Schelechow

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Stadt
Schelechow
Шелехов
Wappen
Wappen
Föderationskreis Sibirien
Oblast Irkutsk
Rajon Schelechow
Bürgermeister Juri Senin
Gegründet 1950er-Jahre
Stadt seit 1962
Fläche 31 km²
Bevölkerung 47.943 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 1547 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 460 m
Zeitzone UTC+8
Telefonvorwahl (+7) 39550
Postleitzahl 666031–666037
Kfz-Kennzeichen 38, 85, 138
OKATO 25 450
Website www.shelehov.ru
Geographische Lage
Koordinaten 52° 12′ N, 104° 6′ OKoordinaten: 52° 12′ 0″ N, 104° 6′ 0″ O
Schelechow (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Schelechow (Oblast Irkutsk)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Irkutsk
Liste der Städte in Russland

Schelechow (russisch Шелехов) ist eine Stadt in der Oblast Irkutsk (Russland) mit 47.943 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt am Südrand der Ebene nördlich des Ostsajan, etwa 20 km südwestlich der Oblasthauptstadt Irkutsk, am Fluss Irkut, einem linken Nebenfluss des Angara.

Die Stadt Schelechow ist der Oblast administrativ direkt unterstellt und zugleich Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Schelechow liegt an der Transsibirischen Eisenbahn (Station Gontscharowo, Streckenkilometer 5204 ab Moskau) sowie der Fernstraße M55 Irkutsk–Tschita.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schelechow entstand ab Anfang der 1950er Jahre als Satellitenstadt von Irkutsk im Zusammenhang mit der Errichtung des Irkutsker Aluminiumwerkes. 1956 wurde der schnell wachsende Ort zur Siedlung städtischen Typs und nach dem Seefahrer und Unternehmer Grigori Schelichow benannt, allerdings in einer abweichenden, weniger verbreiteten Schreibweise des Familiennamens. 1962 wurde das Stadtrecht verliehen.

Seit 2005 besteht eine Städtepartnerschaft mit Nomi in Japan.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1959 13.044
1970 29.889
1979 40.561
1989 47.702
2002 47.520
2010 47.943

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtbildbestimmend ist das heute zu RUSAL gehörende Aluminiumwerk mit angeschlossener Produktion von Silizium (SAO Kremni) usw. Daneben gibt es den Kabelhersteller Irkutskkabel sowie Betriebe der holzverarbeitenden Industrie und Bauwirtschaft.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation); Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 g. po Irkutskoj oblasti (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010 für die Oblast Irkutsk). online

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schelechow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien