Scampi

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Dieser Artikel bezieht sich auf die in der Gastronomie übliche Bezeichnung für den Kaisergranat (Nephrops norvegicus). Für den Artikel über Standard CMMI Appraisal Method for Process Improvement, siehe SCAMPI.
Fideuà mit Kaisergranaten

Als Scampi [ˈskampi] (ital. Plural von scampo) wird in Italien und anderen Mittelmeerländern der Kaisergranat (Nephrops norvegicus) bezeichnet. Der Begriff hat sich vor allem in der Gastronomie durchgesetzt und ist heute international gebräuchlich.

Laut deutschem Lebensmittelrecht dürfen nur die Art Nephrops norvegicus und die Arten der Gattung Metanephrops als Scampi verkauft werden[1]. In der Gastronomie werden wettbewerbswidrig anstelle der eher hummerähnlichen und wie dieser am Meeresboden lebenden, echten Scampi oft verschiedene Garnelen als „Scampi“ angeboten.[2] Offensichtlicher Unterschied der (ungeschälten) Tiere sind die Scheren des Kaisergranats, während die Garnelen Fühler haben. Geschmacklich unterscheiden sich Scampi in der Süße von Garnelen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BLE Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung: Handelsbezeichnungen der Fischerei und Aquakultur (deutsch-lateinisch). 75. Änderung. Stand: 7. Juli 2015
  2. Benjamin Cordes: Was Restaurants statt Scampi auftischen. In: Markt. NDR, 28. September 2015, abgerufen am 29. September 2015.