Schachbundesliga 2015/16 (Frauen)

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Dieser Artikel behandelt die deutsche Schachbundesliga 2015/16 der Frauen. Für die gleiche Saison der österreichischen Schachbundesliga der Frauen siehe Schachbundesliga 2015/16 (Österreich, Frauen).

Die Saison 2015/16 war die 25. Spielzeit der Schachbundesliga der Frauen. Meister wurde der Titelverteidiger OSG Baden-Baden dank der besseren Brettpunkte vor dem Vizemeister SK Schwäbisch Hall. Aus der 2. Bundesliga waren die Karlsruher Schachfreunde, der SK Doppelbauer Kiel und der SV Grün-Weiß Niederwiesa aufgestiegen. Karlsruhe erreichte als einziger Aufsteiger den Klassenerhalt, während Kiel und Niederwiesa direkt wieder abstiegen. Rein sportlich wäre außerdem der SK Lehrte abgestiegen, dieser erreichte jedoch durch Rückzüge der SF 1891 Friedberg und des SK Großlehna noch den Klassenerhalt. Die beiden übrigen Absteiger verzichteten auf einen möglichen Startplatz, so dass zur kommenden Saison ausnahmsweise vier Mannschaften aus der 2. Bundesliga aufstiegen.

Zu den gemeldeten Mannschaftskadern der teilnehmenden Vereine siehe Mannschaftskader der deutschen Schachbundesliga 2015/16 (Frauen).

Termine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wettkämpfe fanden statt am 26. und 27. September 2015, am 5. und 6. Dezember 2015, am 10., 23. und 24. Januar 2016, am 27. und 28. Februar 2016 sowie am 19. und 20. März 2016. Ein Wettkampf der fünften Runde wurde bereits am 4. Dezember 2015 gespielt.

Endtabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein Sp G U V MP Brett-P.
1. OSG Baden-Baden (M) 11 9 1 1 19:3 47,5:18,5
2. SK Schwäbisch Hall 11 9 1 1 19:3 46,0:20,0
3. Hamburger SK 11 7 3 1 17:5 42,5:23,5
4. SC Bad Königshofen 11 8 0 3 16:6 46,5:19,5
5. Rodewischer Schachmiezen 11 8 0 3 16:6 40,0:26,0
6. SF Deizisau 11 6 0 5 12:10 39,5:26,5
7. SF 1891 Friedberg 11 5 2 4 12:10 36,0:30,0
8. SK Großlehna 11 3 2 6 8:14 31,0:35,0
9. Karlsruher Schachfreunde (N) 11 3 1 7 7:15 25,5:40,5
10. SK Lehrte 11 2 0 9 4:18 16,5:49,5
11. SK Doppelbauer Kiel (N) 11 1 0 10 2:20 11,0:55,0
12. SV Grün-Weiß Niederwiesa (N) 11 0 0 11 0:22 14,0:52,0

Entscheidungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutscher Meister: OSG Baden-Baden
Abstieg in die 2. Bundesliga der Frauen: SF 1891 Friedberg (freiwilliger Rückzug), SK Großlehna (freiwilliger Rückzug), SK Doppelbauer Kiel, SV Grün-Weiß Niederwiesa
(M) Meister der letzten Saison
(N) Aufsteiger der letzten Saison

Kreuztabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.
1. OSG Baden-Baden 3 4 4 6 6 4
2. SK Schwäbisch Hall 4 1 4 3 5 6 5
3. Hamburger SK 3 2 4 4 3 3 6 6
4. SC Bad Königshofen 2 5 4 6 5 6
5. Rodewischer Schachmiezen 5 1 4 4 4
6. SF Deizisau 2 2 6 6
7. SF 1891 Friedberg 2 3 3 2 4 4 5
8. SK Großlehna 2 1 3 ½ 3 5
9. Karlsruher Schachfreunde ½ ½ 0 2 2 3 5 4
10. SK Lehrte 0 ½ 1 2 ½ ½ ½ 1
11. SK Doppelbauer Kiel 0 0 0 0 ½ 0 2 1
12. SV Grün-Weiß Niederwiesa 2 1 0 ½ 2 0 1 2

Die Meistermannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. OSG Baden-Baden
Schachfiguren

Anna Musytschuk, Viktorija Čmilytė, Alexandra Kostenjuk, Antoaneta Stefanowa, Anna Zatonskih, Ketino Kachiani-Gersinska, Jekaterina Kowalewskaja, Ketewan Arachamia-Grant, Elena Sedina, Iamze Tammert, Cécile Haussernot.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]