Schönborn (Pfalz)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Schönborn
Schönborn (Pfalz)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Schönborn hervorgehoben
Koordinaten: 49° 39′ N, 7° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Donnersbergkreis
Verbandsgemeinde: Rockenhausen
Höhe: 417 m ü. NHN
Fläche: 2,6 km2
Einwohner: 129 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67808
Vorwahl: 06361
Kfz-Kennzeichen: KIB, ROK
Gemeindeschlüssel: 07 3 33 068
Adresse der Verbandsverwaltung: Bezirksamtsstraße 7
67806 Rockenhausen
Webpräsenz: www.rockenhausen.de
Ortsbürgermeisterin: Beate Kitzka
Lage der Ortsgemeinde Schönborn im Donnersbergkreis
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Über dieses Bild

Schönborn in der Nordpfalz ist eine Ortsgemeinde im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rockenhausen an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Nordpfälzer Bergland westlich des Donnersbergs zwischen Kaiserslautern und Bad Kreuznach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schönborn gehörte bis Ende des 18. Jahrhunderts zur reichsunmittelbaren Herrschaft Reipoltskirchen, die zuletzt gemeinschaftlicher Besitz der Fürsten von Isenburg-Büdingen und der Grafen von Hillesheim war.[2]

Nach 1792 wurde die Region im Ersten Revolutionskrieg von französischen Truppen besetzt und nach dem Frieden von Campo Formio (1797) annektiert. Von 1798 bis 1814 gehörte Schönborn zum französischen Departement Donnersberg und war dem Kanton Rockenhausen zugeordnet. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen und einem Tauschvertrag mit Österreich kam die Region 1816 zum Königreich Bayern. Ab 1818 war die Gemeinde Schönborn dem Landkommissariat Kirchheim im bayerischen Rheinkreis, später dem Bezirksamt Kirchheimbolanden zugeordnet, aus dem 1938 der Landkreis Kirchheimbolanden hervorging.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schönborn innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz und gehörte bis 1968 zum Regierungsbezirk Pfalz. Seit 1969 gehört die Gemeinde zum Donnersbergkreis.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Schönborn, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 175
1835 246
1871 258
1905 252
1939 221
1950 227
Jahr Einwohner
1961 192
1970 159
1987 137
1997 144
2005 135
2016 129

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Schönborn besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Schönborn (Pfalz)
Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt gespalten von Silber und Grün; im Schildhaupt zwei rote Balken begleitet von roten Steinen (4:3:2), rechts ein liliengekrönter roter Brunnen, links ein gestürzter silberner Anker.“

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Öffentliche Nahverkehr ist in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) integriert. Die Linien 913 und 915 des Omnibusverkehrs Rhein-Nahe verbinden die Gemeinde wochentags mit den nächsten Kleinstädten, Rockenhausen und Obermoschel, sowie mit den Bahnhöfen Rockenhausen und Alsenz an der Alsenztalbahn. Abends und am Wochenende verkehrt ein Ruftaxi der Donnersberg-Verkehrs-Gemeinschaft.

Der Ort liegt etwa 5 Kilometer von der Bundesstraße 48 Bad BergzabernBingen am Rhein entfernt. Die B 48 stellt auch die Anbindung an die etwa 15 Kilometer entfernte Anschlussstelle Winnweiler der Autobahn 63 her.

Am Ortsrand, in einer ehemaligen Radarstation, gibt es seit einigen Jahren einen buddhistischen Tempel der Theravada-Tradition.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schönborn (Pfalz) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Michael Frey: Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des königlich bayerischen Rheinkreises, Band 1, Speyer 1837, S, 379 (Google Books)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen