Schöneberg (Hunsrück)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Schöneberg
Schöneberg (Hunsrück)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Schöneberg hervorgehoben

Koordinaten: 49° 55′ N, 7° 45′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Langenlonsheim-Stromberg
Höhe: 345 m ü. NHN
Fläche: 7,13 km2
Einwohner: 607 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55444
Vorwahl: 06724
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 091
Adresse der Verbandsverwaltung: Warmsrother Grund 2
55442 Stromberg
Website: www.schoeneberg-soonwald.de
Ortsbürgermeister: Heinz-Dieter Wopen
Lage der Ortsgemeinde Schöneberg im Landkreis Bad Kreuznach
Bad KreuznachKirnBiebelsheimPfaffen-SchwabenheimPleitersheimVolxheimHackenheimFrei-LaubersheimNeu-BambergFürfeldTiefenthal (Rheinhessen)Traisen (Nahe)NorheimAltenbambergHochstättenFeilbingertHallgarten (Pfalz)Niederhausen (Nahe)Oberhausen an der NaheDuchrothBad SobernheimAuen (Hunsrück)BärweilerDaubach (Hunsrück)IppenschiedKirschrothLangenthal (Hunsrück)LauschiedMartinsteinMeddersheimMerxheim (Nahe)Bad SobernheimMonzingenNußbaumOdernheim am GlanRehbach (bei Sobernheim)SeesbachStaudernheimWeiler bei MonzingenWinterburgBretzenheimDorsheimGuldentalLangenlonsheimLaubenheimRümmelsheimWindesheimDaxweilerDörrebachEckenrothRoth (bei Stromberg)Schöneberg (Hunsrück)SchweppenhausenSeibersbachStromberg (Hunsrück)WaldlaubersheimWarmsrothKirnBärenbach (bei Idar-Oberstein)Becherbach bei KirnBrauweiler (Rheinland-Pfalz)BruschiedHahnenbachHeimweilerHeinzenberg (bei Kirn)HennweilerHochstetten-DhaunHorbach (bei Simmertal)KellenbachKönigsauLimbach (bei Kirn)Meckenbach (bei Kirn)Oberhausen bei KirnOtzweilerSchneppenbachSchwarzerdenSimmertalWeitersbornAbtweilerBecherbach (Pfalz)BreitenheimCallbachDeslochHundsbachJeckenbachLettweilerLöllbachMeisenheimRaumbachRehbornReiffelbachSchmittweilerSchweinschiedAllenfeldArgenschwangBockenauBoos (Nahe)BraunweilerBurgsponheimDalberg (bei Bad Kreuznach)GebrothGutenberg (bei Bad Kreuznach)HargesheimHergenfeldHüffelsheimMandel (Gemeinde)MünchwaldOberstreitRoxheimRüdesheim (Nahe)SchloßböckelheimSankt Katharinen (bei Bad Kreuznach)Sommerloch (bei Bad Kreuznach)SpabrückenSpallSponheimWaldböckelheimWallhausen (bei Bad Kreuznach)Weinsheim (bei Bad Kreuznach)Winterbach (Soonwald)Rhein-Hunsrück-KreisLandkreis BirkenfeldLandkreis Mainz-BingenHessenLandkreis Alzey-WormsLandkreis KuselDonnersbergkreisKarte
Über dieses Bild
Schöneberg und der Soonwald

Schöneberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schöneberg liegt im Hunsrück auf einem Bergrücken des Soonwaldes zwischen dem Guldenbachtal und dem Gräfenbachtal.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Schöneberg besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:

Wahl CDU WfS WGS WGW WGH Gesamt
2019[2] 1 6 5 12 Sitze
2014[3] 6 5 1 12 Sitze
2009[4] 7 5 12 Sitze
  • WfS = Wir für Schöneberg e. V. (hervorgegangen aus der Wählergruppe Pöttmann – WGP[5])
  • WGS = Wählergruppe Salz
  • WGW = Wählergruppe Wilbert
  • WGH = Wählergruppe Hilmes

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Heinz-Dieter Wopen (WfS). Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 50,37 % gewählt und ist damit Nachfolger von Uwe Pöttmann (WGP), der nicht mehr für das Amt kandidiert hatte.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ein Gemälde in der Kirche mit dem Titel Madonna von Stalingrad, eine Reproduktion der Stalingradmadonna[7]
  • Von Mäzenen gestiftete Kirchenfenster
  • Ehemaliges Burghaus der Ritter von Schonenburg (in Privatbesitz)

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Schöneberg

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der kargen Landwirtschaft verdienten sich die Schöneberger in der Vergangenheit ihren Unterhalt durch Besenbinderei. Viele Einwohner wanderten, wie im gesamten Hunsrückgebiet, in die USA und nach Kanada aus. In der Gegenwart konzentriert sich das örtliche Wirtschaftsleben auf mehrere Handwerksmeisterbetriebe der Kfz-, Elektro-, Frisör-, Dachdecker- und Zimmermannsbranche und zwei Gaststätten. Mobile Verkaufsfahrzeuge der ortsnahen Bäcker und Metzgereien runden das Angebot ab. Finanzdienstleistungen können teilweise über die örtlichen Versicherungsvertretungen abgedeckt werden.

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schöneberg besitzt eine öffentliche Gemeindebücherei, ein Gemeindehaus sowie die Freiwillige Feuerwehr mit Förderverein.

Die Kindertagesstätte und Grundschule befindet sich im Nachbarort Schweppenhausen. Weiterführende Schulen gibt es in Wallhausen und Stromberg (IGS).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Barbara Poittner: Wüstungen im Kreis Bad Kreuznach. Dissertationsschrift 1972. In: Landkreis Bad Kreuznach (Hrsg.): Heimatkundliche Schriftenreihe des Landkreises Kreuznach. Band 2, 1971, 212 Seiten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Schöneberg (Hunsrück) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2019, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter RLP: Gemeinderatswahl 2019 Schöneberg. Abgerufen am 15. September 2019.
  3. Der Landeswahlleiter RLP: Gemeinderatswahl 2014 Schöneberg. Abgerufen am 15. September 2019.
  4. Der Landeswahlleiter RLP: Gemeinderatswahl 2009 Schöneberg. Abgerufen am 15. September 2019.
  5. Wir für Schöneberg e. V.: Gründungssatzung. 15. Januar 2019, abgerufen am 15. September 2019.
  6. Der Landeswahlleiter RLP: Direktwahlen 2019. siehe Stromberg, Verbandsgemeinde, fünfte Ergebniszeile. Abgerufen am 15. September 2019.
  7. Artikel im Paulinus (Wochenzeitung)