf Twitter die Falschdarstellung vor, „ich wolle ‚jede Meinung verbieten‘, die mir demokratisch nicht passt. Ich sagte aber: ‚Wir sollten so redlich sein zuzugeben, dass bestimmte Meinungen in Deutschland reguliert werden müssen‘ – am Beispiel Holocaustleugnung, die anderswo als Meinung gilt.“[43]

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sascha Lobo geht offen damit um, eine ADS-Diagnose zu haben, und bezieht unter anderem in Interviews hierzu Stellung.[44] Er ist verheiratet und hat seine Frau nach eigener Aussage auf Twitter kennengelernt.[45] Sie leben zusammen in Berlin-Prenzlauer Berg.[46]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Holm Friebe, Sascha Lobo: Wir nennen es Arbeit – die digitale Bohème oder: intelligentes Leben jenseits der Festanstellung. Heyne, München 2006, ISBN 3-453-12092-2.
  • Kathrin Passig, Holm Friebe, Aleks Scholz, Sascha Lobo (Hrsg.): Riesenmaschine – das Beste aus dem brandneuen Universum. Heyne, München 2007, ISBN 978-3-453-61001-9.
  • Kathrin Passig, Sascha Lobo: Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin. Rowohlt, Berlin 2008, ISBN 978-3-87134-619-4.
  • Sascha Lobo: Strohfeuer. Rowohlt, Berlin 2010, ISBN 978-3-87134-678-1.
  • Sascha Lobo, NEON: Wortschatz: 698 neue Worte für alle Lebenslagen, Rowohlt, 2011, ISBN 978-3-499-62823-8.
  • Kathrin Passig, Sascha Lobo: Internet – Segen oder Fluch, Rowohlt Berlin, Berlin 2012, ISBN 978-3-87134-755-9.
  • Sascha Lobo: Teufel Coolness. Schmähschrift gegen eine reaktionäre Pose, SuKuLTuR, Berlin 2013, (Reihe „Aufklärung und Kritik“, Nr. 511.) ISBN 978-3-95566-021-5.
  • Christopher Lauer, Sascha Lobo: Aufstieg und Niedergang der Piratenpartei. 2014[47][48]
  • Sascha Lobo: Realitätsschock: Zehn Lehren aus der Gegenwart. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2019, ISBN 978-3-462-05322-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sascha Lobo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Berliner Zeitung: „Keine Arbeit für alle“, 5. September 2007
  2. a b Ich saschalobo.com
  3. Vorträge saschalobo.com
  4. „Das Internet ist nicht das, wofür ich es gehalten habe“. In: FAZ.net. 12. Januar 2014, abgerufen am 16. Dezember 2014.
  5. Iro Majestät tagesspiegel.de, 15. Mai 2017
  6. Ein Blick zurück clique-sued.de, 10. September 2010
  7. "Die Uni? Ein Trainingscamp für Selbstdarsteller!" zeit.de, 15. Oktober 2013
  8. „Sascha Lobo“ – Kurzporträt auf den Seiten zur re:publica 2007 (Memento vom 9. April 2007 im Internet Archive)
  9. a b wirnennenesarbeit.de: Über das Buch
  10. Hoffmann und Campe: Sascha Lobo (Memento vom 27. Februar 2009 im Internet Archive)
  11. Financial Times Deutschland: „In den Fängen der Riesenmaschine“, 15. September 2006 (Memento vom 25. Oktober 2006 im Internet Archive)
  12. Mokono schluckt Blogvermarkter adnation heise.de, 20. September 2011
  13. Geliftet: Das Magazin Tomorrow kommt jetzt aus Berlin – Das Internet und seine unendlichen Weiten berliner-zeitung.de, 22. Februar 2008
  14. Sieben Blogger für die CeBIT internetworld.de, 24. Januar 2008
  15. Impressum saschalobo.com
  16. SPD-Onlinebeirat meutert taz.de, 18. Juni 2009
  17. Transparenz (Memento vom 20. März 2018 im Internet Archive) saschalobo.com
  18. Sascha Lobo wird Digitalexperte für Niedersachsen haz.de, 25. Januar 2017
  19. “Lobo, Sie Presswurst mit Reinigungsfrisur” meedia.de, 23. August 2010
  20. Sascha Lobo-Doku “Der Loboist” meedia.de, 5. Juni 2009
  21. Sascha Lobo erklärt das Internet faz.net, 18. Mai 2017
  22. Vom Hass im Netz zum Attentat: Gefährden Online-Medien die Demokratie? weser-kurier.de, 22. Oktober 2019
  23. Dürfen Irokesen werben? In: tagesspiegel.de. 14. Juli 2009, abgerufen am 16. Dezember 2014.
  24. Johannes Boie: Kritik an Vodafone-Werbung – Blogger gegen Blogger. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 16. Dezember 2014.
  25. Horizont: „Vodafone-Marketer Gründgens: Wir wussten, wir werden auch polarisieren“, Juli 2009
  26. Einspruch gegen den Einspruch taz.de, 11.  August 2010
  27. Arbeit und Struktur: Acht : Arbeit und Struktur. Abgerufen am 24. November 2019 (deutsch).
  28. Sascha Lobo: Strohfeuer. Roman. Abgerufen am 24. November 2019.
  29. S.P.O.N. - Die Mensch-Maschine, Kolumne bei Spiegel Online
  30. Sascha Lobo: S.P.O.N. - Die Mensch-Maschine: Pöbler an die Maus! In: Spiegel Online. 16. Februar 2011, abgerufen am 16. Dezember 2014.
  31. Signs Award 2011 signs-award.de
  32. Deutscher Reporterpreis 2012 reporter-forum.de
  33. Social Reading: Sobooks will gegen Amazon antreten heise.de, 11. Oktober 2014
  34. E-Reading-Plattform Sobooks schließt ihre Pforten turi2.de, 3. Juni 2018
  35. Jasper von Altenbockum: Die Verdummung des Abendlands faz.net, 19. Dezember 2014
  36. Deutsche Welle: Sascha Lobo, Autor, Blogger, Webexperte, 19. April 2013
  37. a b c Christian Stöcker: Nerd Attack! Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook, 2011, S. 261.
  38. a b c Martin Gropp: Ein Mann, zwei Seelen. In: FAZ.net. 2. April 2012, abgerufen am 16. Dezember 2014.
  39. a b c  Andrea Hanna Hünniger: Gefragt und gehasst. In: Zeit Online. 20. April 2012, abgerufen am 16. Dezember 2014.
  40. Die 100 peinlichsten Berliner. Sascha Lobo – Blogwurst. In: tip Berlin. Januar 2010, S. 26–40, archiviert vom Original am 1. April 2016; abgerufen am 21. Juni 2019.
  41.  Kai Biermann: Sascha Lobo wird Realo. In: Zeit Online. 7. Mai 2013, abgerufen am 16. Dezember 2014.
  42. Frank Lübberding: TV-Kritik: „Maybrit Illner“: Regulierung der Meinungsfreiheit. FAZ, 15. November 2019, abgerufen am 15. November 2019.
  43. Sascha Lobo: Tweet. Twitter, 15. November 2019, abgerufen am 15. November 2019.
  44. Judyta Smykowski: Über Menschen mit Behinderung berichten. Das “N#mmer-Magazin” - modernes Leben mit Autismus und AD(H)S. In: Leidmedien.de. 21. März 2015, abgerufen am 17. Juni 2015.
  45. re:publica: re:publica 2018 – Sascha Lobo: Pop und Anti-Pop – Wie das Internet uns lehrte zu kämpfen. Und wofür. 3. Mai 2018, abgerufen am 6. Mai 2018 (Stelle bei 12m26s).
  46. Stadt, Rad, Hund (2/5) ard.de, 1. Oktober 2014
  47. Lobo und Lauer zerpflücken die Geschichte der Piratenpartei heise.de, 24. November 2014
  48. Das Ende der Nerds faz.net, 23. November 2014