Schatki (Nischni Nowgorod)

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Siedlung städtischen Typs
Schatki
Шатки
Föderationskreis Wolga
Oblast Nischni Nowgorod
Rajon Schatkowski
Erste Erwähnung 1583
Siedlung städtischen Typs seit 1962
Bevölkerung 9652 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 135 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 83190
Postleitzahl 607700
Kfz-Kennzeichen 52, 152
OKATO 22 257 551
Website www.adm-shatki.ru
Geographische Lage
Koordinaten 55° 11′ N, 44° 8′ OKoordinaten: 55° 11′ 15″ N, 44° 7′ 30″ O
Schatki (Nischni Nowgorod) (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Schatki (Nischni Nowgorod) (Oblast Nischni Nowgorod)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Nischni Nowgorod

Schatki (russisch Шатки́) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Nischni Nowgorod in Russland mit 9652 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einfahrt nach Schatki

Der Ort liegt etwa 130 km Luftlinie südlich des Oblastverwaltungszentrums Nischni Nowgorod. Er befindet sich am linken Ufer des rechten Oka-Nebenflusses Tjoscha.

Schatki ist Verwaltungszentrum des Rajons Schatkowski sowie Sitz der Stadtgemeinde (gorodskoje posselenije) Rabotschi Possjolok Schatki, zu der außerdem die Siedlung Pokrowka (3 km südwestlich der Ortsmitte) gehört.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort ist seit 1583 bekannt, als es im Zusammenhang mit einer der russischen Verhaulinien als Schatkowskije Worota genannt wurde. In Folge entwickelte er sich zu einem größeren Dorf mit Bedeutung für den regionalen Handel.

Am 10. Juni 1929 wurde Schatki Verwaltungssitz des neu geschaffenen, nach ihm benannten Rajons. Am 7. März 1962 erhielt es den Status einer Siedlung städtischen Typs.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 3363
1959 4847
1970 5592
1979 7934
1989 9469
2002 9879
2010 9652

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schatki besitzt einen Bahnhof bei Kilometer 198 der 1901 eröffneten Eisenbahnstrecke (Rusajewka –) Krasny Usel – Arsamas – Nischni Nowgorod. Dort zweigt eine 1964 eröffnete Nebenstrecke in die 40 km südwestlich gelegene Kleinstadt Perwomaisk ab (per Bahn 55 km, mit Anschlussstrecke zur geschlossenen Stadt Sarow).

Durch die Siedlung verläuft die föderale Fernstraße R158 Nischni Nowgorod – Saransk – Pensa – Saratow.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schatki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)