Savarin

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Ein Savarin ist ein mit dem Baba au rhum verwandter Kuchen, der als Dessert oder zum Kaffee serviert wird. Der Name wurde von einem Pariser Pâtissier namens Julien zu Ehren des französischen Richter, Schriftsteller, Gourmet und Gastronomiekritiker Jean Anthelme Brillat-Savarin gegeben, der um 1840 mit dem elsässischen Baba au rhum experimentierte. Julien verwendete für seinen Savarin die gleiche Masse wie für Baba, ließ jedoch die Trockenfrüchte weg und tränkte ihn mit einem "geheimen" Sirup.[1]

Die Rezepte für den Savarin variieren regional. Charakteristisch für einen Savarin ist die ringförmige Gestalt und das Tränken des Kuchens mit alkoholischer Flüssigkeit oder Sirup. Der Teig ist ein sehr weicher, eierreicher Hefe- oder Sandkuchenteig.[2] Häufig wird der Savarin mit Rum getränkt und glasiert, die Öffnung wird oft mit frischen Früchten gefüllt und in der Regel mit geschlagener Sahne serviert.[1][2]

Es gibt aber auch die Variante ohne Loch in der Mitte, ein aufgeschnittener Mazarin, der mit Sahne-Creme eingestrichen wird.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Alan Davidson: The Oxford Companion to Food. Oxford University Press, 2014, ISBN 978-0-19-967733-7, S. 720 (google.de [abgerufen am 31. Mai 2019]).
  2. a b Claus Schünemann: Lernfelder der Bäckerei - Produktion: Praxis-Theorie-Lehrwerk für die Berufsausbildung zum Bäcker, zur Bäckerin. Gildebuchverlag GmbH, 2011, ISBN 978-3-7734-0165-6, S. 207 (google.de [abgerufen am 31. Mai 2019]).