Scheinhinrichtung

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Scheinhinrichtung ist eine Foltermethode, bei der eine Exekution scheinbar durchgeführt wird, es sich also für das Opfer so darstellt, als ob die eigene Hinrichtung unmittelbar bevorstünde. Es handelt sich um eine Form der psychischen Folter, bei der das Opfer tatsächliche Todesangst durchlebt.

Durchführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scheinhinrichtungen können darin bestehen, dass das Opfer zum Hinrichtungsplatz geführt wird, womöglich sein eigenes Grab ausheben muss, die Hinrichtung dann aber im letzten Moment abgebrochen oder eine Erschießung mit Platzpatronen simuliert wird. Scheinhinrichtungen gehören zu den Foltermethoden, die keine körperlichen Spuren an den Opfern hinterlassen (Weiße Folter).

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scheinhinrichtungen in der Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Scheinhinrichtung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ich war Staatsfeind Nr. 1 (Wolfgang Welsch)
  2. Bericht über Allens Taten (Memento vom 11. Dezember 2007 im Internet Archive)