Scarface (Rapper)

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Scarface (2013)

Scarface (* 9. November 1970; bürgerlich Bradley Jordan) ist ein US-amerikanischer Rapper aus dem South Acres-Viertel in Houston, Texas. Er wurde bekannt als Mitglied der Formation Geto Boys.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bradley Jordan begann seine Rap-Karriere Mitte der 1980er. Im Alter von 18 Jahren veröffentlichte er 1988 als D.J. Akshen seine erste Single mit dem Titel „Big Time / I'm DJ Akshen My Man“, bei H-Town Records.Labelchef James Smith hörte davon und war sofort begeistert. Er nahm ihn unter seine Fittiche. 1989 stieg Akshen gemeinsam mit Willie D bei den Geto Boys ein.[1]

Nachdem Jordan 1991 sein Soloalbum „Mr. Scarface Is Back“ veröffentlicht hatte und es ein großer Erfolg wurde, verließ er die Geto Boys und konzentrierte sich auf seine Solokarriere. Er wählte Scarface als Künstlernamen, in Anlehnung an die Hauptfigur des gleichnamigen Films. Er konnte viele weitere Erfolge verbuchen und arbeitete mit Künstlern wie Master P, Bun B, Jadakiss, Faith Evans, Chamillionaire, Jay-Z, 2Pac, Nas, Ice Cube, Dr. Dre, Too Short, Beanie Sigel, Young Jeezy, G-Unit, Raekwon und Gang Starr zusammen. Die beiden Alben „The Diary“ und „The Fix“ wurden von The Source jeweils mit 5 Mics ausgezeichnet. 2007 veröffentlichte er sein Album mit dem Titel „Made“. Am 2. Dezember 2008 erschien ein weiteres offizielles Studioalbum mit dem Titel „Emeritus“. Am 21. April 2015 veröffentlichte Scarface zusammen mit Benjamin Meadows-Ingram seine Autobiographie Diary Of A Madman.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Soloalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts[3][4] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1991 Mr. Scarface Is Back 51 Gold
(27 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Oktober 1991
Verkäufe US: 500.000+
1993 The World Is Yours 7 Gold
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. August 1993
Verkäufe US: 500.000+
1994 The Diary 2 Platin
(32 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Oktober 1994
Verkäufe US: 1.000.000+
1997 The Untouchable 1 Platin
(25 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. März 1997
Verkäufe US: 1.000.000+
1998 My Homies 4 Platin
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. März 1998
Verkäufe US: 1.000.000+
2000 The Last of a Dying Breed 7 Gold
(19 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Oktober 2000
Verkäufe US: 500.000+
2002 The Fix 4
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. August 2002
2006 My Homies Part 2 12
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. März 2006
2007 Made 17
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. Dezember 2007
2008 Emeritus 24
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Dezember 2008
2015 Deeply Rooted 11
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. September 2015

Kollaboalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts[3][4] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2006 One Hunid 78
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Februar 2006
mit Willie Hen und Young Malice als The Product

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts[3][4] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2002 Greatest Hits 40
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Oktober 2002
2003 Balls and My Word 20
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. April 2003
2008 The Best of Scarface 121
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. April 2008

Mixtapes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: Dopeman Music

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[3][4] Anmerkungen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1993 Let Me Roll
The World Is Yours
87
(4 Wo.)
1994 Hand of the Dead Body
The Diary
41
(2 Wo.)
74
(7 Wo.)
feat. Ice Cube und Devin the Dude
I Seen a Man Die
The Diary
55
(2 Wo.)
37
(17 Wo.)
1997 Smile
The Untouchable
12 Gold
(19 Wo.)
feat. 2Pac und Johnny P
Verkäufe US: 500.000+
Game Over
The Untouchable
34
(2 Wo.)
feat. Dr. Dre, Ice Cube und Too $hort
2002 Guess Who’s Back
The Fix
79
(8 Wo.)
feat. Jay-Z und Beanie Sigel

weitere Singles

  • 1991: Mr. Scarface
  • 1991: A Minute to Pray and a Second to Die
  • 1993: Now I Feel Ya
  • 1995: Among the Walking Dead (feat. Facemob)
  • 1997: Mary Jane
  • 1998: Homies & Thuggs (feat. Master P und 2Pac)
  • 1998: Sex Faces (feat. Too $hort, Tela und Devin the Dude)
  • 2000: It Ain’t, Pt. 2
  • 2002: My Block
  • 2007: Girl You Know (feat. Trey Songz)
  • 2008: High Powered
  • 2014: No Problem
  • 2014: Exit Plan

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Schallplatte

  • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
    • 1993: für das Album „Mr. Scarface Is Back“
    • 1993: für das Album „The World Is Yours“
    • 1997: für die Single „Smile“
    • 2000: für das Album „The Last of a Dying Breed“

Platin-Schallplatte

  • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
    • 1994: für das Album „The Diary“
    • 1997: für das Album „The Untouchable“
    • 1998: für das Album „My Homies“
Land Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Quellen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 4 3 riaa.com
Insgesamt 4 3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. virginrecords.com: The Geto Boys Biografie, Zugriff am. 27. November 2008
  2. Rap Legend Scarface Reveals Why He Wanted to Die in His New Memoir auf billboard.com, abgerufen am 26. Juli 2015 (englisch)
  3. a b c d Chartquellen: UK US
  4. a b c d Auszeichnungen für Musikverkäufe: US