Schönberg (bei Thalfang)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Schönberg
Schönberg (bei Thalfang)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Schönberg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 45′ N, 6° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Thalfang am Erbeskopf
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 5,1 km2
Einwohner: 225 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54426
Vorwahl: 06504
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 115
Adresse der Verbandsverwaltung: Saarstraße 7
54424 Thalfang
Webpräsenz: www.erbeskopf.de
Ortsbürgermeister: Harald Prümm
Lage der Ortsgemeinde Schönberg im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Über dieses Bild

Schönberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz, in der Nähe von Thalfang. Sie gehört der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schönberg liegt etwa 20 km östlich von Trier und 8 km von der Anschlussstelle Mehring der A1 entfernt. Der Ort liegt mitten im Hunsrück, dessen höchste Erhebung der Erbeskopf mit 816 m ü. NN ist. Der Erbeskopf ist ca. 6 km Luftlinie vom Ort entfernt. Bei Schönberg fließt die obere Kleine Dhron.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schönberg gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Amt Maximin im Kurfürstentum Trier und war ein Teil des Hochgerichtsbezirks Detzem. Durch die Wirren der Französischen Revolution kam Schönberg nach 1794 unter französische Herrschaft und wurde 1815 Teil des Königreichs Preußen. Seit 1946 ist Schönberg Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Schönberg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 269
1835 298
1871 278
1905 275
1939 287
Jahr Einwohner
1950 254
1961 226
1970 248
1987 242
2005 241

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Schönberg besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schönberg ist eine ländliche Wohngemeinde mit Kleingewerbe für den örtlichen Bedarf.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe verläuft die Hunsrückhöhenstraße.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monolithen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Menhir an der Trafostation
Menhir an der Trafostation (Rückseite)

Auf der Gemarkung der Ortsgemeinde befinden sich an zwei unterschiedlichen Orten aufgestellte Menhire.

Nördlich des Ortes, unweit der Straße Büdlicherbrück – Talling am Rande des Tales, steht der aus einem Quarzitfindling bestehende Menhir. Der Stein ist 2,85 Meter hoch, 1,35 Meter breit und 0,95 Meter dick Er verjüngt sich nach oben, ohne in eine Spitze auszulaufen. Der zweite befindet sich in der Nähe der Trafostation am Rande der Kreisstraße 108 Richtung Schönberg. Er ist 2,85 m lang, 1,30 m breit und 1,10 Meter dick. Nach Regulierungsarbeiten wurde der Stein etwa 50 Meter nördlich der Fundstelle wieder aufgesetzt. Er steht etwas östlich der Umspannstation bei zwei Bänken.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schönberg – Sammlung von Bildern

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Robert Schmitz: Schönberg – Bilder der Geschichte, Schriftenreihe der Ortschroniken des Trierer Landes Nr. 54, herausgegeben von der Ortsgemeinde Schönberg

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen