Schönenberg-Kübelberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Schönenberg-Kübelberg
Schönenberg-Kübelberg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Schönenberg-Kübelberg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 25′ N, 7° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Oberes Glantal
Höhe: 250 m ü. NHN
Fläche: 18,68 km2
Einwohner: 5559 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 298 Einwohner je km2
Postleitzahl: 66901
Vorwahl: 06373
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 092
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 8
66901 Schönenberg-Kübelberg
Webpräsenz: www.schoenenberg-kuebelberg.de
Ortsbürgermeister: Josef Weis (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Schönenberg-Kübelberg im Landkreis Kusel
WaldmohrDunzweilerBreitenbach (Pfalz)Schönenberg-KübelbergGries (Pfalz)Brücken (Pfalz)DittweilerAltenkirchen (Pfalz)OhmbachFrohnhofenNanzdietschweilerBörsbornSteinbach am GlanKrottelbachLangenbach (Pfalz)Herschweiler-PettersheimWahnwegenHenschtalHüfflerQuirnbach/PfalzRehweilerGlan-MünchweilerMatzenbachSelchenbachHerchweilerAlbessenKonkenEhweilerSchellweilerEtschbergTheisbergstegenHaschbach am RemigiusbergKuselBlaubachOberalbenDennweiler-FrohnbachKörbornThallichtenbergRuthweilerReichweilerPfeffelbachRathsweilerNiederalbenUlmetErdesbachBedesbachRammelsbachAltenglanWelchweilerElzweilerHorschbachBosenbachRutsweiler am GlanFöckelbergNiederstaufenbachOberstaufenbachNeunkirchen am PotzbergJettenbach (Pfalz)RothselbergKreimbach-KaulbachWolfsteinRutsweiler an der LauterEßweilerOberweiler im TalAschbach (Westpfalz)HinzweilerOberweiler-TiefenbachRelsbergHefersweilerEinöllenReipoltskirchenNußbach (Pfalz)HoppstädtenKappeln (bei Lauterecken)Medard (Glan)OdenbachAdenbachGinsweilerCronenberg (bei Lauterecken)HohenöllenHeinzenhausenLohnweilerLautereckenUnterjeckenbachLangweiler (bei Lauterecken)MerzweilerHomberg (bei Lauterecken)Herren-SulzbachGrumbach (Glan)Kirrweiler (bei Lauterecken)Sankt JulianHausweilerWiesweilerDeimbergBubornGlanbrückenOffenbach-HundheimNerzweilerSaarlandLandkreis BirkenfeldLandkreis Bad KreuznachDonnersbergkreisKaiserslauternLandkreis SüdwestpfalzLandkreis KaiserslauternLandkreis SüdwestpfalzKarte
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Das Stationsschild des ehemaligen Bahnhofs

Schönenberg-Kübelberg ist nach der Einwohnerzahl die größte Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Schönenberg-Kübelberg ist der Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Oberes Glantal, der es auch angehört. Die inzwischen zusammengewachsene Ortsmitte bildet einen wirtschaftlichen und verkehrlichen Schwerpunkt im Süden des Landkreises Kusel. Die Ortsgemeinde ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt in der Westpfalz nahe an der Grenze zum Saarland. Im Norden befindet sich unmittelbar angrenzend die Orte Brücken und Gries/Pfalz, im Osten Bruchmühlbach-Miesau, im Süden Waldmohr und westlich liegt Dunzweiler. Als größere Orte sind schnell erreichbar: die saarländische Kreisstadt Homburg und das Oberzentrum Kaiserslautern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Kübelberg befand sich eine mittelalterliche Turmhügelburg, die Burg Kübelberg.

Die heutige Ortsgemeinde Schönenberg-Kübelberg wurde am 7. Juni 1969 im Rahmen der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform aus den bis dahin eigenständigen Gemeinden Kübelberg, Sand, Schmittweiler und Schönenberg neu gebildet.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutigen Gemeinde Schönenberg-Kübelberg; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 1193
1835 1774
1871 1778
1905 2306
1939 3313
1950 3787
1961 4416
1970 4708
Jahr Einwohner
1987 4765
1997 5484
2005 5775
2010 5632
2015 5543
2016 5559

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Schönenberg-Kübelberg besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU GRÜNE FWG Gesamt
2014 9 12 1 22 Sitze
2009 7 12 1 2 22 Sitze
2004 7 12 3 22 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe „bürgernah“ e. V.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schönenberg-Kübelberg ist aufgrund seiner zentralen Lage im Südkreis Kusel zu einem Nahversorgungs- und Dienstleistungszentrum herangewachsen. Es gibt mehrere Einkaufsmärkte und Discounter sowie zahlreiche Fachgeschäfte des haus- und handwerksbezogenen Bedarfs, einige Automobilhändler mit Kfz-Werkstätten, einen großen Kfz-Abwrack- und -verwerterbetrieb, Handwerksbetriebe für Bau- und Haustechnik, ein Bauunternehmen, einen Baustoffgroßhandelsbetrieb sowie Rechtsanwälte, Ärzte und Bankfilialen.

Schönenberg-Kübelberg ist über die Bundesstraße 423 (Mandelbachtal - Altenglan) an den überregionalen Straßenverkehr angebunden. Etwa fünf Kilometer südlich verläuft die Bundesautobahn 6 (AS Waldmohr), rund 13 km nordöstlich die A 62 (AS Kusel).

Der ehemalige Bahnhof der stillgelegten Glantalbahn im Ort ist aufgegeben. In Homburg und im noch näher gelegenen Bruchmühlbach-Miesau gibt es Bahnhöfe der Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken. Der öffentliche Personenverkehr wird mit zahlreichen Omnibusverbindungen in nahezu alle Richtungen gewährleistet.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schönenberg-Kübelberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 195 (PDF; 2,6 MB). i Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen