Scarabeuz

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Scarabeuz

Scarabeuz (* 1976 in Berlin; bürgerlicher Name Yassir El-Shazly) ist ein Berliner Rapper mit ägyptisch-niederländischen Wurzeln. Er rappt sowohl in deutscher wie auch in arabischer Sprache. Seine Musik ist besonders von orientalischen Einflüssen geprägt und wird daher oft als Cross-Culture-Hip Hop bezeichnet. Neben seiner Tätigkeit als Rapper ist Scarabeuz auch als Toningenieur, Songwriter und Producer tätig.

Musikalischer Werdegang[Bearbeiten]

Seine Anfänge nahm Scarabeuz zu Beginn der 1990er Jahre mit der Berliner Hip-Hop-Gruppe Halbmond, mit der er auf zahlreichen Hip-Hop-Jams vertreten war. Zur Jahrtausendwende ging Scarabeuz dann eigene Wege als Solokünstler.

Seine erste Veröffentlichung, die EP "Sultan des Rap", erschien 2005 beim Undergroundlabel No.5 Productions und konnte in zahlreichen Reviews überzeugen[1]. Live trat Scarabeuz in der Folge u.a. im Vorprogramm des US-Rappers Common auf[2].

Neben der "Rap City Berlin DVD" war Scarabeuz auch auf zahlreichen Samplern wie dem "36 Kingz - Das Kreuzbergtape Vol.1" oder der "Rap City Berlin 2"-CD vertreten. Besonders zu erwähnen ist hier auch der Track "Wir vermissen Dich" für den 2003 ermordeten Berliner Hip-Hop-Musiker Maxim auf dem "Maxim Memorial Sampler".

Scarabeuz ist besonders für seine sozialkritischen und politischen Texte bekannt. Für Aufsehen sorgten in diesem Zusammenhang auch die im Internet kursierenden Tracks "Wie lange noch?"[3] und "Für Palästina", die zahlreiche Medien auf ihn aufmerksam machten und die ihn u.a. in die JAM‘s Rapublik des Radiosenders Jam FM führten.

Seine lang angekündigte LP "Wüstensohn" soll noch 2010 erscheinen.

Diskografie[Bearbeiten]

2005: Sultan des Rap (EP)
2005–2007: zahlreiche Veröffentlichungen auf diversen Hip Hop-Samplern

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellenangaben[Bearbeiten]

  1. Review: Sultan des Rap bei rap.de
  2. Common – Deutschlandkonzert 2005
  3. Scarabeuz & Taleb feat. Omima - Wie lange noch?