Schallmoos

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Schallmoos (Stadtteil)
Salzburger Stadtteil
Schallmoos (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Salzburg (Stadt) (S), Salzburg
Gerichtsbezirk Salzburg
Pol. Gemeinde Salzburg  (KG Gnigl, Itzling, Salzburg)
Ortschaft Salzburg
Koordinaten(K) 47° 48′ 46″ N, 13° 3′ 14″ OKoordinaten: 47° 48′ 46″ N, 13° 3′ 14″ O
Höhe 429 m ü. A.
Einwohner der stat. Einh. 8965 (2001)
Gebäudestand 956 (2001)
Postleitzahl 5020 Salzburg
Vorwahl +43/0662 (Salzburg)
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Schallmoos (50101 46[0–7])
Plan von Schallmoos Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Lageplan
Stadtteil schallmoos.jpg
Zählbezirk deckt sich nicht vollständig mit der Stadtgliederung[1]
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; SAGIS;
(K) Koordinate nicht amtlich
f0

Schallmoos ist ein Stadtteil der österreichischen Statutarstadt Salzburg. Er liegt nordöstlich der historischen Altstadt und nördlich des Kapuzinerbergs. Schallmoos ist trotz der nahen Lage zum Zentrum einer der jüngeren Stadtteile Salzburgs. Das ursprüngliche Moorgebiet wurde im 17. Jahrhundert kultiviert und zu landwirtschaftlichen Nutzflächen gemacht. Heute dominieren Handels- und Gewerbeunternehmen sowie Wohngebiete.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schallmoos liegt nördlich der Salzburger Altstadt, direkt nördlich des Kapuzinerbergs.

Südwestlich grenzt Schallmoos an die Neustadt, die Grenze zwischen den beiden Stadtteilen verläuft dabei im Raum Lasserstraße. Im Westen, Norden und Nordosten ist Schallmoos klar von den angrenzenden Stadtteilen Elisabeth-Vorstadt, Itzling und Gnigl getrennt: Rings um das Gebiet von Schallmoos verläuft hier die Trasse der Westbahn und der Salzburg-Tiroler Bahn (Giselabahn). Ganz im Südosten grenzt an der Anton-Graf-Straße bzw. Fürbergstraße[1] Schallmoos auch an den Stadtteil Parsch. Die restliche Südgrenze bildet der Bergfuß des Kapuzinerbergs.

Schallmoos ist ein heterogener Stadtteil ohne zentralen Ort; die Bebauungsstruktur reicht von Innenstadthäusern im Übergangsbereich zur Neustadt (alte Vorstadtareale) über große neue Bürogebäude vor allem an der Sterneckstraße bis hin zu Wohnblocks und Gewerbegebieten.
Der Zählsprengel Schallmoos hatte laut Volkszählung 2001 etwa 950 Gebäude mit knapp 9.000 Einwohnern.[1] Im Stadtteil Schallmoos mit seinen 199,5 ha leben heute etwa 11.000 Bewohner.

Stadtteilgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtteil gliedert sich entlang der Vogelweiderstraße in zwei Siedlungsgebiete:

  • das stadtnähere Schallmoos West
  • das stadtfernere Schallmoos Ost

Diese beiden Teile haben primär stadtplanerische Zwecke und sind sonst kaum in Gebrauch, Schallmoos wird im Allgemeinen als eine Einheit gesehen.

Der Stadtteil verteilt sich auf drei Katastralgemeinden:

  • Salzburg in Schallmoos-West und am Kapuzinerbergfuß (Linie Röcklbrunnstraße – Robinigstraße – Schallmooser Hauptstraße – Fürbergstraße)
  • Gnigl im Gutteil von Schallmoos-Ost
  • Itzling im Norden (Linie etwa bei BürgerstraßeVogelweiderstraßeVilniusstraßeSchwarzparkstraße)
Panorama vom Franziskischlössl am Kapuzinerberg, entlang der prägnanten Trennungsachse der Vogelweiderstraße, über Itzling und gegen den Plainberg mit Maria Plain, die Talung von Kasern, und den Nußdorfer Hügel, Hallwang und Söllheimerberg, rechts der Heuberg

Nachbarstadtteile und -ortslagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jakob Alt: Blick auf Salzburg, 1844 (von Maria Plain, vor dem Kapuzinerberg die Allee des Fürstenwegs)
Itzling (Stt.)

Itzling Mitte (Stt. Itzling)

Itzling Ost (Stt. Itzling)

Gnigl Nord (Stt. Gnigl)
Elisabeth-Vorstadt (Stt.) Nachbargemeinden
Gnigl (Stt.)

Neuhauserfeld (Stt. Gnigl)

Neustadt (Stt.) Kapuzinerberg (Stt. Altstadt)
Altstadt (Stt.)
Inneres Parsch * (Stt. Parsch)
Parsch (Stt.)
* In einem Eckpunkt: Wolfsgartenfeld, Stt. Parsch

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robinighof
Rauchenbichlerhof

Der Ortsname Schallmoos verweist mit dem Wortteil Moos auf eine ursprünglich feuchte Landschaft: Bis ins frühe 17. Jahrhundert blieben die weiten Moorflächen südöstlich des damaligen Kleinbauern- und Fischerweilers Itzling auch weitgehend unberührt. Als 1625 die Pest ausgebrochen war, sah man dies „als Folge der bösen Ausdünstung dieses unmittelbar vor den Stadttoren gelegenen Moores“.[2] Fürsterzbischof Paris Lodron veranlasste daraufhin die Kultivierung des Moores und errichtete 1632 bis 1644 ein Entwässerungsnetz. Nach einer ersten Phase wurde das Areal Gnigler und Itzlinger Bewohnern unentgeltlich zur Verfügung gestellt unter der Auflage, die Kultivierungsarbeit fortzusetzen. Das Angebot fand aber keinen Anklang, und so setzte man die Arbeit mit Hilfe der hier zahlreichen stationierten Soldaten (es herrschte der Dreißigjährige Krieg) fort. Die Leitung wurde im Urbarmachen von Land erfahrenen holländischen Ingenieuren übergeben. So ließ Paris Lodron auch den Fürstenweg, die heutige Vogelweiderstraße, als zentrale Entwässerungsachse (analog der Achse der Moosstraße quer durch das Leopoldskroner Moos) anlegen. Einen weiteren Entwässerungsgraben bildete der vermutlich ebenfalls während des Dreißigjährigen Krieges angelegte Lämmerbach (früher Lemerbach[3], heute auch Lämmererbach genannt). Nach der Trockenlegung wurde das gesamte Areal des Schallmooses und des Itzlinger Mooses „1 Fuß hoch mit guter, aus weiter Entfernung gesammelter Erde überkarrt“.[4] Auch wurden Trinkwasserzuleitungen errichtet. Der größte Teil des Moorgebiets wurde zu Grasland, der Rest zu Äckern gemacht. Ein verschwindend kleiner Teil blieb noch lange Zeit im Wildzustand erhalten und der hier vorhandene Torf wurde zu Heizzwecken verwendet. Zuletzt wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Torf auch unter landwirtschaftlich nicht genutztem Boden gestochen. Er diente in erster Linie zur Kesselbefeuerung im Salzburger Gaswerk und für eine im Schallmoos angesiedelte Ziegelbrennerei. Auch wurde Torf privat von Anwohnern unmittelbar neben den Häusern gewonnen, vereinzelt sogar noch nach 1960.

Am Fürstenweg siedelten sich allmählich einzelne größere Höfe an, vor allem Wirtschaftshöfe im Eigentum des Domkapitels, der Dompropstei sowie der Grafen Lodron und Lüzow (von Süd nach Nord): Strasserhof, Höllbräuhof, Nicoladonihof, Hofwirtshof, Graf-Lüzow-Hof, Mitterhof, Weiserhof, Schallmooshof.[5] Am Rand des Lämmerbaches wurde vor 1648 das Barockschloss Robinighof errichtet. In einem Brief von 1803 schildert Friedrich von Spaur die Gegend folgendermaßen:

„An den Kanten dieser Waldungen [auf der Südseite des Plainbergs] wird man neuerdings von dem schönen Anblick der Itzlinger und Knigler Felder überrascht, und wer jedes auf denselben erbauten Landhäuser besuchen will, wird keines ohne Befriedigung verlassen, und in jedem einen Besitzer finden, der ihn willkommen heißt, und der ihn mit Milch, Butter oder Obst bedient. Unter den Landhäusern zeichnen sich durch ihre Anlage und Einrichtung vorzüglich der Schaal-Mooshof, die Landhäuser des Herrn Nikolodoni, von Robinig und Weiser und das artige Sommerhaus des Grafen Lützow aus. Alle diese Gebäude sind geschmackvoll meublirt, ihre Gärten liefern gutes Obst und Gemüß, und die Ställe ihrer Maiereyen sind meist mit 10, 12 bis 14 Stücken Melkvieh besetzt, mit deren Milch die Stadtbewohner versehen werden. Jeder ist von seinen wohl kultivirten Feldern umrungen, und keiner entzieht sich den Augen ohne der Entdeckung neuer, jedem besonders eigener Reize. […] Das in einem niedlichen, gefälligen Style erbaute Landhaus der Gr. Lützow hat seyn Daseyn dem resignirten Fürsten und noch lebenden Erzbischof Hieronymus zu danken. Er erbaute es vor seinem Regierungs=Antritte als Bischof von Gurk und schenkte dasselbe seiner […] Nichte, der Gräfin Lützow, geb. Gr. Czernin. […] Besonders schön und von vielen Menschen besucht ist diese Gegend, wenn die untergehende Sonne sie röthet, und die schwach beleuchteten Wolken in ein sanftes Dunkel übergehen.“[6]

Nächst der Linzerstraße lagen neben dem Robinighof zudem der Schillinghof (im Zuge des Bahnausbaus abgerissen) und Schloss Röcklbrunn (1944 durch Bomben zerstört). Heute noch erhaltene historische Bauten dieser Art sind der Robinighof und der Rauchenbichlerhof. Dabei gehörten die Gründe teils zur Stadt Salzburg, teils zur Gemeinde Gnigl und deren Ortschaft Itzling (Schaffung der Ortsgemeinden um 1848/49). „Schallmoos“ selbst war noch im früheren 19. Jahrhundert nur ein Flurname für ein Areal, wo heute die Rupertgasse in die Vogelweiderstraße mündet.[5]

Durch den Bau der Westbahn und der Giselabahn 1860 (Hauptbahnhof 1860, Rangierbahnhof 1908) wurde ein ganzes Stadtareal in einen Schienenzug eingefasst, und der Raum nahm seither eine gewisse eigenständige Entwicklung zum Stadtteil.[7] 1935 kam Gnigl mit Itzling dann zu Salzburg.

Um 1920 waren erst der Raum am Hauptbahnhof und die beiden Straßenachsen beidseitig besiedelt, um 1950 verdichtete sich die Besiedlung, aber noch immer waren etwa die Hälfte der Gründe unverbaut.[8] Durch die lockere Verbauung war Schallmoos im Zweiten Weltkrieg – trotz der Lage zwischen zwei bedeutenden Bahnhöfen – bei den schweren Bombenangriffen nicht allzu sehr in Mitleidenschaft gezogen worden.[9]

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fürstenwegbrücke (Baron-Schwarz-Brücke), Blick stadteinwärts zum Kapuzinerberg und Untersberg

Geprägt ist Schallmoos vom Durchzugsverkehr in Richtung Innenstadt, der vor allem auf drei Achsen verläuft.

In Ost-West-Richtung sind dies:

  • die Schallmooser Hauptstraße (Verlängerung der Linzergasse in der Neustadt), die direkt unterhalb des nördlichen Abhangs des Kapuzinerbergs verläuft;
  • die Sterneckstraße, die weiter nördlich parallel dazu verläuft und mit der Gabelsbergerstraße einen Teil der Wiener Straße (B1) bildet, die quer durch die Stadt zum Walserberg führt.

In Nord-Süd-Richtung verläuft

  • die Vogelweiderstraße, die im Norden Schallmoos über die Fürstenwegbrücke (auch Baron-Schwarz-Park-Brücke genannt, das „Tor“ von Schallmoos nordwärts) verlässt und in weiterer Folge wichtigster Zubringer des Autobahnanschlusses Salzburg-Nord zur Westautobahn (A1) ist. Sie ist Teil der B 150 Salzburger Straße, die Salzburg in Nord–Süd-Richtung durchzieht und über Schallmooser Hauptstraße – Fürbergstraße zur Alpenstraße führt.

Der Verlauf der Vogelweiderstraße legt auch seit Jahrzehnten das Projekt des Kapuzinerbergtunnels nahe. Ein Tunnel durch den Berg würde – so die Befürworter – im Nord–Süd-Verkehr der Stadt die beiden Nadelöhre Staatsbrücke im Stadtzentrum und Fürbergstraße in Parsch umgehen.

Wirtschaft und Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiebebahnhof Schallmoos/Gnigl

Wirtschaftlich bedeutend sind der Lastenbahnhof, die Schallmoosseite des Hauptbahnhofs, wie auch der Verschiebe-/Rangierbahnhof, um die sich zahlreiche Unternehmen des Handels und Gewerbes angesiedelt haben. Zu den wichtigeren Gebäuden des Stadtteils zählen auch die äußerst großzügig angelegte Zentrale der Salzburg AG an der Bayerhamerstraße und, am östlichen Ende des Kapuzinerbergs gelegen in der Nähe der verkehrsreichen Sterneckkreuzung, das Einkaufszentrum Zentrum im Berg (ZiB). In diesem Einkaufszentrum waren bis 2006 auch einige Teile der Kunstuniversität Mozarteum untergebracht, nachdem das Hauptgebäude wegen gesundheitsschädlicher Baumängel geschlossen worden war. Bekannt ist auch die Zentrale von Porsche Austria mit ihrer modernen Baugestaltung.

Im Baron-Schwarz-Park am Nordende von Schallmoos liegt als einzige Schule des Stadtteils eine Volksschule.

Parkanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dr.-Hans-Lechner-Park
  • Baron-Schwarz-Park: Erzbischof Paris Lodron übergab 1634 größere Teile von Schallmoos zur Kultivierung an seinen Bruder Christoph Graf Lodron. Aber schon 1648 ging der Schallmooshof, der mittlerweile angelegt worden war, samt dem dortigen Park an das Domkapitel. Hier erbaute schließlich Freiherr von Schwarz nach 1860 eine große Villa samt Park. Die Schwarzvilla wurde im Zweiten Weltkrieg ein Opfer amerikanischer Fliegerbomben. Erhalten blieb bis heute ein kleiner Teil des Parks als „Baron-Schwarz-Park“.
  • Dr. Hans-Lechner-Park: Im Zug der Errichtung des neuen Verwaltungsgebäudes des Infrastrukturunternehmens Salzburg AG wurde der Bevölkerung der Erhalt eines Teiles des früher dort befindlichen Campingplatzes seitens des Betriebs als öffentlich zugänglicher Park zugesagt und als Dr.-Hans Lechner-Park (mit 13.000 m² Größe) 1996 feierlich eröffnet. Benannt ist der Park nach dem früheren Salzburger Landeshauptmann Hans Lechner (1961–1977).

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schallmoos fällt mit seinem Südostteil noch in die Pufferzone des UNESCO-Welterbes Historisches Zentrum der Stadt Salzburg, die Umgrenzung verläuft etwa vom Hauptgebäude des Bahnhofs über das Gebäude der Salzburg AG zur Vogelweiderstraße, und Sterneckstraße – Fürbergstraße. Diese Pufferzone steht nicht direkt unter dem UNESCO-Schutz, soll aber die Kernzone vor Störungen im Weichbild bewahren, was für den Ensemble- und Ortsbildgedanken des Welterbekonzeptes von besonderer Wichtigkeit ist. Dominierendere Baulichkeiten brauchen auch in der Pufferzone die Zustimmung der UNESCO-Kommission. Ab Ende der Linzergasse und der ganze Kapuzinerberg gehören schon zur Kernzone. Diese Situation, dass die Stadt von oben so gut einsichtig ist, macht in der Pufferzone auch bei niedrigeren Bauwerken Umsicht notwendig.

Detail des Verwaltungsgebäudes der Salzburg AG

Siehe auch:

Veranstaltungskultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entlang der Schallmooser Hauptstraße, am Abhang des Kapuzinerbergs und teilweise in Gewölben, die in diesen hinein gebaut sind, ist in den vergangenen Jahrzehnten eine kleine Kulturmeile entstanden, die das Rockhouse, die Salzburg Experimental Academy of Dance (SEAD), das Kleine Theater sowie das Veranstaltungslokal Urbankeller umfasst. Letzterer fungiert auch als Vereinslokal des Jazzclub Life Salzburg.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rumänisch-orthodoxe Kirche in Schallmoos
  • Schallmoos gehört im Wesentlichen zum katholischen Pfarrsprengel St. Andrä, nur ein kleiner nördlicher Teil zur Pfarrkirche Itzling.
  • Die Evangelische Einwohnerschaft nutzt die Christuskirche.
  • 2007 wurde eine rumänisch-orthodoxe Holzkirche in der Robinigstraße 48 fertiggestellt.[16]
  • In der Vogelweiderstraße 78 ist der österreichweite Sitz der Freien Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich, die seit 2013 gesetzlich anerkannt ist und über 65 örtliche Pfingstgemeinden in Österreich vertritt.
  • Das Nehemia Hilfswerk, mit einer Altkleidersammelstelle für bedürftige Menschen in Osteuropa, ein Jugendzentrum und ein Seniorentreffpunkt. Drei ethnischen Gruppen (Rumänen, Ghanaern und Philippinen) wird dort Raum zur freien Gestaltung ihres Gemeindelebens gegeben.
  • In Schallmoos befinden sich auch ein Gurdwara der Sikhs und mehrere Gebetsräume der Muslime.

Vorgesehen ist hier auch die Umsetzung einer Idee von Pfarrer Heinrich Wagner (Elisabethkirche), der in einem großen, als Arche Noah gestalteten Gebäude die Welt der Bibel anschaulich und unterhaltsam näher bringen will.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schallmoos (Salzburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Die heutige Anton-Graf-Straße ist die ehemalige Neuhauserfeldstraße von Gnigl, die durch die Giselabahn unterbrochen wurde. Sie stellt die historische Grenze dar und findet sich so als Grenze der Katastralgemeinden Gnigl und Aigen I (mit dem Haus Fürbergstraße 41 noch zu Aigen gehörig). Dem folgt auch die moderne Stadtteilgliederung. Die Grenze der Zählsprengel 467 des Zählbezirks Schallmoos (46) und 562 des Zählbezirks Parsch-West/Aigen (53) verläuft aber entlang der Fürbergstraße zur Giselabahn, sodass der Stadtteil im Sinne der Stadtgliederung nicht ganz exakt gezählt wird. In Straßenblock befinden sich etwa ein Dutzend Adressen.
    Angaben nach Statistische Zählbezirke und Zählsprengel, stadt-salzburg.at (pdfs) und SAGIS, Layer Grenzen → Katastralgemeinden und Adressen
  2. Hans Schreiber (Hrsg.): Die Moore Salzburgs in naturwissenschaftlicher, geschichtlicher, landwirtschaftlicher und technischer Beziehung. Verlag des Deutsch-Österreichischen Moorvereins in Staab (Böhmen), Staab 1913, S. 166.
  3. Hans Schreiber (Hrsg.): Die Moore Salzburgs in naturwissenschaftlicher, geschichtlicher, landwirtschaftlicher und technischer Beziehung. Verlag des Deutsch-Österreichischen Moorvereins in Staab (Böhmen), Staab 1913, S. 167.
  4. Hans Schreiber (Hrsg.): Die Moore Salzburgs in naturwissenschaftlicher, geschichtlicher, landwirtschaftlicher und technischer Beziehung. Verlag des Deutsch-Österreichischen Moorvereins in Staab (Böhmen), Staab 1913, S. 167.
  5. a b Franziszäischer Kataster 1817–1861 (Layer online bei SAGIS)
  6. Friedrich von Spaur: Nachrichten über das Erzstift Salzburg nach der Säkularisation. Verlag Niklas Ambrosi, Passau 1805, S. 64ff (Google eBook, vollständige Ansicht)
  7. Die Begrifflichkeit des Stadtteils Schallmoos ist aber so jung, dass sie keinen Eingang in die Österreichische Karte gefunden hat. Noch in den aktuellen Versionen der ÖK200 und ÖK50 ist die Beschriftung „Gnigl“ im Raum Schallmoos-Ost zu finden. Gnigl wird heute aber ganz im Osten der Stadt um die Gnigler Kirche gesehen.
  8. Historische Karten: Zone 14 Col. VIII. Salzburg der Generalstabskarte 1:75.000, vor 1925, Blatt 63/4 Salzburg der Österreichischen Karte 1:25.000, Kartenberichtigung 1954
  9. Reinhard Rudolf Heinisch, Erich Marx, Harald Waitzbauer: Bomben auf Salzburg: die „Gauhauptstadt“ im „totalen Krieg“. Ausgabe 6 der Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg, 3. Auflage, Verlag Informationszentrum der Landeshauptstadt Salzburg, 1995, ISBN 978-3-901014-39-0.
  10. Wohnanlage Ratsbriefstraße. In: nextroom.at.
  11. Porsche Austria. In: nextroom.at.
  12. Bürogebäude der SAFE, jetzt Salzburg AG. In: nextroom.at.
  13. Feuerwache Schallmoos. In: nextroom.at.
  14. Feuerwache Schallmoos. In: nextroom.at.
  15. Business Boulevard. In: nextroom.at.
  16. M. Straberger: Die neue Rumänisch-Orthodoxe Kirche in Salzburg: Grundsteinlegung am Festtag der Hll. Wundertäter und Anargyren Kosmas und Damian (1. Juli 2007). In: members.a1.net. Abgerufen am 2. Dezember 2008.