Scheinfreiheit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Scheinfreiheit beschreibt im Studium die Situation eines Studenten, der alle für einen Abschluss erforderlichen Prüfungsleistungen (ugs. Scheine), die laut der jeweiligen Prüfungsordnung oder Studienordnung für den Abschluss benötigt werden, erfolgreich bestanden hat. Ein Student gilt als scheinfrei, wenn er zur Erreichung des Abschlusses noch eine Magister-, Diplom-, Bachelor-, Master- oder sonstige Examensarbeit anzufertigen und das eventuell darauffolgende Kolloquium zu absolvieren[1] oder ein Staatsexamen abzulegen hat.

Demnach ist bei Scheinfreiheit ein Student weiterhin an der Hochschule immatrikuliert, muss jedoch keine Lehrveranstaltungen mehr besuchen, da er im Bachelor-/Masterstudium alle benötigten Credits erhalten oder im Diplom-/Staatsexamensstudium alle benötigten Prüfungen bis zur Abschlussprüfung erfolgreich absolviert hat.[1][2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Scheinfreiheit auf studieren-im-netz.org
  2. Abschluss oder Anfang?