Sassoferrato

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Dieser Artikel behandelt den Maler Sassoferrato. Für die gleichnamige italienische Gemeinde siehe Sassoferrato (Marken).
SASSOFERRATO - Virgen rezando (National Gallery, Londres, 1640-50).jpg

Giovanni Battista Salvi, genannt Sassoferrato (* 1609 in Sassoferrato; † 8. April 1685 in Rom) war ein italienischer Maler des Barock.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Salvi, benannt nach seiner Heimatstadt, kam schon früh nach Rom, um die Werke von Raffael zu studieren. Später ging er nach Neapel, um u.a. das Werk von Annibale Carracci und dessen Umkreis (besonders Guido Reni) zu studieren. Er war meist in Rom tätig, wo er auch am 8. April 1685 starb.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er malte fast ausschließlich Madonnen, betende und solche mit dem schlafenden Kind. Seine Bilder zeigen eine innige und wahre, wenn auch schwächliche Empfindung und sind mit Sorgfalt in hellen Farben gemalt. In vielen Kirchen und Galerien Italiens und in den meisten Sammlungen des Auslandes sind Werke von Sassoferrato vertreten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufsätze
  • Scott Nethersole und Helen Howard: Perugino, Sassoferrato and a „beautiful little work“ in the National Gallery, London. In: The Burlington Magazine, Bd. 152 (2010), S. 376–384, ISSN 0007-6287
  • Francis Russell: Sassoferrato and his sources. A study of seicento allegiance. In: The Burlington Magazine, Bd. 119 (1977), S. 694–700, ISSN 0007-6287
Bücher
  • Cecilia Prete (Hrsg.): Sassoferrato „pictor virginum“. Novi studi e documenti per Giovan Battista Salvi. Il lavoro editoriale, Ancona 2010, ISBN 978-88-7663-461-1.
  • Massimo Pulini (Hrsg.): Il Sassoferrato. Un preraffaellita tra i puristi del seicento. Editorial Medusa, Mailand 2009, ISBN 978-88-7698-195-1 (zugl. Katalog der gleichnamigen Ausstellung, Galleria Comunale d'Arte, Cesena, 16. März bis 25. Oktober 2009)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Il Sassoferrato – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888 bis 1890.
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