Schildbuckel

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Schildbuckel eines römischen Scutum

Unter einem Schildbuckel versteht man eine Kalotte aus Eisen- oder Bronzeblech, welche zum Schutz der Faust auf der Vorderseite des Schildes aufgenietet war. Unter dem Buckel war im Schild ein Griffloch ausgespart, in dem der Träger den Schild an der Schildfessel führte. Verwendung fand der Schildbuckel beispielsweise beim römischen Scutum und bei den Rundschilden im Frühmittelalter.

Nach der Einführung des sogenannten „Normannenschildes“ im 11. Jahrhundert, der eine andere Grifftechnik aufwies, war der Schildbuckel nur noch Dekoration, bis er im Laufe des Hochmittelalters völlig verschwand.

Die Formen der Schildbuckel wichen je nach Mode und Region stark voneinander ab. Es existierten Kugelabschnitte, halbkugelige, kegelförmige und spitzovale Buckel, die bei Prunkschilden zusätzlich noch reich verziert oder vergoldet sein konnten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schildbuckel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien