Schignano

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Schignano
Wappen
Schignano (Italien)
Schignano
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Como (CO)
Lokale Bezeichnung Schignan
Koordinaten 45° 56′ N, 9° 6′ OKoordinaten: 45° 56′ 0″ N, 9° 6′ 3″ O
Höhe 650 m s.l.m.
Fläche 10,12 km²
Einwohner 858 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 85 Einw./km²
Postleitzahl 22020
Vorwahl 031
ISTAT-Nummer 013211
Volksbezeichnung Schignanesi
Schutzpatron Johannes der Täufer (24. Juni)
Website Schignano
Blick auf Schignano mit dem Monte Comana im Hintergrund
Comersee und Monte San Zeno

Schignano ist eine norditalienische Gemeinde (comune) mit 858 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in Val d’Intelvi in der Provinz Como in der Lombardei.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 12,5 Kilometer nordnordöstlich von Como im Val d'Intelvi an der Schweizer Grenze zum Kanton Tessin. Wenige Kilometer östlich liegt der Comer See. Der höchste Punkt des Gemeindegebietes befindet sich bei den oberen des Sasso Gordona, 1. 410 m ü.M.

Die Gemeinde umfasst verschiedene Fraktionen Almanno, Molobio, Occagno, Ovrascio, Posa, Perla, Retegno, Vesbio und befindet sich in einem Talkessel, umgeben von die Bergen: Gringo, Monte Comana, Treviglio, Pizzo della Croce (Schignano) (das höchste mit 1.491 m ü.M.), und Monte San Zeno. Nachbargemeinden sind Argegno, Brienno, Breggia (CH-TI), Carate Urio, Casasco d’Intelvi, Cerano d’Intelvi, Dizzasco und Moltrasio.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In die Gemeinde wurde ein Schwert mit Scheide gefunden. Das Eisen des Schwertes kann auf das Jahr 120 v. Chr. zu herum datiert werden, heute ist es am Paolo Giovio Archäologisches Museum von Como zu besichtigen.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche San Giovanni Battista[2]
  • Kirche Santa Maria Assunta[3]
  • Oratorium San Giuseppe[4]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Schignano statt einem unverwechselbaren Fastnach deren Formulare bestehen aus typischen lokalen Zeichen: Bei, Brütt, Ciocia, Sapeur, Sigurtà, und Carlisepp. Das gleiche Ereignis wurde auch berichtet von Sänger Davide Van de Sfroos in El Carnevaal de Schignan, Album Yanez (2011).

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Antonio Peduzzi (* um 1675 in Bologna; † 4. März 1735 in Wien), (Herkunftsort Schignano), Maler, Architekt, Ingenieur, Theaterarchitekt, kaiserlicher Hofbaumeister, kayserlicher Ingenieur[5][6]
  • Giuseppe Peduzzi (* um 1725 in Schignano; erwähnt 1760/1785, † in der Stadt Gattschina), Baumeister. Er leitete die Bauarbeiten für das Schloss Gattschina, das von Antonio Rinaldi entworfen wurde. Ab 1772 war dort auch Felice Lamoni aus Muzzano TI mit Stuckarbeiten beschäftigt (Weißer Saal).[7]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cesara Giobbi Zanotta: Schignano Intelvi. 1964, S. 30–32.
  • Marco Lazzati: La Valle Intelvi, le origini, la storia, l'arte, il paesaggio, gli artisti comacini. Milano 1986.
  • Andrea Spiriti, Maria Cristina Terzaghi, Giovanna Virgilio: Guide della Provincia di Como. Da Cernobbio alla Valle Intelvi. Como 1997.

Foto[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schignano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. Kirche San Giovanni Battista (Foto) auf lombardiabeniculturali.it
  3. Kirche Santa Maria Assunta (Foto)
  4. Oratorium San Giuseppe (Foto)
  5. Antonio Beduzziin uibk.ac.at/aia (abgerufen am: 31. März 2016.)
  6. Ursula Stevens: Antonio Peduzzi. In: tessinerkuenstler-ineuropa.ch. 2016, abgerufen am 10. November 2016.
  7. Ursula Stevens: Giuseppe Peduzzi. In: tessinerkuenstler-ineuropa.ch. 2016, abgerufen am 1. April 2016.