Schiffsanleger

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Ein Schiffsanleger – Anleger, Landungssteg – ist ein technisches Bauwerk an Flüssen und Seen, an dem kleinere Motorschiffe (meist Fähren) anlegen und (vorübergehend) festmachen können.

Schiffsanleger werden an Stellen erbaut, an denen das Wasser direkt am Ufer bzw. in Ufernähe nicht tief genug ist, um dort eine Kaimauer zu errichten. Anleger werden vom Ufer aus so weit in das Gewässer hinein gebaut, bis eine ausreichende Wassertiefe ein gefahrloses Anlegen eines Wasserfahrzeuges ermöglicht. Schiffsanleger können sich sowohl innerhalb als auch außerhalb eines Hafens befinden. Personen und Güter erreichen den Anleger über eine Brücke oder einen Steg.

Eine Sonderform des Schiffsanlegers ist der Schwimmanleger, der auf dem Wasser schwimmt und am Grund oder am Ufer verankert ist. Er passt sich wechselnden Wasserständen und Gezeiten an. Das größte und bekannteste Beispiel sind die St. Pauli-Landungsbrücken in Hamburg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Anlegestelle – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen