Scharfbillig

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Scharfbillig
Scharfbillig
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Scharfbillig hervorgehoben
Koordinaten: 49° 56′ N, 6° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 4,82 km2
Einwohner: 68 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54636
Vorwahl: 06561
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 115
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburgerland.de
Ortsbürgermeister: Otto Kranz
Lage der Ortsgemeinde Scharfbillig im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Scharfbillig ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Südwesteifel, 5 km südlich der Kreisstadt Bitburg im sogenannten „Bitburger Gutland“. Von dem 4,82 km² großen Gemeindegebiet werden 69 % landwirtschaftlich genutzt, mit 20 % ist ein vergleichsweise geringer Anteil von Wald bestanden. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der Flugplatz Bitburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung als „charpilge“ erfolgte im Jahr 1273. Zahlreiche Fundstellen aus der Römerzeit weisen auf eine weitaus frühere Besiedelung des Gemeindegebietes hin, so auch die Siedlung im Bereich „Auf Birkenhecken“ aus dem 3. bzw. 4. Jahrhundert. Von den Römern zeugen auch mehrere Hügelgräber auf der Gemarkung „Vor der Hardt“. Als eigene Herrschaft war Scharfbillig früher Teil des Quartiers Bitburg im Herzogtum Luxemburg.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Scharfbillig besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindewappen basiert auf dem ehemaligen Wappen der Familie von Scharfbillig in Silber sowie mit zwei blauen Schrägrechtsleisten. Auf dem verbreiterten mittleren Balken sind die drei Kirchenglocken mit Glockenstrang am Kirchenportal der Filialkirche „St. Lukas“ zu sehen.

Scharfbillig, katholische Filialkirche Sankt Lukas

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die katholische Filialkirche „St. Lukas“ wurde 1818 erbaut. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der „Himmeroder Hof“, ein landwirtschaftliches Hofgebäude in der Kirchstraße 14. Das Gebäude war der westliche Wirtschaftshof der Zisterzienserabtei Himmerod an der Grenze zum Bereich des Benediktinerklosters und ist seit 1273 belegt.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Standort einer Freiwilligen Feuerwehr mit etwa 10 Mitgliedern, die den einzigen Verein in Scharfbillig darstellt. Kirchlich gehört der Ort zur Pfarrei Sülm. Am Ortsrand liegt die ehemalige Schule, heute als Dorfgemeinschaftshaus genutzt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Scharfbillig – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen