Schöffengrund

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schöffengrund
Schöffengrund
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schöffengrund hervorgehoben
Koordinaten: 50° 29′ N, 8° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Lahn-Dill-Kreis
Höhe: 285 m ü. NHN
Fläche: 34,11 km²
Einwohner: 6452 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 189 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35641
Vorwahlen: 06445, 06085
Kfz-Kennzeichen: LDK, DIL
Gemeindeschlüssel: 06 5 32 018
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Neukirchener Straße 5
35641 Schöffengrund
Webpräsenz: www.schoeffengrund.de
Bürgermeister: Hans-Peter Stock (parteilos)
Lage der Gemeinde Schöffengrund im Lahn-Dill-Kreis
Dietzhölztal Haiger Eschenburg Siegbach Dillenburg Breitscheid (Hessen) Driedorf Greifenstein (Hessen) Bischoffen Herborn Sinn (Hessen) Mittenaar Hohenahr Ehringshausen Aßlar Lahnau Wetzlar Hüttenberg (Hessen) Solms Leun Braunfels Schöffengrund Waldsolms Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Landkreis Marburg-Biedenkopf Landkreis Gießen Wetteraukreis Hochtaunuskreis Landkreis Limburg-WeilburgKarte
Über dieses Bild

Schöffengrund ist eine Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis in Hessen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schöffengrund liegt nur wenige Kilometer südlich von Wetzlar im Naturpark Taunus.

Nachbargemeinden und -kreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schöffengrund grenzt im Norden an die Städte Solms und Wetzlar, im Osten an die Gemeinde Hüttenberg (alle drei im Lahn-Dill-Kreis), im Südosten an die Gemeinde Langgöns (Landkreis Gießen), im Süden an die Gemeinde Waldsolms sowie im Westen an die Stadt Braunfels (beide Lahn-Dill-Kreis).

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Laufdorf, Niederquembach, Niederwetz, Oberquembach, Oberwetz und Schwalbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen haben sich die Gemeinden Laufdorf, Niederquembach, Niederwetz, Oberquembach, Oberwetz und Schwalbach am 31. Dezember 1971 zusammengeschlossen[2] und den historischen Namen Schöffengrund gewählt. Der Name Schöffengrund rührt von einem alten Gerichtsbezirk her, dem sogenannten "Quembacher Gericht", das seine Mahlstatt auf dem "Stein" bei Oberquembach hatte. Hier trafen sich die "Schöffen" aus angesehenen Familien der zum Landgericht gehörenden Dörfer zu den Tagungen des Landgerichts.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[3] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[4][5]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
     
Von 31 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
FWG Freie Wählergemeinschaft Schöffengrund 32,2 10 35,2 11 31,6 10 25,2 8
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 22,5 7 26,2 8 28,1 9 35,2 11
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 21,3 6 16,5 5 24,4 7 20,3 6
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 11,9 4 14,9 5 7,3 2 8,2 3
UWG Unabhängige Wählergemeinschaft Schöffengrund 12,1 4 7,2 2 8,6 3 11,1 3
gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 52,2 49,8 47,9 55,4

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde ist der parteilose Hans-Peter Stock. Er setzte sich bei der Wahl am 4. November 2007 mit 56,4 % der Stimmen gegen den Amtsinhaber Norbert Schmitt (SPD) durch. Erster Beigeordneter ist Manfred Dern, Mitglied der SPD.[6] Hans-Peter Stock wurde am 22. September 2013 mit 83,1 Prozent der abgegebenen Stimmen wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,6 Prozent. [7]

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Schöffengrund unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturdenkmäler in Schöffengrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe Liste der Kulturdenkmäler in Schöffengrund

Naturdenkmäler in Schöffengrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe Liste der Naturdenkmäler in Schöffengrund

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 380.
  3. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  4. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  6. Homepage Gemeinde Schöffengrund
  7. Webseite Hessisches Statistisches Landesamt abgerufen am 4. Januar 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schöffengrund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien