Sauerlach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Sauerlach
Sauerlach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Sauerlach hervorgehoben
Koordinaten: 47° 58′ N, 11° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: München
Höhe: 618 m ü. NHN
Fläche: 56,94 km2
Einwohner: 8111 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 142 Einwohner je km2
Postleitzahl: 82054
Vorwahl: 08104
Kfz-Kennzeichen: M, AIB, WOR
Gemeindeschlüssel: 09 1 84 141
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstr. 1
82054 Sauerlach
Webpräsenz: www.sauerlach.de
Erste Bürgermeisterin: Barbara Bogner (Unabhängige Bürgervereinigung Sauerlach e. V.)
Lage der Gemeinde Sauerlach im Landkreis München
Starnberger SeeLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis EbersbergLandkreis ErdingLandkreis FreisingLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis MiesbachLandkreis RosenheimLandkreis StarnbergLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis DachauMünchenForstenrieder ParkGrünwalder ForstBrunnthalHöhenkirchen-SiegertsbrunnPerlacher ForstAschheimAyingBaierbrunnBrunnthalFeldkirchen (Landkreis München)Garching bei MünchenGräfelfingGrasbrunnGrünwaldHaar (bei München)Höhenkirchen-SiegertsbrunnHohenbrunnIsmaningKirchheim bei MünchenNeubibergNeuried (bei München)OberschleißheimOttobrunnPlaneggPullach im IsartalPutzbrunnSauerlachSchäftlarnStraßlach-DinghartingTaufkirchen (bei München)UnterföhringUnterhachingUnterschleißheimOberhachingKarte
Über dieses Bild

Sauerlach liegt etwa 20 Kilometer südlich der Landeshauptstadt München und ist die flächenmäßig größte Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München. Vielfach wird sie auch das Tor zum Bayerischen Oberland genannt.[2][3]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt auf der Münchner Schotterebene an der südlichen Grenze des Landkreises München in einer Rodungsinsel im Deisenhofener und Hofoldinger Forst, gut 20 Kilometer südlich der Landeshauptstadt München. Nach Wolfratshausen sind es 21 Kilometer, nach Miesbach 29 Kilometer und nach Bad Tölz 32 Kilometer.

Naturräumliche Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich der Gemeinde Sauerlach wird der südliche Ausläufer der Münchner Ebene vom Ammer-Loisach- und Inn-Chiemsee-Hügelland eingerahmt. Große Teile des Gemeindegebietes – einschließlich des Ortes Sauerlach – liegen im Bereich der Münchner Ebene; der Westen und Südwesten des Gemeindegebiets gehören zum Naturraum Ammer-Loisach-Hügelland.[4]

Relief[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gelände der Gemeinde Sauerlach steigt von Nordosten nach Südwesten zunächst gering, dann stärker an. Der Höhenunterschied im Gemeindegebiet beträgt etwa 100 Meter. Im Buchetholz, am südwestlichen Rand der Gemeinde, südlich von Gumpertsham, befindet sich mit knapp 700 Metern die höchste Erhebung. Der tiefste Punkt liegt an der nördlichen Gemeindegrenze bei Otterloh bei rund 600 Metern.[4]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Gemeinde Sauerlach sind die folgenden zwölf amtlich benannten Ortsteile[5] ausgewiesen:

Darüber hinaus gehörte die mittlerweile abgegangene Schwaige Staucharting bis 1818 als Teilort zum Gemeindegebiet.[6] Staucharting oder früher Studaring bestand im Jahre 1513 aus drei Höfen und zwei Huben. In den Jahren 1692/93 erbaute der ehemalige Schwaiger Melchior Seidl[7] neben seinem Hof eine Kapelle aus Stein. Nach seinem Tod vermählte sich die Witwe mit Andreas Humpl aus der Argeter Pfarrei, der die St. Anna-Kapelle im Jahr 1702 erweitern ließ.[8] Heute steht dort nur noch die Wallfahrtskapelle.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Süden grenzt Sauerlach an Otterfing (Landkreis Miesbach), weitere Nachbargemeinden sind Brunnthal, Oberhaching und Straßlach-Dingharting (alle Landkreis München) sowie Dietramszell und Egling (beide Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Abschnitt befasst sich im Wesentlichen mit der Geschichte des Ortes Sauerlach. Die Artikel einiger Sauerlacher Ortsteile enthalten eigene Geschichtsabschnitte.

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sauerlach wurde erstmals um 800 nach Christus in den Freisinger Handschriften urkundlich erwähnt:[9]

„Notitia de hoc, quod Cundharius abbas reddidit Attoni episcopo ecclesias parrochiales IIII [quattuor] ad Thahaninhas, ad Mosaheim, ad Munirihingas, ad Sulagaloh et placitauit, si aliquis ex propinquis suis dignus extiterit ad sacerdocium, ordinet eum illic episcopus. Et in prasentia istorum ad Rispah in synodo factum est: Uualtrih episcopus, Arn archiepiscopus, Adaluuinus epsicopus, Urolf abbas, Hato abbas, Reginperht abbas, Amo archipresbiter, Ellannod archipresbiter, Hiltiperht diaconus, Paldrih archipresbiter.“

Cozroh: Liber Traditionum, Blatt 152r.

„Notitia darüber, dass der Abt Cundharius Bischof Atto vier bischöfliche Kirchen zu Thanning, zu Moosham, zu Mintraching, zu Sauerlach zurückgegeben hat und beide Seiten vereinbart haben, dass der Bischof, wenn es einen zum Priestertum Würdigen aus dem Kreis der Seinen gebe, diesen für eine der dortigen Kirchen weihen möge. Geschehen ist dies in der Synode zu Reisbach in Gegenwart folgender: Bischof Uualtrih, Erzbischof Arn, Bischof Adaluuinus, Abt Urolf, Abt Hato, Abt Reginperht, Archipresbyter Amo, Archipresbyter Ellannod, Diakon Hiltiperht, Archipresbyter Paldrih.“

Cozroh: Liber Traditionum, Blatt 152r.

Eine keltische Viereckschanze aus der späten Latènezeit in Altkirchen sowie ein Gräberfeld östlich des Neuen Friedhofs am Pechlerweg bezeugen jedoch, dass die Gegend um Sauerlach schon früher bewohnt war. Etwa um 500 nach Christus wurde die Gegend durch Bajuwaren besiedelt, die ihre Siedlung Sulagaloh nannten. Dieser Name setzt sich aus den folgenden Substantiva zusammen:

  • : Sau, Schwein
  • laga: ligan, liegen (Hinterhalt)
  • loh: Busch, Wald

Sulagaloh, kontrahiert zu Saulake, bedeutet demnach: "ein Wald, in dem Schweine(herden) liegen"[10], oder griffiger: "Wald mit Sausuhlen".

Durch die Ortschaft führte eine römische Heer- und Handelsstraße von Augsburg (Augusta Vindelicorum) nach Salzburg (Iuvavum), heute Via Julia genannt. In der Waldsiedlung in Lanzenhaar an der Staatsstraße 2573 bei der Bushaltestelle steht ein Römerstein, der um 1850 von Maximilian II. errichtet wurde.[11][12] Auf die Anwesenheit der Römer deutet auch der Ortsteil Walchstatt hin, dessen Name nichts anderes bedeutet als Stätte der Walchen. Die Walchen waren die zurückgebliebenen Römer – Walchstatt liegt unmittelbar an diesem bedeutenden antiken Verkehrsweg.[13]

Große Bedeutung für die Entwicklung Sauerlachs wird der Adelsfamilie der von Aichstetter zugeschrieben, die auf dem späteren Alten Sedlmairhof (abgebrochen 1922) ihren Edelsitz hatte. Friedrich Aichstetter, Geheimschreiber Herzog Wilhelms III., erhielt auf dem Konzil zu Basel 1430 von Kaiser Sigismund ein Wappen: Zwei Eicheln mit einem Eichenblatt – gelb – in schwarzem Feld auf roten Halbrund stehend. Sauerlacher kennen das Wappen gut, denn die Eicheln und das Blatt haben im heutigen Gemeindewappen von Sauerlach ihren Platz gefunden.[14] Das Geschlecht der Aichstetter starb 1528 aus. Sauerlach verdankt den Aichstettern u. a. die Ausmauerung eines etwa 40 Meter tiefen Dorfbrunnens, der 1465 vollendet wurde,[15] sowie die Schenkung von Wald- und Ackerflächen.[16]

Während des Dreißigjährigen Krieges, am 17. Mai 1632, näherte sich Gustav II. Adolf von Schweden München, verschonte zwar gegen ein Lösegeld die Stadt selbst, plünderte daraufhin jedoch das Umland. In Sauerlach wurde das Pfarrhaus des katholischen Pfarrers Wilhelm Rieger niedergebrannt, in Altkirchen machten die Schweden aus der Kirche einen Pferdestall und auch die Pfarrei von Endlhausen blieb nicht verschont. Ob die Plünderung der Kirche in Sauerlach, die in der Kirchenrechnung von 1646 erwähnte ist, nur auf Kosten der Evangelischen geht, ist unklar, da sowohl protestantische Schweden als auch verbündete katholische Franzosen das Land mit Greuel überzogen.[17]

Einen bedeutenden Aufschwung erlebte Sauerlach, als das Oberpostamt der Königlich-Bayerischen Regierung des Isarkreises am 31. Juli 1822 bekannt gab, dass wegen des Sommeraufenthalts des Allerhöchsten Hofes in Tegernsee dort und in Sauerlach Posthaltereien zu errichten seien, wobei diejenige zu Sauerlach dem dortigen Wirt Joseph Liedl (auch Lidl) übertragen wurde.[18] Zur damaligen Zeit war ein Reisender von München nach Tegernsee in der Regel zwei Tage unterwegs; übernachtet wurde in Sauerlach. Das brachte es mit sich, dass immer wieder berühmte Persönlichkeiten in der Alten Post zu Sauerlach abstiegen. Bezeugt sind etwa die Aufenthalte des Apostolischen Nuntius Erzbischof Charles-Joseph-Benoît d’Argenteau sowie von Alexandra Fjodorowna, Kaiserin von Russland, und ihrem Mann Nikolaj I. Pawlowitsch, dem Zaren, im Jahre 1838.[19] Um 1890 übernachtete zudem der Schriftsteller Ludwig Ganghofer immer wieder in der Posthalterei.[20]

Gemeindliche Entwicklung ab dem 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang des 19. Jahrhunderts bestand Sauerlach aus 68 Höfen und sonstigen Gebäuden. Seit dem Mittelalter hatte sich das Bauerndorf kaum verändert. Auf Grundlage eines am 28. Juni 1808 ergangenen königlichen Edikts wurde erstmals eine selbständige politische Gemeinde auf dem Gebiet des heutigen Sauerlach gebildet. Mitglieder dieser Gemeinde waren Einwohner, die besteuerte Gründe besaßen oder für Häuser und Gewerbe Steuern zahlten. Sie schlugen für eine Amtszeit von jeweils drei Jahre einen Gemeindevorsteher vor, der vom Landgericht bestätigt werden musste. Zusammen mit den beiden ältesten Gemeindemitgliedern bildete er den Gemeindeausschuss. Zu dessen Aufgabenbereich zählten insbesondere Sicherheit, Armenpflege, Gesundheit, Bauordnung, Unterrichtung und Feuerschutzwesen. Ab 1818 wurden Gemeindevorsteher (Bürgermeister) und die Mitglieder des Ausschusses schließlich gemäß der Gemeindewahlordnung vom 5. August 1818 gewählt.[21]

Die Zeit nach den beiden Weltkriegen brachte Sauerlach durch die Aufnahme zahlreicher Evakuierter, Flüchtlinge und Heimatvertriebener große Wohnungsprobleme. In mehreren, auch von der Katholischen Kirche unterstützten Siedlungsprogrammen konnten in wenigen Jahren 27 Eigenheime geschaffen werden. Mitte der 1950er Jahre, nach Abschluss der Flurbereinigung, entstand der erste Wirtschafts- und Entwicklungsplan. 1959 wurde der Ort Wohnsiedlungsgemeinde, 1968 der erste Flächennutzungsplan rechtswirksam.[7]

Kreiszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 1. Juli 1972 gehörte Sauerlach zum damaligen Landkreis Wolfratshausen. Als dieser mit dem Landkreis Bad Tölz zusammengelegt wurde, schloss sich Sauerlach dem Landkreis München an.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer Bürgerbefragung, bei der 67 Prozent der Wahlberechtigten für den Anschluss an Sauerlach votierten, wurde der Ortsteil Lanzenhaar (ehemals Gemeinde Brunnthal) dem Sauerlacher Gemeindegebiet zugeschlagen. In Otterloh sprachen sich dagegen 65 Prozent für einen Verbleib bei Brunnthal aus.[22] Am 1. Mai 1978 wurden schließlich die bis dahin selbständigen Gemeinden Arget und Eichenhausen in das Sauerlacher Gemeindegebiet eingegliedert.[23] Mit der Eingliederung eines Teils des Hofoldinger Forstes am 1. Januar 2011 wuchs die Fläche des Gemeindegebietes nochmals um 3,07 Quadratkilometer.[24]

Weitere bedeutende Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ereignis[25]
1824 Bau des ersten Schulhauses an der Wolfratshauser Straße 5[26]
1848 Sauerlach erhält eine Gendarmerie-Station.
1857 Eröffnung der Eisenbahnstrecke München–Holzkirchen mit Halt in Sauerlach
1871 Bau des Forstamts
1876 Bau des zweiten Schulhauses an der Münchener Straße 7
1890 Mäuse- und Maulwurfsplage[21]
1895 Haberfeldtreiben und anschließende Festnahme einer großen Anzahl an Haberern[27]
1898–1899 Sauerlach erhält eine Wasserleitung.
1902 Bau des Wasserhäusls
1912 Anschluss an das Elektrizitätswerk der AG Amperwerke[21]
1951 Flurbereinigung[21]
1966 Bau eines modernen Schulhauses (Verbandsschule Sauerlach-Arget-Eichenhausen)
1966–1973 Widerstand gegen die Pläne zum Bau eines Großflughafens im Hofoldinger Forst
1972 Aufnahme des S-Bahn-Betriebs
1976–1978 Erweiterung des neuen Schulhauses
1989–1990 Bau einer Mehrzweckturnhalle
1993 Einrichtung des gemeindlichen Wertstoffhofs
1994–1995 Bau eines neuen Feuerwehrhauses
1998 Die Gemeinde erwirbt das Bahnhofsgelände.
2001–2004 Umbau des Bahnhofs inklusive Neubau einer zweigeschossigen Park & Ride-Anlage
2002 Inbetriebnahme des gemeindeeigenen Biomassekraftwerks. Aufgrund des ORC-Verfahrens zur Wärme- und Stromgewinnung findet es über die Gemeinde hinaus Beachtung.
2004 Eröffnung des AWO-Seniorenzentrums
2007–2009 Bohrungen für das geothermische Kraftwerk der Stadtwerke München
2006 Umgestaltung des ehemaligen Bahnhofsplatzes zu einem repräsentativen Marktplatz mit Wochenmarkt und Brunnen
2007 Einschub der neuen Eisenbahnbrücke über die Staatsstraße 2573 (damalige Bundesstraße 13)
2013 Umbenennung der Schule in Friedrich-von-Aychsteter-Grundschule Sauerlach
2014 Inbetriebnahme des Geothermiekraftwerks
2014 Abschluss der Kanalisierung
2017–2018 Erweiterung des Schulbaus (u. a. Mensa)

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Schul- und Rathaus
Das Alte Schul- und Rathaus an der Münchner Straße 7

Die Gemeinde Sauerlach hat, verursacht u. a. durch die Kanalisierung, einen größeren Entwicklungsschub erfahren. Dieser soll jedoch durch eine maßvolle Ausweisungspolitik feingesteuert und ausgeglichen werden. Im Zuge der Aufstellung des Gesamtflächennutzungsplanes im Jahr 1997 wurde eine Einwohnerentwicklungskurve angesetzt, welche unter Berücksichtigung der neu ausgewiesenen Bauflächen bei organischem Wachstum ziemlich genau den heutigen Einwohnerstand darstellt. Demnach soll sich Sauerlach im Hauptort maßvoll, aber auf keinen Fall explosionsartig entwickeln. In den ländlichen Ortsteilen dagegen wurden die bestehenden dörflichen Strukturen weitgehend erhalten und dennoch eine maßvolle Entwicklung ermöglicht, um Tradition und Moderne miteinander zu verbinden.[28]

Bevölkerungsentwicklung seit 1840[29]
Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1840 1041 2007 6617 2016 7788
1871 1180 2008 6767 2017 8811
1900 1513 2009 6968
1925 1638 2010 7128
1939 1756 2011 7263
1950 2768 2012 7314
1961 2773 2013 7406
1970 3455 2014 7511
1987 5094 2015 7705

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neues Rathaus der Gemeinde Sauerlach
Das Neue Rathaus der Gemeinde Sauerlach

Erste Bürgermeisterin ist seit 2008 Barbara Bogner (UBV). Sie setzte sich bei der Kommunalwahl 2014 im ersten Wahlgang mit 56,1 Prozent der Stimmen gegen die Herausforderer Peter Fröhlich (CSU) sowie Axel Horn (Bündnis 90/Die Grünen) durch. Als Zweiter Bürgermeister amtiert Klaus Zimmermann (UBV), Dritter Bürgermeister ist Robert Lechner (CSU).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Gemeinderat in Sauerlach gehören neben dem Ersten Bürgermeister als Vorsitzenden 20 Mitglieder an. Die derzeitige Legislaturperiode dauert von 2014 bis 2020. Im Gemeinderat wurde die UBV 2014 erstmals stärkste Kraft mit acht Sitzen, die CSU kam auf sieben Sitze, die Grünen bekamen drei Sitze und die SPD zwei Sitze.

Wahlbeteiligung: 67,4 %
 %
40
30
20
10
0
39,4 %
35,4 %
14,3 %
10,8 %

Gemeinderat Sauerlach.svg

  • SPD: 2 Sitze
  • Grüne: 3 Sitze
  • UBV: 8 Sitze
  • CSU: 7 Sitze
  • Überblick über die Sitzverteilung im Sauerlacher Gemeinderat seit 1972
    Legislatur CSU UBV SPD Grüne DUW* WE** Gesamt Wahlbeteiligung in %
    1972–1978[31] 5 Sitze 5 Sitze 2 Sitze 2 Sitze 14 Sitze
    1978–1984 9 Sitze 4 Sitze 1 Sitz 2 Sitze 16 Sitze 84[31]
    1984–1990 3 Sitze 16 Sitze
    1990–1996 20 Sitze
    1996–2002 10 Sitze 4 Sitze 5 Sitze 1 Sitz 20 Sitze
    2002–2008 11 Sitze 4 Sitze 3 Sitze 2 Sitze 20 Sitze 69,4
    2008–2014 9 Sitze 5 Sitze 3 Sitze 3 Sitze 20 Sitze 71,4
    2014–2020 7 Sitze 8 Sitze 2 Sitze 3 Sitze 20 Sitze 67,4

    * DUW = Demokratische Unabhängige Wählervereinigung

    ** WE = Wählergruppe Einigkeit

    Wappen und Farben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Am 5. April 1978 genehmigte die Regierung von Oberbayern für die Gemeinde Sauerlach ein Wappen, das auf den Ortsnamen und die Lage im Eichenwald Bezug nimmt. Die Blasonierung lautet wie folgt:

    „In Silber über blauem Wellenschildfuß ein schwarzer Eberkopf mit goldenen Hauern, darüber zwischen zwei grünen Eichenblättern eine grüne Eichel.“

    Generaldirektion der Regierung von Oberbayern: Schreiben vom 25. Juli 1977.
    Wappen der Gemeinde Sauerlach
    Das Wappen der Gemeinde Sauerlach

    Die Lage der Gemeinde am Sauerlacher Forst, der für seinen Reichtum an Schwarzwild bekannt ist, wird durch den Eberkopf und die Eichenblätter mit der Eichel versinnbildlicht. Der Gemeindename, der sich aus dem Wort Saulake entwickelt hat, wird zusätzlich durch den Wellenschildfuß (lake) dargestellt.[32]

    Weiter kann die Gemeinde auch eine eigene Fahne annehmen, für deren Farbgebung die Wappenfarben maßgebend sind, wobei die Figurenfarben den Feldfarben vorangehen. Die amtliche Fahne mit drei Streifen ist daher in der Farbenfolge schwarz-weiß-grün auszuführen. Der Fahne kann auch das Wappen auferlegt werden.

    Logo der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Neben dem Wappen besitzt Sauerlach zudem ein Logo, das die Position und das Selbstbewusstsein der Gemeinde in der modernen Metropolregion München wiedergibt. Das Logo wurde in einer Projektarbeit zusammen mit zwei Klassen der Münchner Berufsfachschule für Kommunikationsdesign der Deutschen Meisterschule für Mode entwickelt. Nach einem Vorauswahlverfahren entschied sich der Gemeinderat am 24. Juli 2007 für den Entwurf von Sathya Tenerowicz – Sauerlach natürlich.[33]

    Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    In der Ortsmitte von Sauerlach kreuzen sich die Staatsstraße 2573 und die Staatsstraße 2070. Beide führen jeweils zu einer Autobahnanschlussstelle: Die S 2573 führt durch den Ortsteil Lanzenhaar zur Bundesautobahn 995, die S 2070 führt durch das Sauerlacher Gewerbegebiet nach Osten zur Bundesautobahn 8.

    Der Haltepunkt Sauerlach liegt an der Bahnstrecke München–Holzkirchen und ist direkt an die Münchner S-Bahn Linie S3 angeschlossen, die alle 20 bzw. 40 Minuten in Richtung München und Holzkirchen verkehrt.

    S3 Mammendorf – Malching – Maisach – Gernlinden – Esting – Olching – Gröbenzell – Lochhausen – Langwied – Pasing – Laim – Hirschgarten – Donnersbergerbrücke – Hackerbrücke – Hauptbahnhof – Karlsplatz (Stachus) – Marienplatz – Isartor – Rosenheimer Platz – Ostbahnhof – St.-Martin-Straße – Giesing – Fasangarten – Fasanenpark – Unterhaching – Taufkirchen – Furth – Deisenhofen – Sauerlach – Otterfing – Holzkirchen 20- bzw. 40-Minutentakt

    Innerhalb Sauerlachs verbinden die MVV-Buslinien 223 und 226 die anderen Ortsteile und das Gewerbegebiet mit dem Hauptort. Vom Nachbarort Otterloh (Gemeinde Brunnthal), angeschlossen an die Buslinie 226, kann wiederum die S7 in Höhenkirchen-Siegertsbrunn mit der MVV-Buslinie 216 erreicht werden.

    Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Katholische Pfarrgemeinde St. Andreas Sauerlach
    Katholische Pfarrgemeinde St. Andreas Sauerlach

    Wie der Regierungsbezirk Oberbayern war auch Sauerlach fast ausschließlich römisch-katholisch geprägt. Die erste evangelische Familie kam mit der Errichtung des Forstamtes im Jahr 1871 nach Sauerlach. Es war der Forstamtsleiter Oberförster Eduard von Staudt jun. mit seiner Familie.[17] Heute sind etwa 52,2 Prozent der Bevölkerung römisch-katholisch, 14,3 Prozent evangelisch-lutherisch; ca. 33,5 Prozent gehören keiner oder einer anderen Glaubensgemeinschaft an.[34]

    St. Anna Wallfahrtskapelle Staucharting
    St. Anna Wallfahrtskapelle Staucharting

    Römisch-katholische Kirchen und Kapellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • St. Andreas in Sauerlach (Pfarrkirche)
    • St. Michael in Arget (Pfarrkirche)
    • St. Margareth in Altkirchen (Kuratiekirche)
    • St. Ulrich in Lanzenhaar (Filialkirche)
    • St. Corona in Arget (Kapelle)
    • Hl. Dreifaltigkeit in Großeichenhausen (Kapelle)
    • Kapelle an der Oberlandstraße 72 in Grafing (Feldkapelle)
    • St. Marien in Altkirchen (Feldkapelle)
    • St. Nikolaus in Kleineichenhausen (Kapelle)
    • St. Anna in Staucharting (Wallfahrtskapelle)

    Alljährlich am 26. Juli findet das St.-Anna-Fest in Staucharting statt. Bittgänger aus Sauerlach und Umgebung treffen sich bei der Waldkapelle St.-Anna in Staucharting zu einer Feldmesse mit anschließender Pferdesegnung.

    Evangelisch-lutherische Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Evangelisch-Lutherische Zachäuskirche Sauerlach
    Evangelisch-Lutherische Zachäuskirche Sauerlach

    Sauerlach ist Teil der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Holzkirchen und gehört damit seit 1997 zum Dekanat Bad Tölz (davor Dekanat Rosenheim). Die einzige evangelische Kirche ist die Zachäuskirche im Ortsteil Sauerlach. Sie wurde am 10. November 1963 eingeweiht. Geplant und erbaut wurde sie durch den Architekten Franz Lichtblau, die künstlerische Ausgestaltung übernahm Hubert Distler.[35] In den Räumen trifft sich regelmäßig der evangelische Singkreis und die Band Road 42.

    Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der Einfirsthof Beim Lindmaier, erbaut 1842.

    Die Ortschaften der Gemeinde haben sich ihren ländlich-dörflichen Charakter weitgehend erhalten können. Folglich finden sich im Gemeindegebiet noch einige für das Voralpenland charakteristische Bauernanwesen, etwa den Einfirsthof Beim Lindmaier aus dem Jahr 1842 oder der Bauernwagner in der Bahnhofstraße aus dem 17. Jahrhundert. Der Zehentmaier-Hof, erbaut 1637/38, steht heute im Freilichtmuseum Glentleiten.

    Heimatmuseum Sauerlach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der Troadkastn des Heimatmuseums Sauerlach in Arget

    Außerdem ist das Heimatmuseum der Gemeinde Sauerlach in Arget einen Ausflug wert. Das heute rund 2100 Quadratmeter umfassende Museumsgelände befindet sich im Kern des unter Denkmalschutz stehenden Ensembles Holzkirchener Straße im Sauerlacher Ortsteil Arget. Arget gilt als das letzte vollständig erhaltene Straßendorf im Münchener Raum.[36]

    Kernstück des Heimatmuseums ist der nahezu 350 Jahre alte Troadkastn (Getreidespeicher). Ursprünglich gehörte dieser zweigeschossige historische Blockbau aus dem Jahr 1667 zum Garnerhof in Arget.[37]

    Die auf 760 Quadratmetern Fläche ausgestellten landwirtschaftlichen Geräte aus Stall und Haus sowie Kleidung, Bücher, Schriftstücke, fotografische Dokumente und Möbel stammen vorwiegend aus dem Gemeindebereich Sauerlach und seiner näheren Umgebung.[38]

    Aychsteter-Brunnen
    Die Überreste der Mauer des Aichstetter-Brunnens in der Kirchstraße 5.

    Aichstetter-Brunnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Beim Bauernwagner
    Beim Bauernwagner in der Bahnhofstraße 8, das wohl älteste Bauernhaus in Sauerlach.

    Hinter einer Steinmauer an der Kirchstraße 5 verbirgt sich der älteste Brunnen Sauerlachs, der Aichstetter-Brunnen. Die ersten Zeugnisse für die Existenz dieses Brunnens finden sich im Jahre 1353. Der Brunnen selbst ist etwa vierzig Meter tief. In etwa zehn Metern Tiefe ist die Jahreszahl 1461 eingemeißelt – wohl die Zeit, in der der Brunnen ausgemauert wurde. Ursprünglich stand darüber das Pumpenhaus, welches aber schon vor langer Zeit abgebrochen wurde. Der Brunnenschacht ist heute mit einer Betondeckplatte verschlossen.[7]

    Wasserhäusl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nachdem der Aichstetter-Brunnen nicht mehr genügend Wasser für die wachsende Gemeinde lieferte, wurde 1902 ein Brunnenschacht mit einem Durchmesser von 2,5 Metern und einer Tiefe von 42 Metern gegraben. Der Schacht ist mit Klinkern gemauert. Die Gemeinde legte den Brunnen 1930 still, die Wasserversorgung erfolgte sodann über den sog. Moll-Brunnen. Heute wird das Wasserhäusl bevorzugt als Ausstellungsort des Künstlerkreises Feuervogel genutzt.[39]

    Kriegerdenkmal an der Wolfratshauser Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Aus dem Ersten Weltkrieg kehrten 37 Sauerlacher nicht mehr zu ihren Familien zurück, eine noch größere Zahl wurden verwundet. Im alten Postgarten wurde daraufhin zum Gedächtnis an die Gefallenen ein Kriegerdenkmal errichtet und 1923 eingeweiht. Ganz Sauerlach nahm an den Feierlichkeiten teil, Prinz Alfons von Bayern ehrte durch seine Anwesenheit die Toten. Nachdem das Denkmal in der Folgezeit Straßenbaumaßnahmen weichen musste, stand es seit 1967 am Reißerweg östlich des Sportplatzes.[40] Seit einigen Jahren hat es jedoch seinen festen Platz am alten Friedhof an der Wolfratshauser Straße gefunden und erinnert an die Gefallenen beider Weltkriege.

    Keltenschanze bei Gumpertsham[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Keltenschanze liegt auf dem Gemeindegebiet zwischen den Ortsteilen Gumpertsham und Kleineichenhausen. Im Gegensatz zu den auf freiem Feld liegenden Viereckschanzen (z. B. im Lanzenhaarer Feld bei Deisenhofen) wurde diese später vom Wald überwachsen. Sie ist Teil einer Gruppe von 13 Schanzen im Gebiet östlich der Isar zwischen Oberhaching, Eichenhausen und Wolfratshausen. Es handelt sich hierbei um einen rechteckigen Kultbezirk von 100 Meter Länge und 85 Meter Breite in einem leicht nach Nordosten geneigten Gelände, umgrenzt von einem steil geböschten, vier Meter hohen Wall und umlaufenden Spitzgräben. Der Eingang zur spätkeltischen Schanze liegt in der Mitte der Ostseite.[41]

    Marktplatzbrunnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im Jahr 2006 wurde der Brunnen auf dem Sauerlacher Marktplatz mit der Figurengruppe Familie auf der Brunnensäule fertiggestellt. Der Grünwalder Künstler Ivo Krizan schuf das Kunstwerk. Im Sockel sind die Namen der zwölf Ortsteile der Gemeinde Sauerlach eingemeißelt.

    Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Sauerlach zählt zu den waldreichen Gemeinden der Region München. 2617 Hektar, das entspricht 54 Prozent der Gemeindefläche, sind von Wald bedeckt. In Privatbesitz befinden sich knapp 92 Prozent der Waldfläche;[42] der Rest entfällt auf Staats- und Körperschaftswald.[43] Die Waldflächen im Gemeindegebiet Sauerlach umfassen heute im Wesentlichen Fichten-Monokulturen.

    Erholung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Viele Spazier- und Radwege laden zur Erholung in der Natur ein. Der Großteil der Spazierwege führt in die Wälder der nächsten Umgebung.[44]

    Via Bavarica Tyrolensis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Durch Sauerlach verläuft die Via Bavarica Tyrolensis, ein etwa 225 Kilometer langer Wander- und Radwanderweg von München nach Tirol. Der Anspruch dieser Radtour wird vom Deutschen Alpenverein als leicht bis mittel beschrieben.

    Biotop am Sportplatz Arget[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Innerhalb des Feuchtbiotops am Sportplatz Arget befindet sich ein relativ seichter Weiher, dessen Nord- und Ostufer mit dem Aushubmaterial zu einem Wall ausgebildet wurde. Dieser Wall ist mit standortheimischen Gehölzen bepflanzt und mit nährstoffliebenden Pflanzen bewachsen. An der Süd- und Westseite sind zahlreiche sehr flache Buchten angelegt, an welche landwärts auf über 500 Quadratmetern ein zerfurchtes Gelände mit vielen wassergefüllten Fahrspuren anschließt, die sich gut als Laichhabitate für die Gelbbauchunke eignen. Nordwestlich des Weihers dient ein Haufen abgelagerter Totholzstämme als Lebensraum für die in der Region stark gefährdete Kreuzotter. Im Südwesten des Biotops wurde ein überdachter Beobachtungsplatz (Argeter Fernsehturm[45]) mit Informationstafel errichtet.[46]

    Naturdenkmal Linde gegenüber der Alten Post[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Naturdenkmal Alte Linde in der Ortsmitte
    Der Biergarten des Gasthofs zur Post im Jahre 1930. Die alte Linde steht noch heute vor dem Edeka (früher: Tengelmann).

    Die siebenstämmige Sommerlinde (Tilia platyphyllos) gegenüber der Alten Post ist als Naturdenkmal eingestuft. Der Baum ist 180 bis 200 Jahre alt und gilt als ein Musterbeispiel für Mehrstämmigkeit.[47] Ihr Durchmesser beträgt etwa 10,5 Meter. Er steht im ehemaligen Biergarten des Gasthauses.[48]

    Friedenslinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die über 20 Meter[49] hohe Sommerlinde in der Schmiedstraße wurde nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 gepflanzt.[48]

    Wirtschaft und Energie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Dorfbäckerei Sauerlach
    Die Dorfbäckerei Sauerlach, erbaut von Gottfried Edenhofer und Roman Reiser um 1890, renoviert 2003.

    Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Geothermie-Heizkraftwerk der Stadtwerke München
    Geothermie-Heizkraftwerk der Stadtwerke München

    Zahlreiche Geschäfte des Einzelhandels bieten alles für den täglichen Bedarf. Jeden Donnerstag findet auf dem Bahnhofsplatz ein Wochenmarkt statt.

    Das Gewerbegebiet der Gemeinde Sauerlach liegt knapp zwei Kilometer von der Bundesautobahn 8 entfernt. Hier haben sich Produzenten und Dienstleister aller Art angesiedelt. So ist Sauerlach seit 2006 Sitz der durch ihr Onlinewörterbücher international bekannten LEO GmbH.[50] Die Kaffeerösterei Burkhof hat ihren Firmensitz ebenfalls in Sauerlach.[51] Seit 1970 unterhält außerdem die SPINNER Werkzeugmaschinenfabrik GmbH ein Werk in Sauerlach, das 2008 durch zusätzliche Montagehallen erweitert wurde.[52] Zudem befindet sich der Sitz des mittelständischen Bauunternehmens GROSS GmbH seit 1976 in Sauerlach.[53]

    Biomasse-Heizkraftwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Seit April 2004 betreibt die Gemeinde Sauerlach über die Zukunfts-Energie-Sauerlach GmbH ein Biomasse-Heizkraftwerk. Das Besondere an dem Kraftwerk in Sauerlach ist, dass die Anlage wärmegeführt ist, also weder Wärme noch Strom vernichtet wird. Es wird nur die Energie erzeugt, die momentan im Wärme- und Stromnetz abgenommen werden kann. Die Verluste liegen deshalb bei unter fünf Prozent. In den meisten anderen Kraftwerken muss oft bis zu zwei Drittel der erzeugten Energie wieder vernichtet werden. In Sauerlach wurde ein Biomassekessel mit ORC-Anlage zur Stromgewinnung gekoppelt, diese Anlage mit 480 Kilowatt elektrischer Leistung mittels Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt zusätzlich etwa 2400 Megawattstunden Strom pro Jahr.[54]

    Geothermie-Heizkraftwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    In Sauerlach hat Anfang 2014 das Geothermie-Heizkraftwerk der Stadtwerke München seinen Betrieb aufgenommen. Die hohe Temperatur des Thermalwassers in Sauerlach ermöglicht zusätzlich zur Lieferung von Heizwärme auch die Erzeugung von elektrischem Strom. Erstmals nutzen die SWM in Sauerlach das heiße Thermalwasser nicht nur zu Heizzwecken, wie in ihrer Anlage in Riem, sondern erzeugen daraus auch umweltfreundlichen Strom für rund 16.000 Haushalte. Damit können sie jährlich den Ausstoß von rund 35.000 Tonnen Kohlendioxid vermeiden.

    Die Bohrarbeiten für die Anlage begannen im Oktober 2007. In den ursprünglichen Planungen der Stadtwerke München waren erstmals in Deutschland vier Bohrungen vorgesehen, es wurden aber nur drei Bohrungen verwirklicht. Mit einer Bohrlochlänge von 5567 Metern wurde der Tiefenrekord in Deutschland erreicht und zählt zu den fortschrittlichsten Kraftwerken Deutschlands. Das geförderte Wasser ist mit einer Temperatur von über 143 Grad Celsius deutlich heißer als bei sämtlichen bisherigen Geothermieprojekten in Bayern und neben der Wärmegewinnung auch zur Stromerzeugung geeignet. Das Geothermie-Heizkraftwerk liefert eine elektrische Leistung von 5,1 Megawatt und einer maximalen Wärmeauskopplung von 4 Megawatt. Das Regelarbeitsvermögen liegt bei 40 Millionen Kilowattstunden.[55] Die SWM rechnen mit einer Nutzungsdauer des Heizkraftwerks von mindestens 30 Jahren.[56]

    Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Polizei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Für die Gemeinde Sauerlach ist die Polizeiinspektion München 31 in Unterhaching zuständig.[57]

    Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Sauerlach
    Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Sauerlach

    Feuerwehr und Bayerisches Rotes Kreuz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Gemeinde Sauerlach verfügt über drei eigenständige, ehrenamtliche Feuerwehren: Die Freiwillige Feuerwehr Sauerlach, die Freiwillige Feuerwehr Arget und die Freiwillige Feuerwehr Altkirchen.[58]

    Des Weiteren gibt es seit 1958[59] in Sauerlach eine Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes.[60]

    Pflegeeinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Arbeiterwohlfahrt betreibt seit 2004 eine stationäre Pflegeeinrichtung in Sauerlach.[61]

    Bildungseinrichtungen und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im gesamten Gemeindegebiet stehen sieben Einrichtungen für die Kinderbetreuung zur Verfügung. Mit der Friedrich-von-Aychsteter-Grundschule verfügt Sauerlach zudem über eine Grundschule mit Ganztagsklassen.[62] Die ehemalige Teilhauptschule (jetzt Mittel- und Wirtschaftsschule) befindet sich seit dem Schuljahr 2006/2007 in der Nachbargemeinde Oberhaching. Außerdem ist die Gemeinde Sauerlach Mitglied im Zweckverband Gymnasium Oberhaching.[63]

    Seit 1979 gibt es in enger Kooperation mit dem Sankt Michaelsbund eine Gemeindebücherei mit umfangreichem Kinderprogramm.[64] Vor Ort bietet zudem die Musikschule Sauerlach-Brunnthal e. V. individuellen Instrumentalunterricht sowie Ausbildung in Grund- und Ensemblefächern. Ein vielseitiges Kursangebot findet sich darüber hinaus auch bei der Volkshochschule Sauerlach e. V. Außerdem zeugen zahlreiche weitere Vereine von einem lebhaften Miteinander.[65]

    Feste und Märkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    In der Gemeinde finden zudem zahlreiche regelmäßige Veranstaltungen statt, u. a.:

    • Schneemaßparty, am 5. Januar
    • Drei-König-Umritt, am 6. Januar in Arget
    • Frühlingstage (Dult), kurz vor Ostern mit Markt
    • Museumsfest, Mitte Juni
    • Weiherfest Sauerlach, Ende Juni/Anfang Juli
    • St.-Anna-Fest in Staucharting, am 26. Juli
    • Argeter Seefest, Ende Juli/Anfang August
    • Altkirchener Dorffest, am letzten Augustwochenende
    • Kartoffelsonntag im Heimatmuseum Mitte Oktober
    • Martinimarkt, Mitte November
    • Nikolausdult, am Wochenende vor dem ersten Advent mit Markt
    • Argeter Dorfweihnacht, alle zwei Jahre am ersten Adventswochenende

    Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der erste Turn- und Übungsplatz der Gemeinde Sauerlach befand sich im südlichen Teil des heutigen Marktplatzes (ehemals Kiosk Rohbogner). Im September 1915 schloss die Gemeinde mit der Eisenbahndirektion München der Bayerischen Staatseisenbahnen einen Pachtvertrag über eine 1060 Quadratmeter große Fläche ab. Erlaubt wurde die Aufstellung der erforderlichen Turngeräte, die den jungen Männern zur Körperertüchtigung für vaterländische Zwecke dienten.[66] Mittlerweile verfügt die Gemeinde über zwei Sportplätze: In Sauerlach hinter der Grundschule sowie in Arget an den S-Bahn-Gleisen.

    Demnach sind heute in Sauerlach auch zahlreiche Sportvereine ansässig, u. a. der TSV Sauerlach e. V., der Förderverein Leichtathletik Sauerlach e. V., der TC Sauerlach e. V., die Sauerlacher Bogenschützen e. V. und der Sportverein Arget e. V.[67]

    Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Joseph Liedl (* 19. Dezember 1788, † 17. November 1856), Landwirt und bayerischer Politiker.
    • Florian Bosch (* 13. Oktober 1900, † 14. September 1972), bayerischer Landschafts- und Bildnismaler[68]; gilt als Vertreter der Neuen Sachlichkeit[69].
    • Günther J. Schmidt (* 28. Juli 1918, † 16. Dezember 2009), deutscher Unternehmer und Inhaber des Togal-Werks.

    Weitere Persönlichkeiten mit Bezug zur Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Karl Hobmair: Hachinger Heimatbuch. Oberhaching 1979.
    • Dagmar Gräfin von Matuschka (Hrsg.): Sauerlach – Ein Blick zurück. Horb am Neckar 1992.
    • Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e. V. (Hrsg.): Sauerlach – Das Tor zum Bayerischen Oberland. Sauerlach 2000.
    • Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e. V. (Hrsg.): Heimatmuseum der Gemeinde Sauerlach in Arget. Sauerlach 2014.
    • Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Holzkirchen (Hrsg.): 50 Jahre Zachäuskirche Sauerlach. Holzkirchen 2017.
    • Simon Kastenmüller: Entdeckungstouren in Sauerlach. Sauerlach 2017.

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
    2. Sauerlach sagt Grüß Gott. In: Merkur.de. 2. Dezember 2016, abgerufen im 30. August 2018.
    3. Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e. V. (Hrsg.): Sauerlach - Das Tor zum Bayerischen Oberland. Sauerlach 2000.
    4. a b Sebastian Neudecker, Manfred Dörr: Standortgutachten zur Steuerung der Windkraft in der Gemeinde Sauerlach. Hrsg.: Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München. München 2012, S. 6.
    5. Ortsdatenbank. Bayerische Landesbibliothek Online, abgerufen am 29. August 2018.
    6. Ludwig Holzfurtner: Wolfratshausen. Historischer Atlas von Bayern. 1993, S. 203.
    7. a b c Gemeinde Sauerlach (Hrsg.): Informationsbroschüre. Sauerlach 2017, S. 5.
    8. Zeitungsartikel Merkur Online vom 26. Juli 2010
    9. Reinhold Löschinger: Die erste schriftliche Erwähnung Sauerlachs. In: Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e. V. (Hrsg.): Sauerlach - Das Tor zum Bayerischen Oberland. Sauerlach, S. 22.
    10. Reinhold Löschinger: Das Wappen der Gemeinde Sauerlach. In: Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e. V. (Hrsg.): Sauerlach - Das Tor zum Bayerischen Oberland. Sauerlach 2000, S. 21.
    11. Fritz Lutz: Vor- und Frühgeschichte im Süden des Landkreises München. 1989.
    12. Siehe auch Tafel am Markweg in Hofolding.
    13. Informationsbroschüre 2015/2016/2017. Gemeinde Sauerlach, abgerufen im 30. August 2018.
    14. Ludwig Wagner, bearb. von Otto Freiherr Riederer von Paar: Die Aychsteter. In: Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e. V. (Hrsg.): Sauerlach - das Tor zum Bayerischen Oberland. Sauerlach 2000, S. 112.
    15. Reinhold Löschinger: haben Geschichte und Tradition Geschichte der Ortsteile Gemeindewappen Logo von Sauerlach Brauchtum und Tradition sind familienfreundlich schauen auf Umwelt und Natur achten auf das Gemeinwohl Ortsgeschichte Sauerlach. Januar 2009, abgerufen im 30. August 2018.
    16. Unsere Schule: Friedrich von Aychsteter. Grundschule Sauerlach, abgerufen im 1. September 2018.
    17. a b Karl-Christian Schilffarth: Entwicklung der evangelisch-lutherischen Gemeinde Sauerlach. In: Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Holzkirchen (Hrsg.): 50 Jahre Zachäus-Kirche Sauerlach. Holzkirchen 2013, S. 12.
    18. Reinhold Löschinger: Die Lidl'sche Posthalterei. In: Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e. V. (Hrsg.): Sauerlach - Das Tor zum Bayerischen Oberland. Sauerlach 2000, S. 203.
    19. Reinhold Löschinger: Die Lidl'sche Posthalterei. In: Sauerlach - Das Tor zum Bayerischen Oberland. Sauerlach 2000, S. 204.
    20. Geschichte des Postwirts in Sauerlach. Abgerufen im 30. August 2018.
    21. a b c d Walter Borger: Entwicklung und Leben in unserer Gemeinde ab 1808. In: Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e. V. (Hrsg.): Sauerlach - Das Tor zum Bayerischen Oberland. Sauerlach, S. 194.
    22. Brigitte Meyer: Lanzenhaar: Die Bürger haben das Wort. In: Gemeinde Sauerlach (Hrsg.): Vernunftehe oder Liebesheirat. 40 Jahre Gemeindegebietsreform. Sauerlach 2018, S. 33.
    23. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 584.
    24. Information der Gemeinde Sauerlach zur Eingemeindung des Hofoldinger Forstes
    25. Reinhold Löschinger: Ortsgeschichte Sauerlach. In: Gemeinde Sauerlach. 2016, abgerufen im 31. August 2018.
    26. Unsere Schule - Geschichte. In: Homepage der Friedrich-von-Aychsteter-Grundschule Sauerlach. Friedrich-von-Aychsteter-Grundschule Sauerlach, abgerufen im 31. August 2018.
    27. Gebhard Diener: Das Haberfeldtreiben – insbesondere in Sauerlach im Jahre 1895. In: Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e.V. (Hrsg.): Sauerlach – Das Tor zum Bayerischen Oberland. Sauerlach 2000, S. 400.
    28. Informationsbroschüre 2015/2016/2017. Gemeinde Sauerlach, abgerufen im 30. August 2018.
    29. Statistik kommunal 2017. Gemeinde Sauerlach. Bayerisches Landesamt für Statistik, Februar 2018, abgerufen im 30. August 2018.
    30. Bayerisches Landesamt für Statistik: Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014, abgerufen am 30. August 2018
    31. a b Gemeinde Sauerlach (Hrsg.): Vernunftehe oder Liebesheirat. 40 Jahre Gemeindegebietsreform. Sauerlach 2018, S. 17.
    32. Reinhold Löschinger: Das Wappen der Gemeinde Sauerlach. In: Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e. V. (Hrsg.): Sauerlach - Das Tor zum Bayerischen Oberland. Sauerlach 2000, S. 21.
    33. Logo von Sauerlach. Abgerufen im 30. August 2018.
    34. Statistik Kommunal 2017. Gemeinde Sauerlach. Bayerisches Landesamt für Statistik, Februar 2018, abgerufen im 30. August 2018.
    35. 100 Jahre Apostel-Thomas-Kirche, Einweihung der Segenskirche Holzkirchen, Hrsg. Evang.-Luth. Kirchengemeinde Holzkirchen; 1998
    36. Ein Adventsmarkt "made in Arget". In: Merkur.de. Münchner Merkur, 30. November 2011, abgerufen im 31. August 2018.
    37. Wir über uns. Heimatmuseum der Gemeinde Sauerlach in Arget, abgerufen im 31. August 2018.
    38. Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e.V. (Hrsg.): Heimatmuseum der Gemeinde Sauerlach in Arget. Sauerlach 2014, S. 4.
    39. Historie des Künstlerkreises Feuervogel in Sauerlach. Künstlerkreis Feuervogel, 28. Juli 2018, abgerufen im 15. September 2018.
    40. Reinhold Löschinger: Der Erste Weltkrieg. In: Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e. V. (Hrsg.): Sauerlach - Das Tor zum Bayerischen Oberland. Sauerlach 2000, S. 241.
    41. E. Keller: Die Keltenschanze bei Gumpertsham. Gemeinde Sauerlach, abgerufen im 31. August 2018.
    42. Gemeindestatistik 1993
    43. Waldfunktionsplan 1988
    44. Wohnen im Grünen. Gemeinde Sauerlach, abgerufen im 31. August 2018.
    45. Bund Naturschutz Fernsehturm Arget. Bund Naturschutz Sauerlach, Januar 2010, abgerufen im 31. August 2018.
    46. Gemeinde Sauerlach: Biotopschutz. Bund Naturschutz, 2006, abgerufen im 31. August 2018.
    47. Chris Gurk: Siebenstämmige Linde in Sauerlach. In: Baumkunde.de. 10. September 2017, abgerufen am 14. Oktober 2018.
    48. a b Sport- und Freizeitangebote: Sauerlacher Natur-Rad-Wanderweg. Gemeinde Sauerlach, abgerufen im 1. September 2018.
    49. Kartierung von Großbäumen in Sauerlach. Bund Naturschutz Ortsgruppe Sauerlach, abgerufen im 13. September 2018.
    50. Impressum. LEO GmbH, abgerufen im 30. August 2018.
    51. Dahoam in Sauerlach. J. J.Darboven GmbH & Co. KG, abgerufen im 31. August 2018.
    52. Firmenprofil: Historie. SPINNER Präzisionswerkzeugmaschinen, abgerufen im 31. August 2018.
    53. Unternehmen: Leistung/Historie. In: GROSS Bauunternehmen GmbH. Abgerufen im 31. August 2018.
    54. Das Biomasse-Heizkraftwerk und die Nahwärmeversorgung der Gemeinde Sauerlach. Zukunfts-Energie-Sauerlach GmbH, abgerufen im 31. August 2018.
    55. Geothermie-Anlage Sauerlach. Stadtwerke München, abgerufen am 19. Oktober 2016 (PDF; 2,7 MB).
    56. Informationsbroschüre 2015/2016/2017. Gemeinde Sauerlach, abgerufen im 30. August 2018.
    57. Dienststellen. In: www.polizei.bayern.de. Polizei Bayern, abgerufen im 31. August 2018.
    58. Unsere Feuerwehren: Retten - Löschen - Bergen - Schützen. In: sauerlach.de. Gemeinde Sauerlach, abgerufen im 31. August 2018.
    59. Christoph Andratschke/Norbert Messerer: Die Rot-Kreuz-Bereitschaft Sauerlach. In: Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e. V. (Hrsg.): Sauerlach – Das Tor zum Oberland. Sauerlach 2000, S. 379.
    60. brk-muenchen.de. BRK München, abgerufen im 31. August 2018.
    61. Über uns. AWO Seniorenzentrum Sauerlach, abgerufen im 31. August 2018.
    62. Ganztagsklassen. Friedrich-von-Aychsteter-Grundschule Sauerlach., abgerufen im 31. August 2018.
    63. Schulverwaltung - Der Sachaufwandträger. Abgerufen im 31. August 2018.
    64. Sauerlach · 30 Jahre Bücherei gefeiert. In: Südostkurier. 15. Juli 2009, abgerufen im 31. August 2018.
    65. Vereinsleben in Sauerlach
    66. Alfred Graf von Matuschka: Der Turn- und Sportverein Sauerlach e. V. In: Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e. V. (Hrsg.): Sauerlach – Das Tor zum Bayerischen Oberland. 1. Auflage. Sauerlach 2000, S. 338.
    67. Vereine und Verbände. Gemeinde Sauerlach, abgerufen im 1. September 2018.
    68. Der Maler Florian Bosch. In: Digiporta - Digitales Porträtarchiv. Abgerufen im 31. August 2018.
    69. Reinhold Löschinger: Auf den Spuren von Florian Bosch. In: Sauerlach – Das Tor zum Bayerischen Oberland. Sauerlach 2000, S. 423.
    70. Ludwig-Wagner, bearb. von Otto Freiherr Rieder v. Paar: Die Aychsteter. In: Förderverein Heimatfreunde Sauerlach e. V. (Hrsg.): Sauerlach – Das Tor zum Bayerischen Oberland. Sauerlach 2000, S. 111 ff.
    71. Der Pfarrer von Arget. Humanistischer Pressedienst, 10. Dezember 2011, abgerufen im 31. August 2018.
    72. Marlene Beyel: Arget ehrt seinen Prälaten zum Goldenen Priesterjubiläum. In: katholische-militärseelsorge.de. Abgerufen im 31. August 2018.
    73. Ursula Gresser: Lebenslauf. Ursula Gresser, 2018, abgerufen am 17. September 2018.
    74. Im Garten meiner Eltern… In: www.toni-hofreiter.de. Toni Hofreiter, abgerufen im 31. August 2018.

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

     Commons: Sauerlach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien