Scherenschleifer

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Scheren- und Messer­schleifer beim Schärfen eines Messers an einer wasser­gekühlten Schleif­scheibe, 2018

Scherenschleifer, teils auch Scheren- und Messerschleifer, Messerschleifer oder Wanderschleifer, sowie veraltet Karrenschleifer, sind Handwerker, die als Reparatur-, Wartungs- und Instandhaltungsarbeit stumpfe Messer, Scheren und anderes Schneidwerkzeug schärfen und instandsetzen.

Scherenschleifer gilt als alter Beruf des fahrenden Volkes und gehört in Mittel- und Westeuropa insbesondere zu den traditionellen Berufen der Jenischen. Es handelt sich um einen Anlernberuf, der gleichwohl viel Erfahrung erfordert und heute meist sowohl als Reisegewerbe von umherziehenden Kleinunternehmern als auch an festen Standorten praktiziert wird. Der Beruf wird inzwischen nur noch selten ausgeübt und zählt damit zu den aussterbenden Handwerken.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der steigenden Nachfrage nach Hieb- und Stichwaffen ging um 1500 der Scheren- und Messerschleifer aus dem Handwerk des Waffenschmieds hervor. Der Name rührt von seiner Aufgabe her, ein Paar Scherenblätter passend zu schleifen. Während der Herstellung von Schwertern und Dolchen etc. mussten diese mehrmals geschliffen werden, was oft darauf spezialisierte Gehilfen des Waffenschmieds übernahmen. Als neben Waffen zunehmend „gute Scheren und Messer“ von verschiedenen Handwerken benötigt wurden und zudem in Privathaushalten gefragt waren, entstand der Bedarf, die durch Gebrauch stumpf gewordenen Schneidwerkzeuge wieder zu schärfen. So kam es zum Wandergewerbe des Scherenschleifers, der mit seinem Standardgerät, meist einem Schleifrad, über Land und durch die Städte zog und das Nachschärfen anbot und erbrachte.[1]

Als Schutzpatronin der Scherenschleifer gilt – wie unter anderem bei den Waffenschmieden – die Heilige Katharina von Alexandrien.

Niederländischer Schleif­karren im Zuiderzeemuseum

Das Prinzip des Schleifens beziehungsweise Schärfens ist immer gleich: Die Schneide, wie zum Beispiel einer Schere, wird über eine noch härtere Fläche – einen Schleifstein beziehungsweise eine Schleifscheibe (Schleifrad) – der Länge nach bewegt. Die dabei entstehende Hitze muss gegebenenfalls abgeführt werden, damit der Stahl des Schärfguts nicht seine Härte verliert, was bereits bei Temperaturen über 170 °C der Fall ist. Die dünnen Schneiden von Messerklingen sind hier besonders anfällig. Die einfachste Vorrichtung, in volkskundlichen Museen noch zu besichtigen, ist ein fahrbarer, länglicher und offener Wasserkasten, in den der runde Schleifstein von oben halb hineinragt. Dieser wird mit dem Fuß oder der linken Hand umgekurbelt, während die rechte Hand das Schärfgut führt. Das Wasser dient zur Kühlung des Schleifrades und damit auch des Schärfguts. Eher selten wurde die Handkurbel oder der (Fuß-)Pedalantrieb von einer zweiten Person bedient.[2]

Ab dem 17. Jahrhundert zogen sogenannte Karrenschleifer von Ort zu Ort. Es gab im Zuge technischer Weiterentwicklungen in Europa und im Vorderen Orient verschieden konstruierte Schleifkarren, wie zum Beispiel den in Mitteleuropa weit verbreiteten „Österreichischen Schleifer“. Die Handwerker stammten meist aus dem damaligen Welschtirol und gehörten vor allem einigen wenigen Familien aus einem Hochtal nördlich von Riva del Garda an. Sie verbreiteten das Scherenschleifer-Handwerk nicht nur in ganz Europa, sondern auch in den USA. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und „mit der industriellen Herstellung von Schneidwaren starb das Gewerbe des Karrenschleifers aus“.[3]

Typische „Fahrrad-Werk­statt“ der italie­nischen „Arrotini“ aus den 1960ern

Eine weitere Herkunftsregion war das Résiatal im italienischen Friaul, wo es (ebenfalls) zu wenig Arbeit gab und die Männer als Scherenschleifer, sogenannte „Arrotini“ durch ganz Europa und vor allem durch die früheren Länder Österreich-Ungarns zogen, um ihren Familien das Überleben zu sichern. Die typischen Schleifkarren der Arrotini wurden in den 1960er Jahren durch umgebaute Fahrräder abgelöst, bei denen das Schleifrad mitsamt einem Wasserkasten zwischen Lenker und Sattel fest montiert ist. Nach dem Aufbocken des Hinterrads mit einem abklappbaren oder separaten Ständer, der zudem das aufgebockte Rad standsicher macht, kann das Schleifrad über einen Riemen oder eine separate Kette durch die normalen Pedale angetrieben werden. In neuerer Zeit erfolgte eine Motorisierung durch Einsatz von motorgetriebenen Arbeitsgeräten und entsprechend umgebauten Kraftfahrzeugen. Inzwischen hat dieses Wanderhandwerk keine Bedeutung mehr.[4]

In der ländlichen spanischen Region Galicien lässt sich die Tradition der Scherenschleifer bis ins späte 17. Jahrhundert nachweisen. Die sogenannten „Afiladores“ stammten vor allem aus verschiedenen Orten im Norden der dortigen Provinz Ourense und haben dort ihre kulturelle Prägung hinterlassen. So entwickelte sich eine eigene Zunftsprache, die Barallete, die auf der galicischen Sprache basiert und diese mit einer „Mischung aus technischem Wissen und dem Wanderhandwerk der galicischen Scherenschleifer“ anreicherte. Das ursprüngliche Arbeitsgerät der Afiladores war ein Gestell mit dem Schleifrad, das sie auf dem Rücken mit sich trugen. Später wurde daraus ein Schleifkarren, der geschoben wurde, sodann eine „Fahrrad-Werkstatt“ wie bei den italienischen Arrotini und letztlich erfolgte teils auch eine Motorisierung. Inzwischen verlor das Gewerbe der Afiladores ebenfalls seine Bedeutung.[5][6]

In vielen Ländern West- und Mitteleuropas, so auch in Deutschland, kamen bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts reisende Scherenschleifer noch „in regelmäßigen Abständen in die Wohnstraßen, um in den Haushalten ihre Dienste anzubieten und bei Bedarf Scheren und Messer zu schleifen“. In den 1950er bis 1970er Jahren wurde jedoch durch moderne Massenproduktion die Anschaffung von Scheren und Messern derart günstig, dass es meist kostensparender war, die altgewordenen Schneidwerkzeuge durch Billigprodukte zu ersetzen. Infolge der mangelnden Nachfrage gingen die regelmäßigen Besuche von Scherenschleifern zunächst zurück[7] und endeten schließlich nahezu gänzlich.[1][8]

Zudem ist die Branche durch vielerorts von Haus zu Haus gehende betrügerische „Scherenschleifer“, die gezielt durch minderwertige und überteuerte Leistungen ihre Kunden zu übervorteilen suchen[9] oder gar auf Trickdiebstahl aus sind[10], in Verruf geraten.[1][8][11]

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Ende des 20. Jahrhunderts sind Scherenschleifer immer seltener anzutreffen, da nur noch wenige Menschen ihre Dienste benötigen. Viele setzen ein neues und billiges Werkzeug ein, anstatt die alten in gutem Zustand zu halten. Ausnahmen bilden hierbei Profis wie zum Beispiel Friseure, Köche, Schlachter oder Schneider, welche nach wie vor auf hochwertige – und oft sehr kostspielige – Schneidwerkzeuge zählen. Diese müssen in regelmäßigen Abständen professionell geschärft werden, um akkurates und ermüdungsfreies Arbeiten zu gewährleisten. Zudem sind mittlerweile auch „anspruchsvollere Hobbyköche […] bereit, sich scharfe Messer etwas kosten zu lassen“.[1][8][12]

Scherenschleifer beim Schärfen eines Messers an der Schleif­maschine, 2018
Polieren eines Messers an der Polier­maschine, 2018

Scherenschleifer gehören zur Berufsgruppe der Schleifer, sind jedoch im Unterschied zum Werkzeugschleifer beziehungsweise Schneidwerkzeugmechaniker oder Scheren- und Besteckschleifer kein Ausbildungsberuf, sondern nur ein Anlernberuf.[8] Der artverwandte handwerkliche Ausbildungsberuf heißt heute Schneidwerkzeugmechaniker, Fachrichtung „Schneidemaschinen- und Messerschmiedetechnik“. Der Chirurgiemechaniker stellt Scheren für medizinische Zwecke her und schärft diese auch.[13]

Ähnlich wie bei den in der Produktion von Schneidwerkzeugen tätigen Scheren- und Besteckschleifern – die in Deutschland insbesondere im Bergischen Land anzutreffen sind – ist der Beruf durch „besondere Anforderungen“ gekennzeichnet und setzt viel Geschick und Erfahrung voraus. Das Schärfen von Scheren und Schneidwerkzeugen vielfältiger Art „an der Schleifmaschine erfordert ein besonders gutes Auge, exzellente Materialkenntnis und eine ausgesprochen ruhige Hand“.[14]

In Deutschland gibt es gegenwärtig – neben verschiedenen stationären Schleifbetrieben mit Ladengeschäft, die teils zusätzlich auch mobil unterwegs sind – eine zurückgehende Zahl von mobilen Scheren- und Meserschleifereien, die meist auf Wochen- und Jahrmärkten oder auf Supermarkt-Parkplätzen etc. Station machen. Sie werden meistens als Reisegewerbe von Kleinunternehmern betrieben. Zur üblichen Ausstattung der mobilen Schleifwerkstätten, die meist in kleinen Werkstattanhängern oder Lkws untergebracht sind, gehören vor allem elektrische Schleifmaschinen mit „Schleifsteine[n] mit grober und feiner Struktur“ sowie speziellen „Wellenschliff-Steine[n]“, die unter anderem „häufig genutzten Friseurscherenklingen zu ursprünglicher Schärfe verhelfen“. Neben der herkömmlichen Kühlung mit Wasser oder Schleiföl erfolgt das Schleifen inzwischen teils „auf Ölbasis“, indem ölgetränkte Diamant-Schleifsteine eingesetzt werden. Das beim Schleifen verdampfende Wasser oder Öl sorgt für die Kühlung der Schleifscheibe und des Schärfguts. Poliert wird das Schärfgut nach dem Schleifen meistens mittels einer elektrischen Poliermaschine mit speziellen Polierscheiben, wie zum Beispiel aus Hirschhorn oder Segeltuch-Lamellen.[8][12][15]

In der österreichisch-italienischen Region Tirol zirkulierten um 2015 noch mehrere Scherenschleifer per Klein-Lkw.[16]

In Süd- und Südosteuropa kamen gegen Ende des 20. Jahrhunderts anstelle der „Fahrrad-Schleifwerkstätten“ der Arrotini teils umgebaute Motorroller oder Kleinkrafträder zum Einsatz und letztlich auch Dreirad-Kastenwagen bis hin zu Kleintransportern und kleinen Lkws, bei denen ein oder mehrere – am Kraftrad beziehungsweise im Aufbau des Nutzfahrzeugs montierte – Schleifräder mit der Getriebewelle des Motors verbunden sind oder teils auch elektrisch betrieben werden.[4]

Ähnliche Entwicklungen der Branche fanden und finden in vielen Ländern der Welt statt. Während in unterentwickelten Ländern und Regionen teils heute noch einige Wanderhandwerker mit oft einfachster Schleif-Ausstattung umherziehen, sind mobile Scheren- und Messerschleifer gegenwärtig meist mit „Fahrrad- oder Kraftrad-Werkstatt“ beziehungsweise entsprechend ausgestatteten Kleintransportern oder Klein-Lkws unterwegs. Insgesamt ist ihre Zahl jedoch in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen, vor allem in den Industrienationen und Schwellenländern.[4]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karikatur eines mit­füh­lenden Gentle­mans und Humanisten und eines armen Scheren­schleifers mit seinem Karren vor einem Pub in London. Zeichnung von James Gillray, 1797.

Die Figur des Scherenschleifers, des „Fremde[n] in der Stadt [beziehungsweise im Ort]“,[17] inspirierte nicht nur den Volksmund, sondern auch viele Kunst- und Kulturschaffende, wie Autoren, Filmschaffende, Komponisten, Maler und Musiker.

Nach dem Gewerbe der Scherenschleifer ist die Scherenschleiferstraße in der Lüneburger Altstadt benannt.

Redensarten, Märchen, Volkslieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gewerbe des Scherenschleifers wurde früher oft in abwertender Weise betrachtet. So existiert bis heute im Schwäbischen das Schimpfwort „Schereschleifer“, was einen Taugenichts beschreibt.[14]

Gelegentlich hatten Scherenschleifer früher ein dressiertes Äffchen dabei, um Publikum anzuziehen. Daher rührt die Radfahrer-Redensart: Er sitzt da wie’n Affe auf’m Schleifstein – das Tier ‚saß‘ auf dem drehenden Stein natürlich nie, sondern hüpfte dauernd mit dem Hinterteil auf und ab.[1]

Im Märchen Hans im Glück der Gebrüder Grimm ist der Scherenschleifer der allerletzte und -ärmste Tauschpartner des Hans, und auch er übervorteilt ihn noch.

Die Figur des Scherenschleifers wird in verschiedenen, meist volkstümlichen Liedern behandelt. Ein (schlüpfriges) Volkslied, das die Thematik der umherziehenden Männer aufgreift und noch heute im süddeutschen Raum bei Feierlichkeiten oder zu manch späteren Stunde im Wirtshaus von sich gegeben wird, heißt Wir sind die Schleifer.[18] Otto Hausmanns volkstümliches Gedicht Der Scherenschleifer[19] wurde 1890 von Robert Kratz (1852–1897) als „Lied im Volkston für Männerchor“ vertont.[20]

Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Scheren­schleifer, 1808–1812, Gemälde von Francisco de Goya

In der bildenden Kunst, vor allem in der Malerei, waren Darstellungen von Scherenschleifern ein beliebtes Sujet. Zu den bekanntesten Werken gehören unter anderem:

Belletristik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dino Larese: Der Scherenschleifer. Geschichte eines heitern Lebens. 5. Auflage. Huber, Frauenfeld 1995, ISBN 3-7193-0788-3 (Larese erzählt in Form einer belletristischen Darstellung aus eigenen Erinnerungen über das harte Leben seines Vaters, der zeitlebens als Scherenschleifer „auf dem Seerücken vom Oberthurgau bis nach Stein am Rhein“ von Ort zu Ort zog. Erstveröffentlichung: 1981).
  • Johannes Vilhelm Jensen: Hverrestens-Ajes – Anders med slibestenen. In: Ders.: Himmerlandshistorier, tredie Samling. Gyldendal, Kopenhagen 1910 (dänisch; als deutsche Übersetzung unter dem Titel Himmerlandsgeschichten in verschiedenen, teils eingeschränkten Ausgaben bei mehreren Verlagen erschienen. Der Literaturnobelpreisträger Jensen behandelt in der Erzählung das Schicksal eines armen Mannes aus dem Himmerland, der als Scherenschleifer umherzieht, damit seine Familie überlebt.).
  • Eugène Chavette: Der Scherenschleifer. Roman (in vier Bänden). Hartleben, Leipzig 1876 (Übersetzung aus dem Französischen; Originaltitel: Le rémouleur, 1873).

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • L‘Arrotino (2001; dt. „Der Scherenschleifer“), 35-mm-Kurzfilm von Straub-Huillet.
  • Unter dem Himmel von Paris (1951; Originaltitel: Sous le ciel de Paris), französischer Spielfilm von Julien Duvivier mit Albert Malbert in der Rolle des Scherenschleifers.
  • Adieu Léonard (1943), französischer Spielfilm von Pierre Prévert. Die Rolle des Scherenschleifers wird von Guy Decomble vertreten.
  • Regain (1937), französischer Spielfilm von Marcel Pagnol nach einem Roman von Jean Giono. Eine der Hauptfiguren des Films ist der Scherenschleifer Gédémus, der von Fernandel gespielt wird.
  • Angèle (1934), französischer Spielfilm von Marcel Pagnol nach einem Roman von Jean Giono. Die Rolle des Scherenschleifers Tonin übernahm Charles Blavette.
  • Liliom (1934), französischer Spielfilm von Fritz Lang. Der Autor, Dichter und Schauspieler Antonin Artaud spielt die Rolle des Scherenschleifers und Schutzengels.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der klassischen Musik befassten sich mehrere Komponisten mit der Figur des Scherenschleifers, wie zum Beispiel Michel Pignolet de Montéclair (1667–1737) in seinem barocken Musikstück Le rémouleur.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marius, Mélanie Martin: Messer. Rezepte und Techniken. 1. Auflage. Callwey, München 2017, ISBN 978-3-7667-2282-9.
  • Willi Kulke: Scherenschleifer – Fremde in der Stadt. In: LWL-Industriemuseum [Red.: Hendrik Bönisch] (Hrsg.): Wanderarbeit. Mensch – Mobilität - Migration. Historische und moderne Arbeitswelten. (Ausstellung im LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum Lage). 1. Auflage. Klartext, Essen 2013, ISBN 978-3-8375-0957-1, S. 43–52 (Ausstellungskatalog).
  • Thomas Blubacher: Wie es einst war. Schönes und Wissenswertes aus Großmutters Zeiten (= Insel-Taschenbuch. Nr. 4272). Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-35972-2 (Auszug in der Google-Buchsuche).
  • Willy Römer: Vom alten Handwerk. Nagelschmiede, Scherenschleifer, Feilenhauer … 1925–1931 (= Edition Photothek. Nr. 23). Nishen, Berlin 1988, ISBN 978-3-88940-223-3 (Bildband).
  • Jost Amman, Hans Sachs: Das Ständebuch. Frankfurt am Main 1568 (Seitenwiedergabe bei Wikisource – Originaltitel: Eygentliche Beschreibung aller Stände auff Erden. 114 Holzschnitte von Jost Amman mit Versen von Hans Sachs).

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörfunk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Scherenschleifer – Sammlung von Bildern
 Wiktionary: Scherenschleifer – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Vgl. z. B.: Anke Velten: Richtig scharf gemacht. In: weser-kurier.de. 2. Juni 2016, abgerufen am 7. November 2018 (Artikel im Stadtteil-Kurier Bremen-West).
  2. Helmut Rief: Der Beruf des „Messerschleifers“. In: rief-dieschleiferei.at. Helmut Rief, Volders (Tirol, Österreich), abgerufen am 8. November 2018.
  3. Helmut Rief: Der Karrenschleifer und seine Geschichte! In: rief-dieschleiferei.at. Helmut Rief, Volders, abgerufen am 8. November 2018 (PDF; 74 kB, Info-Flyer).
  4. a b c Vgl.: Comitato Associativo Monumento all’Arrotino: Arrotini Val Resia. In: arrotinivalresia.it. Comitato Associativo Monumento all’Arrotino, abgerufen am 11. November 2018 (italienisch).
  5. Olegario Sotelo Blanco: Los afiladores. Una industria ambulante (= Fin de siglo. Band 14). Ronsel Ed., Barcelona 1995, ISBN 84-88413-12-2 (spanisch).
  6. Hugh Thomas: Eduardo Barreiros and the recovery of Spain. Yale University Press, New Haven u. a. 2009, ISBN 978-0-300-12109-4, S. 7 ff. (englisch).
  7. Vgl. z. B.: Lukrezia Jochimsen: Zigeuner heute. Untersuchung einer Außenseitergruppe in einer deutschen Mittelstadt. In: Soziologische Gegenwartsfragen, N.F. Band 17. Enke, 1963, ISSN 0081-3265, S. 17 (zugleich Dissertation, Universität Münster 1961).
  8. a b c d e Vgl. z. B.: Harald H. Richter: Einer der letzten in der Zunft der fahrenden Scherenschleifer. In: op-online.de. 10. Mai 2018, abgerufen am 7. November 2018.
  9. Vgl. z. B.: (lnp): Scherenschleifer gehen von Haus zu Haus: Sind es Betrüger? In: pnp.de. 23. Oktober 2018, abgerufen am 8. November 2018.
  10. Vgl. z. B.: (wk): Unbekannter gibt sich als Messerschleifer aus und bestiehlt Ehepaar. In: weser-kurier.de. 16. März 2017, abgerufen am 8. November 2018.
  11. Vgl. z. B.: Hubertus Heuel: Der ehrbare Scherenschleifer. In: wp.de. 27. April 2014, abgerufen am 14. November 2018.
  12. a b Marius, Mélanie Martin: Messer. Rezepte und Techniken. 1. Auflage. Callwey, München 2017, ISBN 978-3-7667-2282-9.
  13. Rechtsverordnung: Chirurgiemechaniker-Ausbildungsverordnung vom 23. März 1989 (BGBl. I, S. 572). Hrsg.: Bundesgesetzblatt 1989.
  14. a b Zweckverband Naturpark Bergisches Land (Hrsg.): Bergische Berufe. Zweckverband Naturpark Bergisches Land, Gummersbach 2012, S. 6–7: Scheren- und Besteckschleifer (Digitalisat; PDF, 8,7 MB).
  15. Vgl. z. B.: Carina Schriewer: Sandro, der Meister der scharfen Klingen. In: nordbayern.de. 19. April 2014, abgerufen am 7. November 2018.
  16. Vgl. Hörfunkbeitrag des Runkfunksenders Österreich 1 (Ö1), Sendung vom 30. Oktober 2015, 14:18 Uhr.
  17. Vgl. Willi Kulke: Scherenschleifer – Fremde in der Stadt. In: LWL-Industriemuseum [Red.: Hendrik Bönisch] (Hrsg.): Wanderarbeit. Mensch – Mobilität - Migration. Historische und moderne Arbeitswelten. Klartext, Essen 2013, ISBN 978-3-8375-0957-1, S. 43–52 (Ausstellungskatalog).
  18. Wir sind die Schleifer. In: lumpenlieder.de. Karl Schupp, abgerufen am 6. November 2018.
  19. Siehe: Otto Hausmann: Der Scherenschleifer. Gedicht. In: Wikisource.
  20. Robert Kratz: Der Scheerenschleifer. Musikdruck. Nach einem Gedicht von Otto Hausmann. Partitur. Kistner, Leipzig 1890 (Drei Lieder im Volkston für Männerchor, Nr. 2).