Schüpfen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schüpfen
Wappen von Schüpfen
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Seelandw
BFS-Nr.: 0311i1f3f4
Postleitzahl: 3054
UN/LOCODE: CH SFN
Koordinaten: 595544 / 209887Koordinaten: 47° 2′ 24″ N, 7° 22′ 48″ O; CH1903: 595544 / 209887
Höhe: 520 m ü. M.
Fläche: 19.83 km²
Einwohner: 3719 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 188 Einw. pro km²
Gemeindepräsident: Peter Gerber (BDP)
Website: www.schuepfen.ch
Schüpfen: Dorfkern von Südwesten gesehen

Schüpfen: Dorfkern von Südwesten gesehen

Karte
BielerseeLobsigenseeMurtenseeNeuenburgerseeMoosseeStausee NiederriedWohlenseeKanton FreiburgKanton NeuenburgKanton SolothurnKanton WaadtVerwaltungskreis Berner JuraVerwaltungskreis Bern-MittellandVerwaltungskreis Biel/BienneVerwaltungskreis EmmentalAarbergArchBargen BEBrüttelenBüetigenBühl BEBüren an der AareDiessbach bei BürenDotzigenEpsachErlach BEErlach BEFinsterhennenGalsGampelenGrossaffolternHagneckHermrigenIns BEJens BEKallnachKappelen BELeuzigenLüscherzLyssMeienriedMerzligenMüntschemierOberwil bei BürenRadelfingenRapperswil BERüti bei BürenSchüpfenSeedorf BESiselenStuden BETäuffelenTreitenTschuggVinelzWalperswilWengiWorbenKarte von Schüpfen
Über dieses Bild
w

Schüpfen ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz. Zu Schüpfen gehören die Ortschaften und Weiler Allenwil, Bundkofen, Bütschwil, Saurenhorn, Schüpberg, Schwanden, Winterswil und Ziegelried.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am Ostrand des bernischen Seelandes. Zu ihrem Gebiet gehören der südliche Abhang des Rapperswilerplateaus, der Schwandenberg und der Nordhang des Frienisbergs. Sie wird durchflossen durch den Lyssbach und liegt auf einer Höhe von 490 bis 728 m ü. M.

Schüpfen grenzt an Grossaffoltern und Rapperswil im Norden, Münchenbuchsee im Osten, Diemerswil, Kirchlindach und Meikirch im Süden sowie Seedorf im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schüpfen soll eine der ältesten Siedlungen des Seelands sein. Bereits im 11. Jahrhundert werden einige Bauten von Schwanden genannt. Seit 1271 wird der "Steg zu Schwanden" verzeichnet. Dieser Steg diente im Falle von Streitigkeiten als Tagungsort von Leuten von Büren mit Bern, wie es 1336 im Burgerrechtsvertrag bestimmt wurde. Der Name Schüpfen entstammt der Alemannenzeit und wird erstmals 1208 als Scuphon (Scheune, Schopf) erwähnt.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Legislative bildet der Gemeinderat, Gemeindepräsident (Exekutive) ist Peter Gerber (BDP, Stand Januar 2018). Neben einem weiteren Sitz der BDP sind in Schüpfen die Parteien SVP (zwei Sitze) und SP (drei Sitze) vertreten.

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 34.9 %, BDP 19.0 %, SP 17.9 %, GPS 7.7 %, FDP 5.6 %, glp 5.3 %, EVP 3.1 %, EDU 1.7 %, CVP 1.3 %, Piraten 1.0 %.[3]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land- und Forstwirtschaft stehen hier an vorderster Stelle. In Schüpfen gibt es mehrere Industrielle Betriebe, unter anderem eine Ziegelei, ein Sägewerk und eine Getreidemühle. Die Schreinerei Stuber & Cie AG ist mit ungefähr 50 Angestellten ein wichtiger Arbeitgeber. Des Weiteren gibt es zwei grössere Transportunternehmen und einen Verpackungsgrosshändler.

In der Gemeinde sind zwei Geldinstitute vertreten: Die Raiffeisenbank Grauholz und die UBS. Ebenfalls sind folgende Einkaufsgeschäfte in Schüpfen anzutreffen: Coop, Spar, Landi, Migrolino.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schüpfen hat 3'753 Einwohner (Stand 31. Dezember 2016), davon 264 ausländischer Herkunft.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mingerdenkmal in Schüpfen

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017, abgerufen am 20. September 2017.
  2. Gemeinde Schüpfen, Geschichte, schüpfen.ch (abgerufen 18. Januar 2018)
  3. Resultate der Gemeinde Schüpfen. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 17. April 2016 (html).