Schlacht von Shizugatake

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Schlacht von Shizugatake
Teil von: Japanische Vereinigungskriege
Fiktive Szene aus der Schlacht. Farbholzschnitt von Utagawa Toyonobu, 1883.
Fiktive Szene aus der Schlacht. Farbholzschnitt von Utagawa Toyonobu, 1883.
Datum Mai 1583
Ort Shizugatake, Provinz Ōmi, in der Nähe des Biwa-See
Ausgang Entscheidender Sieg von Toyotomi Hideyoshi
Konfliktparteien

Streitkräfte Toyotomi Hideyoshis

Streitkräfte Shibata Katsuies

Befehlshaber

Toyotomi Hideyoshi, Fukushima Masanori, Katō Kiyomasa

Shibata Katsuie, Sakuma Morisama

Truppenstärke
50.000 Mann 27.000 Mann
Verluste

moderat

hoch

Die Schlacht von Shizugatake (jap. 賤ヶ岳の戦い, Shizugatake no tatakai) im Mai 1583 war eine bedeutende Schlacht in der japanischen Geschichte. Durch den Sieg in dieser Schlacht gelang es Toyotomi Hideyoshi, seine Vormachtstellung in Japan zu festigen und seinen Kontrahenten Shibata Katsuie auszuschalten.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Sieg bei Yamazaki kämpfte Toyotomi Hideyoshi weiter, um der mächtigste Mann Japans zu werden. Im Mai 1583 griff Shibata Katsuie, einer von Oda Nobunagas früheren Gefolgsleuten, eine Reihe von Befestigungen an, die Toyotomi nördlich des Biwasees an höher gelegenen Stellen angelegt hatte, einschließlich Shizugatake. Obwohl es den Angreifern gelang, den Kommandanten der Verteidigung, Nakagawa Kiyohide zu töten, konnten sie die Befestigung nicht einnehmen.

Schlacht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sakuma Morimasa, der Befehlshaber der Belagerer, bekam von Shibata den Rückzugsbefehl, als die Nachricht einging, dass Toyotomi mit einem beträchtlichen Heer auf dem Marsch nach Shizugatake sei. Sakuma setzte jedoch die Belagerung fort, da er Toyotomi noch drei Tagesmärsche entfernt glaubte. Der benötigte aber weniger als 24 Stunden. Sakuma, zu einer eilig eingenommenen Verteidigungsstellung gezwungen, wurde schnell überwältigt. In dieser Schlacht hatten sieben Samurai Toyotomis, die fortan die Sieben Speere von Shizugatake genannt wurden, Gelegenheit, sich besonders auszuzeichnen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]