Savage Messiah (Band)

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Savage Messiah
Allgemeine Informationen
Herkunft London, England
Genre(s) Thrash Metal, Heavy Metal
Gründung 2007
Website http://www.savagemessiah.net/
Aktuelle Besetzung
Gesang, E-Gitarre
Dave Silver
Joff Bailey
Stefano Selvatico
Andrea Gorio
Ehemalige Mitglieder
E-Bass
Chris O'Toole
E-Bass
Sasha Krohn
Schlagzeug
Pete Hunt
Schlagzeug
Mauricio Chamucero
Schlagzeug
Ernesto Nogara
E-Gitarre
Tom Draper
E-Gitarre
James Tyler
E-Gitarre
Sy Taplin

Savage Messiah ist eine englische Heavy- und Thrash-Metal-Band aus London, die im Jahr 2007 gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde Anfang 2007 von dem Sänger und Gitarristen Dave Silver gegründet, nachdem sich seine vorherige Band Headless Cross aufgelöst hatte. Im Oktober desselben Jahres folgte das Debütalbum Spitting Venom bei seinem eigenen Label SMR Productions, wobei der Tonträger von Andy Faulkner (Bolt Thrower, Siam) produziert wurde. Fast alle Instrumente und der Gesang wurden hierbei von Silver selbst eingespielt. Als Live-Besetzung kamen der Gitarrist James Tyler, der Bassist Chris O'Toole und der Schlagzeuger Pete Hunt (Ex-Marshall Law/Razor of Occam) zur Besetzung.[1] Daraufhin wurde Candlelight Records auf die Band aufmerksam und nahm diese Anfang 2009 unter Vertrag.

Bis dahin hatte sich die Besetzung um Silver komplett verändert: Da Tyler nicht zu einem Konzert in Glasgow fahren wollte und diesen Entschluss den weiteren Mitgliedern um ein Uhr morgens, am Tag des Auftritt, mitteilte, war er nicht länger in der Band. O'Toole verließ die Band, um in die USA zu ziehen und Hunt verließ die Band. Die Band bestand daraufhin neben Silver aus dem Gitarristen Sy Taplin, dem Bassisten Sasha Cron und dem Schlagzeuger Ernie Nogara. Daraufhin begab sich die Band mit dem Produzenten Chris Tsangarides, welcher schon für Bands wie Judas Priest, Black Sabbath und Biomechanical tätig war, ins Studio, um dort das Album Insurrection Rising aufzunehmen, das Ende 2009 erschien.[2] Im Jahr 2010 ging die Band zusammen mit Overkill auf Europatournee und spielte in Großbritannien zusammen mit Evile. Außerdem spielte sie zusammen mit Death Angel, Queensrÿche, Skeletonwitch, Sylosis und Onslaught und trat auf dem Bloodstock Open Air, dem Hammerfest, dem Devilstone Open Air und dem Hellfire Festival auf. Dabei spielte die Band unter anderem auch zusammen mit Overkill, Suicidal Angels und Cripper in Braunschweig.[3]

Zudem wechselte die Band zu Earache Records, worüber im Jahr 2012 das Album Plague of Conscience erschien. Produziert wurde das Album von Scott Atkins. Auf dem Album waren neben Silver Stefano Selvatico als neuer Bassist, Mauricio Chamucero als neuer Schlagzeuger und Joff Baile als neuer Gitarrist zu hören.[4] Im September 2012 drehte die Band für das Lied All Seeing I ein Musikvideo. Im Sommer 2013 begann die Band mit den Aufnahmen zum nächsten Album. Momentan besteht die Band neben Silver aus dem Gitarristen Joff Bailey, dem Bassisten Stefano Selvatico und dem Schlagzeuger Andrea Gorio.[5] Das dritte Studioalbum The Fateful Dark erschien in März 2014.

Stil[Bearbeiten]

Laut laut.de klinge Insurrection Rising stark nach Bands wie Testament und Megadeth, wobei vor allem der Gesang an Dave Mustaine erinnere.[2] Marc Halupczok vom Metal Hammer meinte in seiner Rezension zu Insurrection Rising, dass die Band neben Evile „der zweite englische Hoffnungsträger in Sachen Thrash“ sei. Die Gitarrenriffs würden gelegentlich an Exodus erinnern, wobei die Musik jedoch eingängiger klinge und sich wie eine Mischung aus frühen Annihilator, Testament, Megadeth und Artillery anhöre. Silvers Gesang würde dabei manchmal in „halsbrecherische Höhen“ vordringen. In Liedern wie The Serpent Tongue of Divinity, Vigil of the Navigator oder Silent Empire sei eine Mischung aus Heavy- und Thrash-Metal zu hören.[6] Auf Plague of Conscience fahre die Band laut Halupczok die Thrash-Metal-Einflüsse etwas zurück und setze ein wenig mehr auf traditionellen Metal. Die Musik sei am ehesten mit aktuelleren Megadeth-Veröffentlichungen vergleichbar, wobei Silvers Gesang jedoch klarer ausfalle.[7]

Diskografie[Bearbeiten]

  • 2007: Spitting Venom (Album, SMR Productions)
  • 2009: Insurrection Rising (Album, Candlelight Records)
  • 2012: Plague of Conscience (Album, Earache Records)
  • 2014: The Fateful Dark (Album, Earache Records)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eduardo Rivadavia: Savage Messia. Allmusic, abgerufen am 31. Dezember 2013.
  2. a b Savage Messiah. Laut.de, abgerufen am 31. Dezember 2013.
  3.  Marc Halupczok: Overkill+Suicidal Angels+Cripper+Savage Messiah. Braunschweig: Meier Music Hall. In: Metal Hammer. April 2010, S. 126.
  4. Savage Messiah (2) ‎– Plague Of Conscience. Discogs, abgerufen am 31. Dezember 2013.
  5. Info. Facebook, abgerufen am 31. Dezember 2013.
  6.  Marc Halupczok: Savage Messiah. Insurrection Rising. In: Metal Hammer. Oktober 2009, S. 114.
  7.  Marc Halupczok: Savage Messiah. Plague of Conscience. In: Metal Hammer. März 2012, S. 96 f..