Schippach (Miltenberg)

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Schippach
Koordinaten: 49° 40′ 15″ N, 9° 19′ 0″ O
Höhe: 349 m
Einwohner: 219[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1976
Postleitzahl: 63897
Vorwahl: 09371

Schippach ist ein Ortsteil der Stadt Miltenberg im gleichnamigen Landkreis in Unterfranken (Bayern).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schippach liegt im Südosten des Miltenberger Gemeindegebietes, etwa fünf Kilometer Luftlinie vom Kernort Miltenberg entfernt. Auf der Straße ist die Entfernung etwa doppelt so weit.

Unweit südlich des Kirchdorfes verläuft die Landesgrenze zu Baden-Württemberg. Östlich und südöstlich ist der Ort von Wiesen und Feldern umgeben, in den anderen Himmelsrichtungen liegen Waldflächen. Entwässert werden das Dorf und seine Umgebung durch die den Ort nordwärts durchfließende Schippach, einen Nebenfluss der Erf.

Zur Gemarkung gehören auch Berndiel und das Aussiedlerareal Geisenhof.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteste bekannte Erwähnung erfolgte 1380 in einer Klageschrift. Den Dreißigjährigen Krieg überlebte nur ein Schippacher. Die 1734 erbaute katholische Kirche St. Wendelin gehört zur Pfarrei Eichenbühl. Im 19. Jahrhundert wanderten viele Schippacher nach Amerika aus.[1]

Im Jahr 1862 wurde das Bezirksamt Miltenberg gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Schippach lag. Wie überall im Deutschen Reich wurde 1939 die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Schippach war nun eine der 31 Gemeinden im Altkreis Miltenberg. Dieser schloss sich am 1. Juli 1972 mit dem Landkreis Obernburg am Main zum neuen Landkreis Miltenberg zusammen.

Im Jahr 1976 wurde der Ort nach Miltenberg eingemeindet.[1] 2004 wurde eine Festhalle gebaut, 2006 erreichte Schippach den ersten Platz beim Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Freiwillige Feuerwehr Schippach sorgt für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe im Ort. Außerdem ist in Schippach ein Musikverein aktiv.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Schippach und Berndiel. Stadt Miltenberg. Abgerufen am 20. März 2014.