Schachnovelle (2021)

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Film
OriginaltitelSchachnovelle
Produktionsland Deutschland, Österreich
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2021
Länge 112 Minuten
Altersfreigabe FSK 12[1]
Stab
Regie Philipp Stölzl
Drehbuch Eldar Grigorian
Produktion Tobias Walker
Philipp Worm
Danny Krausz
Kamera Thomas W. Kiennast
Schnitt Sven Budelmann
Besetzung

Schachnovelle ist ein Filmdrama von Philipp Stölzl, das ursprünglich im Januar 2021 in die deutschen, österreichischen und Deutschschweizer/Schweizer Kinos kommen sollte. Der Film basiert auf der gleichnamigen Novelle des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig. Der Kinostart wurde aufgrund der COVID-19-Pandemie in Deutschland auf den 23. September 2021 verschoben, in Österreich soll er am darauffolgenden Tag starten.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um der psychischen Folter der Gestapo standzuhalten rettet sich ein von den Nationalsozialisten inhaftierter Anwalt in die Welt des Schachs.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film basiert auf der Schachnovelle des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig.

Regie führte Philipp Stölzl, während Eldar Grigorian Zweigs Buch für den Film adaptierte.[2]

Oliver Masucci spielt im Film Dr. Josef Bartok

Zur Besetzung gehören unter anderem Oliver Masucci in der Hauptrolle von Dr. Josef Bartok, Albrecht Schuch, Birgit Minichmayr und Rolf Lassgård.[2]

Die Dreharbeiten fanden von Anfang Dezember 2019 bis März 2020 in Wien, Potsdam, Berlin, München und Umland statt.[3][4] Die im Film eingesetzten Schachuhren aus der Zeit der Handlung waren Leihgaben des Berliner Schachvereins Schachfreunde Siemensstadt e. V.

Produziert wurde der Film von der deutschen Walker+Worm Film (Produzenten Tobias Walker und Philipp Worm) und der österreichischen Dor Film (Produzent Danny Krausz), beteiligt waren ORF und ARD (ARD Degeto). Für das Kostümbild zeichnete Tanja Hausner verantwortlich, für das Szenenbild Matthias Müsse. Gefördert wurde die Produktion vom Filmfonds Wien, dem Österreichischen Filminstitut und Filmstandort Austria.[5][6]

Der Film sollte am 7. Januar 2021 in die deutschen, österreichischen und Deutschschweizer/Schweizer Kinos kommen.[7] Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde der Start in Deutschland auf den 23. September 2021 verschoben[8], in Österreich soll er am darauffolgenden Tag starten.[5]

Die Schachnovelle wurde das erste Mal 1960 von Gerd Oswald verfilmt.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2021 wurde Schachnovelle in die Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis aufgenommen.[9]
Außerdem erhielt der Film folgende Auszeichnungen:

Bayerischer Filmpreis 2020

  • Auszeichnung in der Kategorie Produktion (Tobias Walker und Philipp Worm)
  • Auszeichnung in der Kategorie Darsteller (Oliver Masucci)[10]

Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke 2021

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Schachnovelle. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 202512/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. a b Philipp Stölzl verfilmt die „Schachnovelle“. In: Süddeutsche Zeitung, 20. Dezember 2019.
  3. Barbara Schuster: Foto des Tages: „Schachnovelle“ in Berlin und Potsdam. In: Blickpunkt:Film, 5. März 2020.
  4. Abgedreht: „Schachnovelle“. In: degeto.de. Abgerufen am 25. November 2020.
  5. a b Schachnovelle. In: filminstitut.at. Abgerufen am 25. November 2020.
  6. Schachnovelle. In: filmfonds-wien.at. Abgerufen am 25. November 2020.
  7. Startliste Deutschschweiz. In: pathefilms.ch, 12. November 2020.
  8. Starttermine Deutschland. In: insidekino.com. Abgerufen am 25. November 2020.
  9. Vorauswahl 2021. In: deutscher-filmpreis.de. Abgerufen am 30. Mai 2021. (PDF)
  10. Anders als sonst: Bayerische Filmpreise online vergeben. In: br.de, 28. April 2021.
  11. Barbara Schuster: Philipp Stölzl und Senta Berger erhalten Friedenspreis des Deutschen Films. In: Blickpunkt:Film, 15. Juni 2021.