Schigalowo (Irkutsk)

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Siedlung städtischen Typs
Schigalowo
Жигалово
Föderationskreis Sibirien
Oblast Irkutsk
Rajon Schigalowski
Oberhaupt Elwira Kusnezowa
Gegründet 1723
Siedlung städtischen Typs seit 1936
Bevölkerung 5369 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 420 m
Zeitzone UTC+8
Telefonvorwahl (+7) 39551
Postleitzahl 666400
Kfz-Kennzeichen 38, 85, 138
OKATO 25 206 551
Website www.jigadm.ru
Geographische Lage
Koordinaten 54° 49′ N, 105° 9′ OKoordinaten: 54° 48′ 45″ N, 105° 9′ 0″ O
Schigalowo (Irkutsk) (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Schigalowo (Irkutsk) (Oblast Irkutsk)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Irkutsk

Schigalowo (russisch Жига́лово) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Irkutsk in Russland mit 5369 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt knapp 300 km Luftlinie nordnordöstlich des Oblastverwaltungszentrums Irkutsk westlich des Baikalgebirges am linken Ufer der Lena, wenig unterhalb der Einmündung des rechten Nebenflusses Tutura.

Schigalowo ist Verwaltungszentrum des Rajons Schigalowski sowie ist Sitz und einzige Ortschaft der Stadtgemeinde Schigalowskoje gorodskoje posselenije.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Schigalowo wurde 1723 gegründet und nach seinem Gründer Jakow Schigalow benannt. Bis ins 20. Jahrhundert blieb es relativ unbedeutend. Am 5. Januar 1925 wurde Schigalowo Sitz einer Wolost, am 28. Juli 1926 eines nach ihm benannten Rajons. Seit 1936 besitzt Schigalowo den Status einer Siedlung städtischen Typs.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1908 270
1939 6526
1959 5066
1970 5245
1979 4994
1989 5663
2002 5412
2010 5369

Anmerkung: ab 1939 Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schigalowo ist Endpunkt der 380 km langen Regionalstraße 25N-013 (ehemals R418), die von Irkutsk über Ust-Ordynski kommend etwas oberhalb des südlich benachbarten Rajonzentrums Katschug die Lena erreicht und diese vorwiegend am rechten Ufer über Wercholensk hinabführt. Aus südwestlicher Richtung wird die Siedlung von der 270 km langen 25N-009 (ehemals R420) erreicht, die bei Salari von der föderalen Fernstraße R255 Sibir (ehemals M53) abzweigt und über Balagansk verläuft. Von Schigalowo nach Nordosten führt die 25N-008, die nach 280 km die der Baikal-Amur-Magistrale (BAM) folgende Straße Ust-Kut – Nowy Uojan (auf dem Territorium der Oblast Irkutsk als 25K-026) erreicht.

Am östlichen Rand der Siedlung befindet sich ein Flughafen (ICAO-Code UIIV), der jedoch seit den 1990er-Jahren nicht regelmäßig angeflogen wird. Schigalowo besitzt eine Anlegestelle an der Lena, die auf dem Abschnitt Katschug – Ust-Kut für kleinere Fahrzeuge schiffbar ist.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation); Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 g. po Irkutskoj oblasti (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010 für die Oblast Irkutsk). online