Schachbundesliga 2019/20

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Die Saison 2019/20 ist die 40. Spielzeit der deutschen Schachbundesliga. Titelverteidiger ist die OSG Baden-Baden. Aus der 2. Bundesliga waren im Vorjahr der SV Lingen (Nord), der FC Bayern München (Ost), die SG Speyer-Schwegenheim (Süd) und der Aachener Schachverein 1856 (West) aufgestiegen. Der SV Lingen zog seine Mannschaft vor der dritten Doppelrunde zurück.[1]

Zu den gemeldeten Mannschaftskadern der teilnehmenden Vereine siehe Mannschaftskader der deutschen Schachbundesliga 2019/20.

Termine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten acht Runden fanden am 23. und 24. November, 7. und 8. Dezember 2019, 8., 9., 22. und 23. Februar 2020 statt und wurden dezentral bei den beteiligten Vereinen gespielt. Wegen der COVID-19-Pandemie wurden zunächst die Runden 9 bis 12 abgesagt, die am 14. und 15. März sowie am 4. und 5. April 2020 ebenfalls dezentral ausgetragen werden sollten[2], später auch die Runden 13 bis 15, die vom 30. April bis 2. Mai 2020 zentral in Berlin gespielt werden sollten[3]. In einer Pressemitteilung vom 12. Juli 2020 gab die Schachbundesliga e.V. bekannt, dass die Saison im Frühling 2021 fortgesetzt werden soll und gleichzeitig geplant ist, im September 2020 bei einer zentralen Veranstaltung in Baden-Baden oder Karlsruhe den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters 2020 auszuspielen.[4] Am 2. Februar 2021 wurde bekannt gegeben, dass die Runden 9 bis 15 im Sommer 2021 zentral in Berlin gespielt werden sollen, um den Deutschen Mannschaftsmeister 2021, die Teilnehmer am Europapokal sowie die Absteiger in die 2. Bundesliga zu ermitteln.[5]

Tabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein Sp G U V MP BP
1. OSG Baden-Baden (M) 7 7 0 0 14 38½
2. SV 1930 Hockenheim 7 7 0 0 14 37½
3. SC Viernheim 8 5 1 2 11 35½
4. SF Deizisau 7 5 1 1 11 35½
5. Hamburger SK 8 3 3 2 9 32½
6. Schachgesellschaft Solingen 7 4 0 3 8 32½
7. SV Werder Bremen 8 3 2 3 8 32½
8. FC Bayern München (N) 8 3 2 3 8 29½
9. SG Turm Kiel 8 2 2 4 6 30
10. Schachfreunde Berlin 7 2 2 3 6 27½
11. BCA Augsburg 8 2 1 5 5 29½
12. SG Speyer-Schwegenheim (N) 7 2 1 4 5 26½
13. SV Mülheim-Nord 7 1 2 4 4 22½
14. USV TU Dresden 7 1 1 5 3 24
15. Aachener Schachverein 1856 (N) 8 0 0 8 0 14
16. SV Lingen (N)1 0 0 0 0 0 0

Kreuztabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. 09. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16.
1. OSG Baden-Baden 6 6
2. SV Hockenheim 6 6 (3½)
3. SC Viernheim 4 3 6
4. SF Deizisau 4 6
5. Hamburger SK 4 4 1 5 4
6. SG Solingen 7 6 (3½)
7. SV Werder Bremen 4 5 4
8. FC Bayern München 5 3 4 4 5
9. SG Turm Kiel 2 2 5 4 4 7
10. SF Berlin 2 4 4 5
11. BCA Augsburg 2 3 4 3 6
12. SG Speyer-Schwegenheim 2 4 3 6 (3)
13. SV Mülheim Nord 4 3 4 5 (4)
14. USV TU Dresden 2 4 6
15. Aachener Schachverein 1856 2 3 1 ½ 2 2 2
16. SV Lingen1 (4½) (4½) (5) (4)
1 Auf Grund des Rückzuges des SV Lingen steht der Verein als Absteiger fest. Die Ergebnisse der absolvierten Wettkämpfe sind in der Kreuztabelle eingeklammert angegeben, diese wurden nach dem Rückzug annulliert.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Georgios Souleidis: Der SV Lingen zieht seine Mannschaft zurück - Stellungnahmen. In: Schachbundesliga e.V. 7. Februar 2020, abgerufen am 12. April 2020.
  2. Georgios Souleidis: Schach-Bundesliga unterbricht den Spielbetrieb wegen Coronavirus. In: Schachbundesliga e.V. 12. März 2020, abgerufen am 17. März 2020.
  3. Georgios Souleidis: Zentrale Endrunde der Schach-Bundesligen fällt aus. In: Schachbundesliga e.V. 23. April 2020, abgerufen am 23. April 2020.
  4. Sonderevent im September! Laufende Saison wird 2021 fortgesetzt! In: Schachbundesliga e.V. 13. Juli 2020, abgerufen am 14. Juli 2020.
  5. Zentrale Veranstaltung im Sommer in Berlin, Schachbundesliga, 2. Februar 2021