Scherstetten

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Scherstetten
Scherstetten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Scherstetten hervorgehoben
Koordinaten: 48° 11′ N, 10° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Augsburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Stauden
Höhe: 561 m ü. NHN
Fläche: 15,72 km2
Einwohner: 1024 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86872
Vorwahl: 08262
Kfz-Kennzeichen: A, SMÜ, WER Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Kleinbuchstaben
Gemeindeschlüssel: 09 7 72 197
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Brunnenstr. 8
86872 Scherstetten
Webpräsenz: www.scherstetten.de
Bürgermeister: Robert Wippel (Gemeinschaft/Freie Bürger)
Lage der Gemeinde Scherstetten im Landkreis Augsburg
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Über dieses Bild
Ortsansicht Scherstetten

Scherstetten ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Augsburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Stauden mit Sitz in Langenneufnach.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Südwesten des Landkreises Augsburg inmitten der Stauden. Die Stauden bilden den Hauptteil des Naturparks Augsburg Westliche Wälder. Östlich an Scherstetten fließt die Schmutter vorbei.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hauptort und Pfarrdorf Scherstetten
    • Dorf Erkhausen
    • Weiler Berghöfe
    • Weiler Bruderhof
    • Einöde Geiselhof
  • Pfarrdorf Konradshofen
    • Weiler Hilpoldsberg

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nicht mehr vorhandene Burganlage war im Besitz der Ritter von Scherstetten, Ministerialen des Augsburger Bischofs, die bis 1370 ihren Sitz hier hatten. Dem Heilig-Geist-Spital Augsburg gehörten im Mittelalter zwei Drittel der Fläche des Ortes[2], weitere Teile gehörten dem Reichskloster St. Ulrich und Afra. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Konradshofen eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,2 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  Gemeinschaft     4 Sitze  (33,0 %)   Freie Bürger 8 Sitze (67,0 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Mai 2008 ist Robert Wippel erster Bürgermeister.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Scherstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Walter Pötzl: Kirchengeschichte und Volksfrömmigkeit in „Der Landkreis Augsburg, Band 5/1994“ , Hrsg.: Walter Pötzl, Augsburg 1994
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 768.