Saspow

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Stadt Cottbus
Koordinaten: 51° 47′ 17″ N, 14° 21′ 17″ O
Höhe: 68 m ü. NHN
Fläche: 4,3 km²
Einwohner: 674 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 157 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Postleitzahl: 03044
Vorwahl: 0355
Karte
Lage von Saspow in Cottbus
Saspower Hauptstraße
Freiwillige Feuerwehr

Saspow, niedersorbisch Zaspy, ist ein Ortsteil der Stadt Cottbus. 2017 leben dort 680 Einwohner.

Im Ort gibt es einen Heimat- und Trachtenverein, eine Freiwillige Feuerwehr und den SV Motor Cottbus-Saspow. In der Saspower Hauptstraße liegt der Friedhof mit Kriegsgräberstätte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1455 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. In Saspow lebten vor allem Wenden. Um 1770 dichtete der Pfarrer Gotthelf Christlieb Fritze das zwanzigstrophige Gedicht über den Großbrand: Saspow, du liebes Dorf, liegst wieder in Asche darnieder ... 1818 gab es 194 Einwohner in 36 Häusern.[2]

In den letzten Jahren zogen viele Cottbuser und andere Einwohner zu.

Partnergemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Schwela (Kito Šwjela, 1836–1922), niedersorbischer Lehrer, Publizist und Schriftsteller[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfred Orphal: Saspow. Chronik eines Dorfes in der Niederlausitz. 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saspow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohner nach Ortsteilen. In: cottbus.de. Stadtverwaltung Cottbus – Fachbereich Bürgerservice, 31. Dezember 2017, abgerufen am 30. Januar 2018.
  2. August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 1818, S. 106
  3. Gedenktafel für Christian Schwela in Saspow