Schlüssel-Werte-Datenbank

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Eine Schlüssel-Werte-Datenbank (Key Value Database, Key Value Store) dient zur elektronischen Datenverwaltung in Computersystemen und basiert auf dem Schlüssel-Werte-Datenmodell um assoziative Datenfelder zu speichern.

Die zugehörige Software ist das Schlüssel-Werte-Datenbankmanagementsystem. Schlüssel-Werte-Datenbanken werden den NoSQL-Datenbanken zugeordnet, was impliziert, dass sie nicht nur mit den SQL-Befehlen aus relationalen Datenbanken bedient werden, sondern aufgrund ihrer Eigenschaften weitere Funktionen ermöglichen und erfordern. Werte (Value) in Key-Value-Datenbanken werden über einen Schlüssel (Key) eindeutig identifiziert. Dabei können die Werte aus Tupeln, Relationen oder Dokumenten (siehe dokumentenorientierte Datenbank) bestehen. Insbesondere ist es möglich, dass die Struktur zweier Schlüssel unterschiedlich ist, was mehr Flexibilität ermöglicht und die Speicherung von Platzhaltern für nicht vorhandene Werte vermeidet.

Zu den Schlüssel-Werte-Datenbanken zählen Amazon Dynamo, Berkeley DB, memcached, Project Voldemort, Redis und Riak.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Adam Fowler: NoSQL For Dummies. John Wiley & Sons, Chichester 2015, ISBN 978-1-118-90574-6, S. 95–138.
  • Joe Celko: Joe Celko's Complete Guide to NoSQL. What Every SQL Professional Needs to Know about Non-Relational Databases. Morgan Kaufmann, Burlington 2013, ISBN 978-0-12-407192-6, S. 81–88.