Satpuragebirge

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Satpuragebirge
Lage des Satpuragebirges

Lage des Satpuragebirges

Pachmarhi-Kette mit Dhupgarh

Pachmarhi-Kette mit Dhupgarh

Höchster Gipfel Dhupgarh (1350 m)
Lage Gujarat, Maharashtra, Madhya Pradesh (Indien)
Koordinaten 21° 59′ N, 74° 52′ OKoordinaten: 21° 59′ N, 74° 52′ O
p5
See bei der Pachmarhi Hill Station

Das Satpuragebirge (englisch Satpura Range; Hindi सतपुड़ा, Satapuṛā) ist ein Gebirgszug in Zentralindien; es begrenzt das Hochland von Dekkan nach Norden hin. Zentrum der Gebirgskette sind die Pachmarhi-Hills mit dem ca. 1350 m hohen Dhupgarh (oder Dhoop Garh); sie dienten den Briten während der Kolonialzeit als Hill Station.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Satpuragebirge beginnt im Westen östlich der Stadt Bharuch im Osten des Bundesstaats Gujarat, verläuft an der Grenze zwischen Maharashtra und Madhya Pradesh entlang in den Norden von Chhattisgarh. Es verläuft parallel zum Vindhyagebirge, von dem es durch den Fluss Narmada getrennt ist. Im Süden wird es durch den Fluss Tapti begrenzt, im Osten durch das Hochland von Chota Nagpur. Zum Satpuragebirge gehören auch die die Gawilgarh- undMahadeo-Hills sowie die Maikal-Kette im Osten.

Hydrologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden wird das Wasser in die Narmada geführt. Der nordöstliche Teil des Satpuragebirges entwässert in den Fluss Son, der Südosten in die Mahanadi und der Süden in die Wainganga, die in die Godavari mündet. Im Südwesten wird das Satpuragebirge durch den Fluss Tapti begrenzt und entwässert.

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Früher war das Satpuragebirge dicht bewaldet, heutzutage sind jedoch die flacheren Bereiche gerodet. Nur einige Waldstandorte haben überlebt und wurden im Jahr 1981 zum ca. 1425 km² großen Satpura National Park zusammengeschlossen; dieser beherbergt Tiger (Panthera tigris tigris), Gaure (Bos gaurus), Rothunde (Cuon alpinus), Kragenbären (Melursus ursinus), Vierhornantilopen (Tetracerus quadricornis) und Hirschziegenantilopen (Antilope cervicapra).[1][2]

Der Osten erhält durch den Monsun stärkere Niederschläge und ist ebenso wie die Ostghats mit laubwerfenden Feuchtwäldern bedeckt, deren Kennart der Salbaum (Shorea robusta) ist. In Richtung Westen wird die Dürrezeit immer ausgedehnter, und der Teakbaum (Tectona grandis) mischt sich mehr und mehr in die Vegetation, man spricht von laubabwerfenden Trockenwäldern.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Satpuragebirge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Satpura National Park
  2. Satpura National Park